Politik

Biden-Leute planen neuen Coup: Washington D.C. soll der 51. Bundesstaat der USA werden

Eine Gruppe von US-Senatoren hat einen Gesetzesentwurf eingebracht, wonach Washington D.C. als 51. Bundesstaat anerkannt werden soll. Die Region ist eine Hochburg der Demokraten. Wenn das Gesetz durchkommen sollte, würden die Demokraten künftig mit zwei zusätzlichen Senatoren vertreten werden, was die Machtverhältnisse im US-Senat zugunsten der Demokraten sichern würde.
27.01.2021 21:13
Aktualisiert: 27.01.2021 21:13
Lesezeit: 1 min
Biden-Leute planen neuen Coup: Washington D.C. soll der 51. Bundesstaat der USA werden
Washington D.C. will der 51. Bundesstaat der USA werden. (Screenshot)

Der Senator von Delaware, Tom Carper, und eine Gruppe von Senats-Demokraten haben ein Gesetzesentwurf eingeführt, um Washington D.C. zum 51. Bundesstaat der USA zu machen. „Dies ist keine republikanische oder demokratische Angelegenheit. Es ist ein amerikanisches Problem, weil das Fehlen einer fairen Vertretung der Einwohner von DC eindeutig nicht mit den Werten vereinbar ist, auf denen dieses Land gegründet wurde“, sagte Carper in einer Erklärung.

Marylands Senator Chris Van Hollen, einer der Co-Sponsoren des Gesetzes, schrieb auf Twitter: „Viel zu lange wurde den Bewohnern von DC das Recht auf Selbstverwaltung verweigert und sie wurden ohne Vertretung besteuert. Die Unterstützung wächst - jetzt ist die Zeit dafür gekommen!“

Der Gesetzentwurf, der ursprünglich im Jahr 2013 eingeführt wurde, würde den rund 700.000 Bürgern von D.C. die vollständige Vertretung im Kongress sowie die Autorität in lokalen Fragen gewähren. Derzeit hat D.C. einen nicht stimmberechtigten Delegierten im US-Repräsentantenhaus, die Eleanor Holmes Norton heißt. Eine Vertretung im US-Senat hat D.C. nicht. Das Motto der Bewegung lautet: „Steuern ohne Repräsentation beenden“. Im Englischen lautet er: „No taxation without representation“. Es handelt sich dabei um eine Parole und ein Kriegsgrund des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs.

Wenn D.C. seine Teilunabhängigkeit als 51. Bundesstaat der USA erhalten würde, könnte es mit zwei Senatoren vertreten werden, was sich für die Demokraten im US-Senat als vorteilhaft erweisen würde. Denn bei keiner Präsidentschaftswahl haben die Einwohner von D.C. jemals für einen republikanischen Kandidaten gestimmt.

Seit 2000 hatte D.C. in 85 Prozent der Fälle bei Präsidentschaftswahlen für Demokraten gestimmt und 2008 einen Höchststand von 92,5 Prozent für Barack Obama erreicht. D.C. stimmte für Joe Biden mit 92,2 Prozent der Stimmen im Jahr 2020.

Doch es könnte noch zu anderen Entwicklungen in den USA kommen. Im US-Bundesstaat Texas gibt es seit geraumer Zeit eine politische Bewegung, die sich von den USA abspalten möchte, um die „Republic of Texas“ auszurufen. Ob es in der Ära von Joe Biden dazu kommt, wird sich zeigen lassen (HIER).

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie Wie Twitch, Kick & Co. die Unterhaltungsbranche prägen

Das Bild der Unterhaltungsbranche hat sich dramatisch gewandelt. Dabei wurde aus einer Einbahnstraße eine Autobahn mit unzähligen Spuren...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Unicredit schnappt sich offenbar mehr als 30 Prozent von Commerzbank
02.06.2026

Unicredit kommt ihrem Ziel bei der Commerzbank einen entscheidenden Schritt näher. Mit dem Überschreiten der 30-Prozent-Marke stärkt die...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Mythos Fachkräftemangel beendet: Deutschlands Arbeitsmarkt bricht langfristig ein
02.06.2026

Schwache Frühjahrsbelebung, keine Trendumkehr: Der deutsche Arbeitsmarkt kippt langfristig in eine neue Massenarbeitslosigkeit. Warum es...

DWN
Politik
Politik Nukleare Abschreckung wird zur Machtprobe für Europa
02.06.2026

Norwegen rückt an Frankreichs Atomschirm heran, und plötzlich wirkt Europas Sicherheitsarchitektur weniger stabil als lange behauptet....

DWN
Finanzen
Finanzen Konsumdruck im Alltag: Wie Sparen dennoch funktionieren kann
02.06.2026

Ob online oder im Alltag: Konsumreize lauern überall und machen es schwer, den Überblick über die eigenen Ausgaben zu behalten. Wer...

DWN
Panorama
Panorama Kölner Dom kostet ab Juli zwölf Euro Eintritt
02.06.2026

Alles wird teurer. Selbst der Kölner Dom kostet ab Juli nun zwölf Euro Eintritt. Warum das so ist - und welche Ausnahmen gelten.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ölpreise sprengen Europas Wirtschaft
02.06.2026

Die Ölpreise verhalten sich auf den ersten Blick erstaunlich ruhig, doch die Puffer des Weltmarkts verschwinden in gefährlichem Tempo....

DWN
Finanzen
Finanzen Bayer-Aktie stürzt ab: Glyphosat-Angst wächst
02.06.2026

Die Bayer-Aktie gerät erneut unter Druck: Wachsende Zweifel an einem Glyphosat-Vergleich und eine wichtige Entscheidung des...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Italo will auf die deutschen Schienen: Bahn schlägt Alarm - bei 60 Prozent Pünktlichkeit
02.06.2026

Können die Italiener die Deutsche Bahn retten? Die Deutsche Bahn selbst zeigt sich – wenig überraschend – skeptisch. Und lobt sich...