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Virus-Ticker: Ständige Impfkommission wird zunächst nur mRNA-Impfstoff zulassen

Lesezeit: 10 min
03.12.2020 09:32  Aktualisiert: 03.12.2020 09:32
Der Chef der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, erwartet keine parallele Zulassung von anderen Impfstoffen. Lesen Sie allen Nachrichten zu den Entwicklungen um das Corona-Virus vom Donnerstag.
Virus-Ticker: Ständige Impfkommission wird zunächst nur mRNA-Impfstoff zulassen
Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission. (Foto: dpa)
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Der Chef der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, erwartet nicht, dass mRNA-Impfstoffe und Vektorimpfstoffe parallel zugelassen werden. "Erst wird man die eine Art Impfstoff zulassen und einsetzen, spätere die nächste, für die dies beantragt wurde. Ein Antrag für einen Vektorimpfstoff liegt in der EU meines Wissens aktuell nicht vor", sagte Mertens der Rheinischen Post. Astrazeneca setzt beispielweise auf einen Vektorimpfstoff, BioNTech mit seinem Partner Pfizer auf einen gentechnisch hergestellten. "Gentechnik spielt ja eigentlich nur beim Herstellungsprozess eine Rolle. Im Geimpften findet ja keine Gentechnik statt. Die Messenger-RNA, die bei der Impfung eingeführt wird, hat gar nichts mit unserer DNA im Zellkern zu tun." Daher seien Spekulationen darüber, ob dadurch eine genetische Veränderung beim Menschen hervorgerufen werden könne, "ziemlich abwegig."

Weitere Meldungen

17.40 Uhr - Italien meldet 993 weitere Corona-Todesfälle - so viele wie noch nie binnen eines Tages. Insgesamt sind nunmehr 58.038 Menschen in dem Land im Zusammenhang mit einer Erkrankung gestorben. Die Zahl der bestätigten Infektionen steigt um 23.225 auf 1,665 Millionen.

17.17 Uhr - In Großbritannien überspringt die Zahl der Corona-Todesfälle laut Daten der Regierung die Marke von 60.000. Demnach wurden 414 weitere Todesfälle registriert. Insgesamt liegt die Zahl nunmehr bei 60.113. Die Zahl der Infektionen erhöht sich binnen eines Tages um 14.879 auf mehr als 1,67 Millionen.

16.00 Uhr - Der US-Seuchenexperte Anthony Fauci trifft sich noch am Donnerstag mit dem Team des designierten US-Präsidenten Joe Biden. Fauci ist Mitglied der Corona-Taskforce des noch amtierenden Präsidenten Donald Trump. Mit Trump lag er aber oftmals wegen dessen Corona-Krisenpolitik über Kreuz. Da Trump seine Wahlniederlage bislang nicht eingeräumt hat, hat sich der Übergabeprozess an das Team von Biden vor der Vereidigung im Januar verzögert.

15.50 Uhr - Die sehr hohen Corona-Zahlen in Sachsen erklärt der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder, Marco Wanderwitz, vor allem mit der Grenzlage zu Tschechien und der hohen Zahl an Corona-Leugnern in dem Bundesland. Der Anstieg liege etwa am kleinen Grenzverkehr sowie den Arbeitspendlern aus und nach Tschechien, wo es viel höhere Corona-Zahlen gebe, sagt der CDU-Politiker zu Reuters. Dazu komme, dass der tschechische Lockdown dafür gesorgt habe, "dass zehntausende Tschechen außer der Reihe zum Einkaufen nach Sachsen kamen", fügt er hinzu. "Außerdem ist der Anteil an Corona-Leugnern und Maßnahmen-Verweigerern höher als in anderen Bundesländern. Es ist auffallend, dass die am stärksten betroffenen Regionen die sind, in denen der AfD-Stimmenanteil bei Wahlen am höchsten ist."

14.55 Uhr - Die Schweiz widersetzt sich der Forderung aus Nachbarländern, Skigebiete über die Weihnachtsfeiertage zu schließen. Die Schweiz reagiere nicht auf den Druck anderer Länder, sagt Innenminister Alain Berset. Bern stehe in ständigem Kontakt mit den Nachbarn. Berset räumt aber auch ein, dass der Kurs des Landes zu einem Rufschaden führen könnte. Um die Ausbreitung des Virus einzuschränken, haben Deutschland, Frankreich und Österreich den Winter-Tourismus untersagt oder massiv eingeschränkt. In Österreich werden die Skipisten ab 24. Dezember wieder geöffnet, Hotels bleiben aber bis 7. Januar geschlossen.

13.37 Uhr - Die Europäische Arzneimittelagentur EMA hat sich laut Weltgesundheitsorganisation WHO für den Informationsaustausch über den Corona-Impfstoff der Partner Pfizer und Biontech mit ihrem britischen Pendant in Verbindung gesetzt. Die WHO stehe sowohl mit der britischen als auch mit der europäischen Behörde in Verbindung, um deren Entscheidungsprozesse nachvollziehen zu können. Großbritannien hatte am Mittwoch als weltweit erstes Land den Impfstoff zugelassen.

13.34 Uhr - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet die Aussicht auf den baldigen Einsatz von Corona-Impfstoffen als "phänomenal". Hans Kluge, Regionaldirektor der WHO für Europa, geht in der Anfangsphase zunächst von einem begrenzten Angebot aus. Die Länder müssten selbst entscheiden, wer zuerst geimpft werde.

12.54 Uhr - Die Schweiz prüft eine Verschärfung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie. Der rückläufige Trend der Fallzahlen nach dem Höhepunkt Anfang November sei abgebrochen, sagt Gesundheitsminister Alain Berset. Die Neuinfektionen hätten sich auf sehr hohen Niveau stabilisiert. "Die Situation ist sehr beunruhigend", erklärt Berset. Die Behörden melden 4455 weitere Positiv-Tests. Das ist gemessen an der Bevölkerungszahl ein Vielfaches der Zahlen in Deutschland.

12.52 Uhr - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) prüft einen möglichen Einsatz elektronischer Impfzertifikate für Reisende. Technologien als Antwort auf das Coronavirus würden sehr genau untersucht, sagt ein Medizinexperte der WHO bei einer virtuellen Unterrichtung in Kopenhagen. Ein Weg sei ein E-Impfzertifikat. Die Ausstellung eines sogenannten Immunitätspasses, in dem die Genesung von einer Covid-19-Erkrankung dokumentiert wäre, empfiehlt die WHO ihren Mitgliedsstaaten aber nicht.

12.32 Uhr - Zeitgleich mit den Betriebsschließungen und Kontaktbeschränkungen ist die Mobilität in Deutschland im November deutlich gesunken. Sie sei im Vergleich zum November 2019 um 8,5 Prozent geringer gewesen, teilt das Statistische Bundesamt auf der Grundlage einer Sonderauswertung von Mobilfunkdaten mit. Im Oktober sei dagegen noch ein leichter Anstieg zu beobachten gewesen. Die stärksten Rückgänge gab es demnach in den Stadtstaaten Hamburg und Berlin mit etwa 19 Prozent. Bundesweit sei die Mobilität an Wochenenden stärker gesunken als werktags. Dies deute darauf hin, dass auf üblicherweise am Wochenende stattfindende Freizeit- und Erholungsaktivitäten vielfach verzichtet worden sei. Insbesondere auf längere Reisen sei verzichtet worden. Mobilität gilt als wichtiger Indikator für die Zahl sozialer Kontakte, die sich ihrerseits auf das Ansteckungsgeschehen auswirken.

12.30 Uhr - Der Hotel- und Gaststättenverband fordert eine Öffnungsperspektive ab dem 10. Januar. Die Zeit bis dahin müsse genutzt werden, um den Impfstoff schnell und effizient einsetzen zu können, für Veranstaltungen Schnelltest zu organisieren sowie die Digitalisierung der Gesundheitsämter voranzutreiben, damit Infektionsketten unterbrochen werden können, sagt die Hauptgeschäftsführerin des Dehoga, Ingrid Hartges, dem RedaktionsNetzwerkDeutschland (RND). "Es geht nicht, dass unsere Betriebe bis Februar oder März geschlossen bleiben, damit die Gesamtwirtschaft und die Schulen weiter laufen können."

12.28 Uhr - Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer droht mit weiteren Corona-Einschränkungen. "Wenn Infektionszahlen nicht sinken, müssen wir zu härteren Maßnahmen greifen", twittert der CDU-Politiker. Man stehe vor der Grippesaison und müsse viel mehr Menschen versorgen. "Es braucht jetzt gemeinsames Verständnis und Eigenverantwortung - im Privaten und Beruflichen." Sachsen hat wegen der sehr hohen Infektionszahlen bereits Ausgangsbeschränkungen in allen Landkreisen erlassen.

12.25 Uhr - Unions-Vizefraktionschef Carsten Linnemann regt eine Teilnahme der Fraktionschefs an den Beratungen von Bund und Ländern an. So könne das Parlament stärker eingebunden werden, sagt Linnemann dem RedaktionsNetzwerkDeutschland (RND). Der Bund werde bei der Bewältigung der Corona-Folgen im Vergleich zu den Ländern finanziell überdurchschnittlich belastet. Eine Teilnahme der Fraktionschefs würde für mehr Ausgleich sorgen. "Schließlich hat das Parlament die Haushaltshoheit."

12.10 Uhr - Im Iran hat die Zahl der Infektionen die Grenze von einer Million überschritten. Das teilt das Gesundheitsministerium mit. Binnen 24 Stunden seien 13.922 nachgewiesene Ansteckungsfälle registriert worden. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus sei um 358 auf 49.348 gestiegen. Der Iran hat im Kampf gegen eine dritte Infektionswelle am Samstag die Beschränkungen des öffentlichen Lebens verschärft.

12.05 Uhr - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will für Pendler die Grenzen zu Österreich und Tschechien trotz der Corona-Beschränkungen offen halten. Er biete beiden Nachbarländern Gespräche an, wie der kleine Grenzverkehr stabilisiert werden könne, sagt Söder in der Grenzstadt Passau, einem der Corona-Hotspots in Bayern.

11.58 Uhr - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert eine stärkere Berücksichtigung der Todesfälle in der öffentlichen Debatte über Corona-Beschränkungen. Es sei für ihn nicht erklärbar, warum dieser Aspekt nicht höher bewertet werde. "Das ist eine ethische Kapitulation", sagt der CSU-Chef bei einem Besuch im Corona-Hotspot Passau.

11.45 Uhr - Griechenland verlängert den landesweiten Lockdown um eine Woche. Die Infektionszahlen gingen zwar zurück, aber langsamer als erwartet, sagt der Regierungssprecher. Deshalb würde der im November verfügte Lockdown bis zum 14. Dezember ausgeweitet.

11.23 Uhr - Der bayerische Verfassungsschutz sieht die "Querdenken"-Bewegung von Gegnern der Corona-Beschränkungen als möglichen Nährboden für staatsfeindliche Bestrebungen. Die Behörde achtet nach Angaben eines Sprechers darauf, "inwieweit Rechtsextremisten und Reichsbürger sich die Proteste für ihre Zwecke zunutze zu machen versuchen". Die Bewegung selbst werde nicht nachrichtendienstlich beobachtet. Die Mehrzahl der "Querdenken"-Veranstaltungen in Bayern sei nicht von Extremisten gesteuert worden. Bundesweit habe sich an einzelnen Veranstaltungen eine niedrige zweistellige Zahl Rechtsextremisten aus Bayern beteiligt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat wiederholt gefordert, dass der Verfassungsschutz die "Querdenken"-Bewegung genauer unter die Lupe nimmt.

11.13 Uhr - Die langsame digitale Vernetzung der Gesundheitsämter in der Corona-Krise liegt nach Ansicht von RKI-Chef Lothar Wieler am Föderalismus in Deutschland. Viele Bundesländer hätten in den vergangenen Jahren unterschiedliche Melde-Software für ihre Gesundheitsämter eingeführt, die nun vernetzt werden müssten. "Das verlangsamt den Prozess", sagt er. Es gibt seit Monaten Kritik daran, dass in Deutschland Corona-Daten nur langsam zentral erfasst werden können.

11.04 Uhr - Die großen Supermarktketten rechnen mit erheblichen Wartezeiten im Weihnachtsgeschäft. "Warteschlangen werden sich nicht vermeiden lassen", sagt Franz-Martin Rausch, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Lebensmittel (BVLH), dem Magazin "WirtschaftsWoche". "Die Schließung der Gastronomie und der in diesem Jahr besonders ausgeprägte Kalendereffekt in der Weihnachtswoche verstärken den Kundenandrang vor den Feiertagen" in diesem Jahr.

10.51 Uhr - Anträge auf Corona-Hilfen werden nach Angaben des Bayerischen Landeskriminalamts in großem Stil von Betrügern genutzt. Allein in Bayern bestehe in mehr als 1400 Fällen der Verdacht von Subventionsbetrug oder anderem Missbrauch. Die Summe der von mutmaßlichen Betrügern beantragten Hilfen belaufe sich auf mindestens fünf Millionen Euro. Die Schadenshöhe stehe aber noch nicht fest. Ein bereits festgenommener Täter habe versucht, in mindestens 91 Fällen in mehreren Bundesländern Soforthilfen von insgesamt 2,5 Millionen Euro zu ergaunern.

10.25 Uhr - RKI-Chef Lothar Wieler sieht einen sehr starken Anstieg der Corona-Infektionen und -Sterbefälle in Alten- und Pflegeheimen. In den vergangenen drei Wochen habe sich die Zahl der Infektionen in älteren Altersgruppen deutlich erhöht. Die Dynamik der Infektionen in Krankenhäusern sei dagegen wesentlich geringer. Die Alten- und Pflegeheimen benötigten dringend die nötigen Ressourcen, um die Hygiene- und Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Gruppen auch umsetzen zu können.

10.07 Uhr - RKI-CHef Lothar Wieler sieht eine "sehr angespannte Lage" in der Corona-Pandemie. "Wir sehen, dass die Gesundheitsämter zunehmend erschöpft sind", sagt Wieler. Es gebe immer mehr Ausbrüche in Alten- und Pflegheimen. Viele Krankenhäuser kämen an ihre Belastungsgrenzen. Die Zahl der Neuinfektionen verharrten auf einem hohen Niveau, auch wenn der weitere Anstieg gebremst sei.

09.51 Uhr - Die Mehrheit der Deutschen rechnet einer Umfrage zufolge damit, dass die Kosten zur Bewältigung der Corona-Krise mittelfristig zu höheren Sozialversicherungsbeiträgen und Steuern führen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung des Meinungsforschungsinstitut INSA Consulere im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA). Demnach erwarten 69 Prozent der Befragten eine Anhebung der Sozialversicherungsbeiträge und 73 Prozent stärkere steuerliche Belastungen.

09.45 Uhr - In Ungarn sind nach Behördenangaben binnen 24 Stunden 182 weitere Menschen mit oder an dem Coronavirus gestorben - so viele wie nie zuvor seit Beginn der Corona-Pandemie. Die Gesamtzahl der Todesfälle steigt damit auf 5324. Außerdem verzeichnen die Behörden 6635 Neuinfektionen binnen eines Tages. Insgesamt wurden 231.844 Ansteckungsfälle registriert. Ungarn weist nach EU-Angaben eine der höchsten Todesraten je 100.000 Einwohner in der Europäischen Union auf.

09.30 Uhr - Das Bundeswirtschaftsministerium prüft eine Erhöhung der Abschlagszahlungen für einige Unternehmen. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) habe "zurecht angesprochen, dass diese Abschlagszahlungen in vielen Fällen bei größeren Unternehmen und Betrieben des Mittelstandes, mit zehn bis 30 Beschäftigten, nicht ausreichend sind", sagt Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bei RTL/ntv. Man prüfe nun, ob diese erhöht werden könnten, müsse aber auch haushaltsrechtliche Vorgaben beachten. "Wir müssen das Geld der Steuerzahler verantwortlich an den Mann und an die Frau bringen."

09.00 Uhr - In Russland melden die Behörden 28.145 Neuinfektionen binnen 24 Stunden - so viele wie nie zuvor. Allein in Moskau wurden demnach 7750 nachgewiesene Ansteckungsfälle verzeichnet. Insgesamt sind es sei Ausbruch der Pandemie mehr als 2,37 Millionen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt um 554 auf 41.607.

08.50 Uhr - Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie werden Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zufolge erst 2022 überwunden sein. "Wir werden, bis wir die wirtschaftlichen Probleme alle überwunden haben, sicherlich noch brauchen bis in die erste Jahreshälfte 2022", sagt er RTL/ntv. "Aber dann können wir es schaffen, dass wir stärker dastehen als vor der Pandemie." Er fordert einen "realistischen Blick". Zwar hätten er und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) ihr Versprechen der "Finanz-Bazooka" eingehalten. Damals sei es aber auch um Kredite der KfW an mittelständische Unternehmen gegangen. "Das, was einige daraus verstanden haben, nämlich, dass der Staat in unbegrenztem Maße Geld für alle Wünsche ausgeben kann, das hat sich als nicht darstellbar erwiesen. Das war von vorneherein klar."

06.55 Uhr - In Indien liegt die Zahl der Neuinfektionen den vierten Tag in Folge unter 40.000. Binnen 24 Stunden seien 35.551 neue Ansteckungsfälle nachgewiesen worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Insgesamt seien damit 9,53 Millionen Fälle registriert worden. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus steige um 526 auf 138.648. Indien verzeichnet nach den USA die höchsten Infektionszahlen weltweit.

06.30 Uhr - In den USA verzeichnen die Behörden mindestens 197.854 binnen 24 Stunden. Das ergibt eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten. Insgesamt steigt die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungsfälle auf 13,92 Millionen. Die Zahl der Menschen, die in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind, steigt um mindestens 2811 auf 273.482. Die USA sind das am stärksten von der Pandemie betroffene Land weltweit.

04.25 - Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet einen Anstieg der Positiv-Tests in Deutschland um 22.046 auf über 1,106 Millionen. Tags zuvor waren 17.270 gemeldet worden. Die Zahl gestorbenen Menschen, die positiv getestet wurden, erhöht sich um 479 auf 17.602. Am 20. November verzeichnete das RKI mit 23.648 den bisherigen Höchststand an neuen Fällen.

04.01 Uhr - Die australische Arzneimittelbehörde lässt sich bei der Prüfung des Impfstoffes der Partner BioNTech und Pfizer Zeit. Die Überprüfung sei voraussichtlich bis Ende Januar abgeschlossen, sagte der Leiter der australischen Arzneimittelbehörde TGA, John Skerritt. Impfungen würden nach erfolgreicher Zulassung wie geplant im März beginnen. Australien ist in der Lage, den Aufsichtsbehörden ohne den Druck steigender Infektionszahlen mehr Zeit für den Zulassungsprozess einzuräumen.

03.41 Uhr - Der gewählte US-Präsident Joe Biden zeichnet für den Verlauf der Pandemie in den USA eine düstere Prognose. "Ich möchte hier niemanden erschrecken, aber ich verstehe die Fakten - wir werden wahrscheinlich bis Januar weitere 250.000 Menschen verlieren. Versteht ihr mich?", sagte Biden bei einem Treffen mit Arbeitern und Kleinunternehmern.

02.54 Uhr - Die US-Regierung sichert sich nach Angaben des Pharmakonzerns ELi Lilly für 812,5 Millionen Dollar 650.000 zusätzliche Einheiten seines experimentellen Impfstoffkandidaten. Mehr als die Hälfte der Impfdosen sollen noch im Dezember ausgeliefert werden, der Rest bis zum 31. Januar, erklärt der Hersteller.

01.33 Uhr - Australien wird trotz Fortschritten bei der Impfstoffentwicklung die internationalen Grenzen weiter geschlossen halten. Die Einreise für nicht australische Staatsbürger und nicht ständige Einwohner zu ermöglichen, "davon sind wir noch einige Zeit entfernt", sagt Premierminister Scott Morrison in Canberra.

01.11 Uhr - Lehrer und Erzieher sollen sich nach vorheriger Schulung in Zukunft selbst auf das Coronavirus testen dürfen. "Kitas und Schulen beziehungsweise ihre Träger können von Freitag an eigenständig Schnelltests beziehen und nutzen", sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Dies sei eine weitere alltagstaugliche Option, um Kindern auch in Pandemiezeiten den Kita- oder Schulbesuch zu ermöglichen.

01.00 Uhr - Nach der Verlängerung des Lockdowns bis zum 10. Januar fordert der Städte- und Gemeindebund "längerfristige Perspektiven" bei der Corona-Bekämpfung. "Ein mehrmonatiger Lockdown, der auch zu Beginn des Jahres 2021 fortbesteht, ist nur schwer vorstellbar", sagt Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Dies gelte nicht nur aus der Perspektive der betroffenen Unternehmen und der Wirtschaft, sondern auch aus Sicht der Menschen, die sich "zurecht ein wenig Normalität zurückwünschen". Die Verlängerung des Lockdowns über die Jahreswende hinaus sei zwar hart, aber unvermeidbar. Die Infektionszahlen seien trotz der seit Anfang November geltenden Einschränkungen nach wie vor deutlich zu hoch.

00.37 Uhr - Gewerkschafter bezweifeln, dass für den Begleitschutz des Corona-Impfstoffs ausreichend Bundespolizisten zur Verfügung stehen. "Einige Politiker scheinen davon auszugehen, dass die Bundespolizei ungefähr die Mannschaftsstärke der chinesischen Volksbefreiungsarmee hat. Dem ist leider nicht so", sagt der für die Bundespolizei zuständige GdP-Vize Sven Hüber der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Wir haben immer noch eine angespannte Grenzlage und verstärkte Fahndungskontrollen." Hinzu komme eine massive Anforderung von Kräften für die Demonstrationen von Kritikern der Corona-Maßnahmen. "Die Bundespolizei als Begleitschutz für den Impfstoff heranzuziehen, ist aus meiner Sicht derzeit nicht möglich."


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