Politik

US-Arzt stirbt nach Corona-Impfung, Fall wird untersucht

In Florida ist ein Arzt nach einer Corona-Impfung verstorben. Während seine Ehefrau einen Zusammenhang zwischen der Impfung und seinem Ableben herstellt, teilte der Impfstoffhersteller Pfizer mit, dass es dafür noch keine Beweise gebe. Der Vorfall wird aktuell untersucht. Die Ergebnisse müssen abgewartet werden.
15.01.2021 21:20
Aktualisiert: 15.01.2021 21:20
Lesezeit: 1 min
US-Arzt stirbt nach Corona-Impfung, Fall wird untersucht
Dr. Gregory Michael ist tot. (Screenshot/Facebook)

Das US-Unternehmen Pfizer untersucht den Tod eines Arztes in Florida, der zuvor eine Dosis des COVID-19-Impfstoffs des Unternehmens erhalten hat, berichtet die „Palm Beach Post“. Die „Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten“ (CDC) untersucht ebenfalls den Tod von Dr. Gregory Michael, der 16 Tage vor seinem Ableben geimpft wurde. Pfizer teilte mit, dass es bisher keine Beweise dafür gibt, dass Michaels Tod durch den Impfstoff verursacht wurde.

Mehr zum Thema: Auffallend viele Krankenpfleger und Ärzte lehnen eine Impfung ab

Pfizer nannte es einen „höchst ungewöhnlichen klinischen Fall“ einer Erkrankung namens schwere Thrombozytopenie, die die Fähigkeit des Körpers einschränkt, Blut zu gerinnen und innere Blutungen zu stoppen. „Bis heute wurden Millionen von Menschen geimpft, und wir überwachen alle unerwünschten Ereignisse bei Personen, die unseren Impfstoff erhalten, genau. „Es ist wichtig anzumerken, dass schwerwiegende unerwünschte Ereignisse, einschließlich Todesfälle, die nicht mit dem Impfstoff zusammenhängen, leider mit einer ähnlichen Rate auftreten wie in der Allgemeinbevölkerung“, teilte Pfizer-Sprecherin Jerica Pitts der „New York Post“ mit. Die CDC ist sich des Todes bewusst und „wird die Situation bewerten, sobald weitere Informationen verfügbar sind“, sagte die Sprecherin der Agentur, Kristen Nordlund.

Michaels Frau, Heidi Neckelmann, sagte in einem Facebook-Post, dass ihr Mann an einem Schlaganfall gestorben sei, nachdem er zwei Wochen in einem Krankenhaus in Miami Beach verbracht hatte. Sie führte seinen Tod auf eine „starke Reaktion auf den COVID-Impfstoff“ zurück, die er am 18. Dezember erhalten hatte.

„Ich glaube, die Menschen sollten sich bewusst sein, dass Nebenwirkungen auftreten können, dass sie nicht für alle gut sind und in diesem Fall ein schönes Leben, eine perfekte Familie und so viele Menschen in der Gemeinde zerstört haben“, so Neckelmann. Sie fügte hinzu, dass ihr verstorbener Ehemann ein Befürworter der Corona-Impfung gewesen ist.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen Hin und Her macht Taschen leer: Wenn Emotionen den Markt treiben
03.05.2026

Die Börse zittert – nicht wegen Fakten, sondern wegen Stimmungen. Tweets, Schlagzeilen und kurzfristige Impulse treiben Kurse in...

DWN
Finanzen
Finanzen Kunst als alternative Geldanlage: Warum Einsteiger oft klein beginnen müssen
03.05.2026

Der Aufbau einer Sammlung wirkt für viele komplex und exklusiv, doch zunehmend rücken auch erschwingliche Objekte als alternative...

DWN
Finanzen
Finanzen V2G für E-Autos: Wie Fahrzeughalter am Strommarkt verdienen könnten
03.05.2026

E-Autos könnten mit V2G künftig stärker in das Stromnetz eingebunden werden und Besitzern neue Einnahmen ermöglichen. Welche Hürden...

DWN
Politik
Politik Energiepreise: EU erlaubt mehr Staatshilfen für Industrie und Landwirte
03.05.2026

Die Industrie ächzt unter hohen Energiepreisen, Landwirte sorgen sich mit Blick auf Düngemittel. Die EU-Staaten dürfen ihnen deshalb...

DWN
Panorama
Panorama Kultfahrzeuge aus der DDR: Warum Trabant, Wartburg und Simson weiterleben
03.05.2026

Einst ausgemustert, heute begehrt: Fahrzeuge aus der DDR gelten als Kultobjekte mit wachsender Fangemeinde. Doch hinter dem nostalgischen...

DWN
Finanzen
Finanzen Stagflationsschock: EU warnt vor Finanzkrise durch milliardenschwere Energiepreisbremsen
03.05.2026

Die EU-Kommission warnt vor einer Finanzkrise infolge des Irankriegs. Grund sind die um 60 Prozent gestiegenen Energiepreise und drohende...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EU-Haushalt vor Neuordnung: Europäischer Rechnungshof zweifelt an Reform
02.05.2026

Der geplante EU-Haushalt stellt die Finanzordnung der Europäischen Union vor einen tiefen Umbau und ruft den Europäischen Rechnungshof...

DWN
Politik
Politik Island wägt EU-Beitritt neu ab: Fischerei wird zum Schlüsselthema
02.05.2026

Die EU verstärkt ihre Annäherung an Island und bringt dabei insbesondere die Fischereiregeln erneut in die politische Debatte ein....