Marktbericht

Märkte: Keine Crashgefahr, solange sich Notenbanken verschulden können

Der Vorstandsvorsitzende des unabhängigen Vermögensverwalters DJE, Dr. Jens Ehrhardt, blickt mit Zuversicht auf die kommenden fünf Börsen-Jahre. Solange sich die Notenbanken unbegrenzt verschulden könnten, sei kein Crash in Sicht.
18.11.2020 11:44
Aktualisiert: 18.11.2020 11:44
Lesezeit: 1 min

Dr. Jens Ehrhardt blickt mit Optimismus auf die kommenden fünf Jahre. Dafür spricht aus seiner Sicht zum einen die angesichts der expansiven Geld- und Fiskalpolitik in den großen Wirtschaftsregionen monetär günstige Situation. Zum anderen bewegen langwellige Trends und Themen die Märkte, darunter Erneuerbare Energien, Elektromobilität und Digitalisierung, welche an den Börsen Akzente setzen werden.

Wie werden sich Wirtschaft und Finanzmärkte in den kommenden fünf Jahren entwickeln?

Mittelfristig bin ich für die Börsen und auch die Wirtschaft positiv gestimmt und rechne mit neuen Höchstständen. Die Zinsen sind tief, und die Nachrichten dürften auch wieder besser werden. Die monetären Einflüsse wirken am stärksten. Solange sich die Notenbanken unbegrenzt verschulden können, ist kein Crash in Sicht. Auch wenn das angesichts der Gewinnrückgänge und der wieder steigenden COVID-Infektionszahlen etwas deplatziert wirkt, lasse ich mich von meinem mittelfristigen Optimismus nicht abbringen.

Lesen Sie den ganzen Artikel und das Interview hier auf unserer neuen Publikation Altersvorsorge Neu Gedacht

Altersvorsorge Neu Gedacht

***

Altersvorsorge-neu-gedacht.de ist eine Publikation von Bonnier Business Press Deutschland und ist Ratgeber zu den Themen Vorsorge und Geldanlage.

DWN
Politik
Politik Druschba-Pipeline als Druckmittel: Russland stoppt Öltransport
30.04.2026

Russlands Eingriff in die Öllieferungen über die Druschba-Pipeline setzt die Raffinerie in Schwedt erneut unter politischen Druck. Wie...

DWN
Politik
Politik Rentenerhöhung 2026: Renten steigen um 4,24 Prozent
30.04.2026

Bald fließt mehr Geld auf die Konten der Rentnerinnen und Rentner. Ihre Bezüge werden spürbar angehoben. Weichen zur künftigen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen OpenAI unter Kostendruck: Microsoft verliert Exklusivrechte
30.04.2026

OpenAI gerät im KI-Markt unter wachsenden Druck und stellt die enge Partnerschaft mit Microsoft neu auf. Wie weit kann sich der...

DWN
Politik
Politik Moskau: Selenskyj provoziert Atomkrieg
29.04.2026

Das russische Außenministerium hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj das Heraufbeschwören eines Atomkriegs vorgeworfen...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Märkte uneinheitlich, während Händler auf Quartalszahlen warten
29.04.2026

Spannung an der Wall Street: Was Anleger jetzt wissen müssen

DWN
Politik
Politik Gesundheitsreform auf dem Weg: Das sind die wichtigsten Änderungen
29.04.2026

Die Bundesregierung hat die Gesundheitsreform auf den Weg gebracht. Der Gesetzesentwurf bringt für Versicherte zahlreiche Änderungen –...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB-Zinsentscheid: Warum die Notenbank plötzlich umschwenken könnte
29.04.2026

Die EZB steht vor einer heiklen Leitzinsentscheidung, die die Märkte nervös macht. Eine Zinserhöhung im Juni gilt plötzlich als...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Bitumenpreis in Europa steigt: Iran-Krieg verteuert Straßenbau
29.04.2026

Der Iran-Krieg treibt den Bitumenpreis nach oben und verschärft die Kostenlage in Europas Bauwirtschaft. Wie stark können steigende...