Marktbericht

Mögliche Corona-Verschärfungen schweben am Montag über dem Dax - zusätzlich Ergebnisse von Baidu

Lesezeit: 1 min
16.11.2020 10:52
Der Dax hat zwar am Freitag noch die psychologisch wichtige Marke von 13.000 verteidigt. Doch könnte das deutsche Leitbarometer in der laufenden Woche wieder unter Druck kommen.
Mögliche Corona-Verschärfungen schweben am Montag über dem Dax - zusätzlich Ergebnisse von Baidu
Der Dax könnte wieder unter Druck kommen. (Foto: dpa)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der Dax hat die neue Woche mit Gewinnen von rund 0,6 Prozent auf Niveaus von 13.153 Punkte begonnen. Trotzdem lastet derzeit wieder verstärkt die Corona-Pandemie auf den Aktienmärkten: So hat die Bundesregierung verstärkte Kontakt-Beschränkungen gefordert, weil die Stabilisierung der Neuinfektionen nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu langsam erfolgt. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier rechnete im Gespräch mit „der Bild am Sonntag“ mit Einschränkungen, die weit über den Dezember hinaus gehen.

Wichtig ist heute die Präsentation der Drittquartalsergebnisse durch die chinesische Suchmaschine Baidu. Wie das Portal www.finanzen.net" berichtet, gehen die Analysten durchschnittlich von einem Umsatz von 27,52 Milliarden CNY gegenüber 28,08 Milliarden CNY im Vorjahresquartal aus. Das entspräche einen Rückgang von zwei Prozent.

Der Dax hatte am Freitag noch die psychologisch wichtige Marke von 13.000 Punkten verteidigt. Der Index legte um 0,2 Prozent auf 13.077 Zähler zu.

Die Zahl der Tagesgewinner – und verlierer war nahezu gleichmäßig verteilt. Unter denjenigen Aktien, die am meisten zulegten, befand sich HeidelbergCement mit einem Plus von 2,7 Prozent auf 58,70 Euro auf dem ersten Platz. Danach nahm die Deutsche Börse mit einem Gewinn von 2,7 Prozent auf 136,90 Euro den zweiten Rang ein. Die Position Nummer drei belegte RWE (plus 1,9 Prozent auf 34,97 Euro).

Die meisten Verluste verbuchte Delivery Hero (minus 6,5 Prozent auf 99 Euro), gefolgt von adidas (minus 1,5 Prozent auf 270 Euro). Deutsche Wohnen verlor 0,9 Prozent auf 42,49 Euro.

Die Vorgaben aus den USA vom Freitag für heute sind positiv ausgefallen: So hat der Dow Jones einen Gewinn von 1,4 Prozent auf 29.480 Punkte, während die Nasdaq mit einem Plus von einem Prozent auf 11.829 Zählern aus dem Handel ging.


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Trumps Energie-Politik wird revidiert: Biden bittet die Saudis um „bezahlbares Öl“

In den USA findet eine Umkehr von bislang herrschenden Dogmen in der Energiepolitik statt.

DWN
Politik
Politik Aerosol-Forscher schreiben Brandbrief an Merkel: Ausgangssperren sind absurd und gefährlich

Die von der Bundesregierung per Sondergesetz geplanten Ausgangsbeschränkungen sind kontraproduktiv, sagen Aerosol-Forscher.

DWN
Politik
Politik Türkische Militärstrategen loben deutsches „Kriegertum“ und Bundeswehr

In einer Sendung über die Nato und den Ukraine-Konflikt sagten türkische Militärstrategen, dass Deutschland, Russland, die Türkei und...

DWN
Politik
Politik Brückenkopf nach Europa: USA und Russland wollen China in der Ukraine schlagen

Wenn es in der Ukraine zu einer Eskalation kommen sollte, würde dies einen weiteren Schlag gegen die Neue Seidenstraße Chinas nach sich...

DWN
Finanzen
Finanzen Raus ins Grüne: Wie Sie ein Ferienhaus kaufen

Nicht erst zu Zeiten von Corona zieht es viele Menschen ins Grüne – darunter auch den Autor dieses Textes. Im Sommer 2020 hat er sich...

DWN
Politik
Politik Volksgesundheit geht vor: Dänemark verzichtet komplett auf AstraZeneca-Impfstoff

Deutschlands nördlichster Nachbar Dänemark verabschiedet sich als erstes EU-Land komplett vom Einsatz des Corona-Impfstoffes...

DWN
Politik
Politik USA kündigen bedingungslosen Abzug aus Afghanistan an

Die USA kündigen an, ihre Truppen bis September aus Afghanistan abzuziehen. Deutschland und die anderen Alliierten müssen mitziehen. Die...

DWN
Deutschland
Deutschland Kapazitätsgrenze erreicht: Essener Klinik-Chef warnt vor "Triage vor den Mauern der Krankenhäuser"

Der Chef der Essener Uniklink spricht von einer "Selektion von Zuweisungen."