Deutschland

Bürgermeister in Bayern trotz Impfung infiziert – er bekam AstraZeneca

In Bayern wurde ein Bürgermeister mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpft. Trotzdem infizierte er sich mit dem Corona-Virus.
08.03.2021 22:25
Aktualisiert: 08.03.2021 22:25
Lesezeit: 1 min
Bürgermeister in Bayern trotz Impfung infiziert – er bekam AstraZeneca
Krankenschwester Susanne Kugel vom mobilen Impfteam des DRK Nordwestmecklenburg bereitet in der Mosaik-Schule eine Spritze mit dem AstraZeneca-Impfstoff vor. (Foto: dpa) Foto: Jens Büttner

„Merkur.de“ berichtet: „Die Inzidenzwerte im Landkreis Miesbach sind nicht besonders hoch, doch das Corona-Virus verbreitet sich weiter und kann offenbar auch Hygienekonzepte überlisten. So geschehen im Warngauer Rathaus. Wie Christine Fürst von der Gemeindeverwaltung am Montag (8. März) auf Anfrage mitteilte, wurden Bürgermeister Klaus Thurnhuber (FWG) sowie zwei Angestellte des Bauamts und des Einwohnermeldeamts Ende vergangener Woche positiv auf den Erreger SARS-CoV-2 des Coronavirus getestet (…) Ihn konnte auch eine erste Impfung nicht schützen. Am 23. Februar hatte der Bürgermeister eine AstraZeneca-Injektion bekommen: ,Der Impftermin wurde mir kurzfristig angeboten, weil viele den Astra-Impfstoff abgelehnt haben'.“

In Österreich war zuvor eine Krankenschwester nach einer AstraZeneca-Impfung verstorben. Ein Zusammenhang zwischen Tod und Impfstoff wird untersucht. Weitere Impfungen mit dem Impfstoff wurden gestoppt. Bundesgesundheitsminister Spahn und SPD-Politiker Lauterbach hatten den AstraZeneca-Impfstoff zuvor in den höchsten Tönen gelobt (HIER).

Mehreren Berichten zufolge hat der Astrazeneca-Impfstoff stärkere Nebenwirkungen als bisher vermutet. Mehrere französische Krankenhäuser unterbrachen oder verlangsamten Ende Februar 2021 die Astrazeneca-Impfprogramme für ihre Mitarbeiter, da viele Mitarbeiter aufgrund schwerwiegender Nebenwirkungen krankgeschrieben werden müssen. Die Stadt Berlin will hingegen Obdachlose mit dem Astrazeneca-Impfstoff impfen (HIER).

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