Finanzen

Dax startet nach Corona-Einbrüchen Erholungsversuch

Das deutsche Leitbarometer hat heute Morgen versucht, sich von den starken Rückgängen vom Montag wenigstens etwas zu erholen.
22.12.2020 10:57
Aktualisiert: 22.12.2020 10:57
Lesezeit: 1 min
Dax startet nach Corona-Einbrüchen Erholungsversuch
Die Börse entwickelte sich heute Morgen wieder besser. (Foto: dpa)

Der Dax hat heute Morgen bis 11 Uhr 1,2 Prozent auf 13.408 Zähler gewonnen. Damit startete das deutsche Leitbarometer nach den massiven Einbrüchen vom Vortag einen Erholungsversuch.

Die Börsianer erwarten, dass die Impfstoffe auch gegen die neue Virus-Variante wirken, die plötzlich in Großbritannien aufgetaucht ist. Hoffnung gibt den Anlegern nach wie vor, dass in Deutschland nach Weihnachten mit dem Impfen begonnen wird.

Gestern hingegen hatte der Index noch wegen der verschärften Pandemie-Lage 2,8 Prozent auf 13.246 Punkte eingebüßt.

Deswegen gab es am Montag auch nur Verlierer. Dabei haben die Pharma-Titel Bayer und Fresenius am stärksten verloren. So ging die Aktie des Leverkusener Konzerns mit einem Minus von 4,6 Prozent auf 46,82 Euro aus dem Handel.

Das Unternehmen hat am Montag eine Anlage an eine deutsche Tochtergesellschaft des chinesischen Herstellers Wuxi verkauft. Die Transaktionssumme: 150 Millionen Euro. Das Geschäft soll im ersten Halbjahr 2021 über die Bühne gehen. Es geht um die Produktion von Impfstoffen. Bayer hatte bereits zu Anfang des laufenden Jahres ein Werk in Leverkusen an die Chinesen veräußert.

Die rückläufige Entwicklung von Bayer riss auch Fresenius nach unten, das 4,5 Prozent auf 36,85 Euro einbüßte. Die Aktie, die am drittmeisten verlor, war die Deutsche Bank, die 4,4 Prozent auf 8,63 Euro zurückging.

Heute Nachmittag MEZ werden in den USA die letztlichen Ergebnisse für das BIP-Wachstum im dritten Quartal präsentiert. Die Volkswirte rechnen damit, dass es gegenüber dem Vorquartal ein Plus von rund 33 Prozent gegeben hat.

Später werden Statistiken zu den Verkäufen bestehender Häuser im November veröffentlicht. Die Fachleute gehen von Rückgängen gegenüber dem Vormonat im einstelligen Prozentbereich aus.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Chemieindustrie: Warum Deutschland seine industrielle Basis verspielt
14.07.2026

Sie steht selten im Rampenlicht, doch ohne sie läuft fast nichts: Europas Chemieindustrie liefert die Grundlage für Medikamente,...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Sandisk-Aktien brechen um 13 Prozent ein, da Chip-Ausverkauf die Wall Street erschüttert
13.07.2026

Turbulente Zeiten an der Börse: Erfahren Sie, welche Ereignisse die Technologieriesen jetzt ins Wanken bringen.

DWN
Finanzen
Finanzen Eurozone: Inflation fällt überraschend deutlich – was das für die EZB-Zinspolitik bedeutet
13.07.2026

Die Inflation in der Eurozone ist im Juni stärker gesunken als erwartet. Nach dem Preisschub durch den Krieg im Nahen Osten und hohe...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft E-Auto-Produktion in Europa legt zu: Neue Studie zeigt überraschende Entwicklung
13.07.2026

Die europäischen Strafzölle auf Elektroautos aus China sollten heimische Produktionsstandorte stärken. Erste Daten deuten tatsächlich...

DWN
Finanzen
Finanzen Lululemon-Aktie: Michael Burry sieht jetzt eine Chance
13.07.2026

Die Lululemon-Aktie hat in den vergangenen Monaten deutlich an Wert verloren. Mehrere Rückschläge, interne Probleme und ein schwieriges...

DWN
Politik
Politik Analyse: Wenn Putin verzweifelt, müssen wir seine Reaktion wirklich fürchten
13.07.2026

Der Druck auf Russland wächst militärisch und wirtschaftlich. Die Verluste an der Front sind enorm, die Wirtschaft ächzt unter dem...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Vollsperrungen bei der Deutschen Bahn: Konzept in der Kritik
13.07.2026

Monatelange Sperrungen, teure Sanierungen – und trotzdem bleibt der Bahnverkehr auf wichtigen Strecken chaotisch. Was steckt hinter den...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Einzelhandel: Arbeitgeber sagen Tarifgespräche in vier Ländern ab – Verdi spricht von Skandal
13.07.2026

Der Tarifkonflikt im Einzelhandel spitzt sich weiter zu. Nachdem Arbeitgeber mehrere Verhandlungsrunden abgesagt haben, kündigt Verdi eine...