Politik

Swissmedic über Todesfall in der Schweiz: „Kein Zusammenhang mit der Impfung ersichtlich“

Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic teilt zum Todesfall einer Person nach einer Corona-Impfung mit, dass es keinen Zusammenhang zwischen der Impfung und dem Tod der Person geben würde.
30.12.2020 19:49
Aktualisiert: 30.12.2020 19:49
Lesezeit: 1 min
Swissmedic über Todesfall in der Schweiz: „Kein Zusammenhang mit der Impfung ersichtlich“
Eine Patientin lässt sich lässt sich impfen. (Foto: dpa)

Swissmedic, das Schweizerische Heilmittelinstitut, teilt in einer Mitteilung mit: „Auf Social-Media-Kanälen und Informationsplattformen kursiert die Meldung über den Tod einer 91-jährigen Person im Kanton Luzern, nachdem sie sich gegen Covid-19 impfen liess. Abklärungen der kantonalen Gesundheitsbehörden und von Swissmedic haben ergeben, dass aufgrund der Krankengeschichte und des Krankheitsverlaufs ein Zusammenhang zwischen dem Tod und der Covid-19 Impfung höchst unwahrscheinlich ist. Einige Tage nach einer Covid-19-Impfung ist in einem Alters- und Pflegeheim im Kanton Luzern eine 91-jährige Person, die an mehreren schweren Vorerkrankungen litt, verstorben. Weder die Krankengeschichte noch der akute Krankheitsverlauf legen einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen der Covid-19-Impfung und dem Tod nahe. Die zur Verfügung stehenden, umfassenden Angaben weisen auf eine natürliche Todesursache hin. Dies wurde auch so auf dem Totenschein vermerkt. Bisher sind bei Impfungen gegen das neuartige Coronavirus keine unbekannten Nebenwirkungen aufgetreten. Es gibt zum jetzigen Zeitpunkt keine Anhaltspunkte für eine Veränderung des Nutzen-Risiko-Profils des eingesetzten Impfstoffs.“

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters wörtlich berichtet: „In der Schweiz ist eine Person nach einer Impfung gegen das Coronavirus gestorben, meldet Reuters. ,Uns ist der Fall bekannt‘, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsdepartements des Kantons Luzern am Mittwoch zur Nachrichtenagentur Reuters. Die Behörden hätten eine Meldung an das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic gemacht, das für die Zulassung von Impfstoffen zuständig ist. Die Sprecherin nannte keine weiteren Einzelheiten. Sie machte keine Angaben zur Frage, ob der Todesfall in Zusammenhang mit der Impfung stehe. Bisher ist in dem Land einzig die Schutzimpfung von Pfizer und BioNTech zugelassen. Anlässlich der Zulassung hatte Swissmedic am 19. Dezember geschrieben, dass die häufigsten in den Zulassungsstudien dokumentierten Nebenwirkungen vergleichbar mit jenen nach einer Grippeimpfung seien. Swissmedic werde die Sicherheit des Impfstoffs genau überwachen und Maßnahmen ergreifen, sollten Sicherheitssignale auftreten, hatte es damals geheißen.“

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