Unternehmen

Volkswagen überholt mit Kursrally SAP als teuersten Dax-Wert

Die jüngste Kursrally hat Volkswagen am Mittwoch an die Spitze des Leitindex Dax katapultiert. Volkswagen-Stammaktien stiegen um bis zu 16,3 Prozent.
17.03.2021 16:23
Lesezeit: 1 min

Die jüngste Kursrally hat Volkswagen innerhalb von zwei Tagen an die Spitze des Leitindex Dax katapultiert. Mit einem Börsenwert von rund 135 Milliarden Euro überrundete der Wolfsburger Autobauer am Mittwoch den Softwarekonzern SAP (121 Milliarden), dessen Status als wertvollstes Unternehmen in Deutschland seit Jahren unangefochten war.

Schon im Herbst hatte SAP seine Position als Europas teuerster Technologiekonzern an ASML verloren, als Vorstandschef Christian Klein die Ertragsziele kassieren musste. Hinter SAP rangieren in der Liste der teuersten Dax-Unternehmen der deutsch-amerikanische Industriegasekonzern Linde mit 119 Milliarden Euro und der Münchner Technologiekonzern Siemens mit 108 Milliarden.

Volkswagen-Stammaktien stiegen am Mittwoch um bis zu 16,3 Prozent und steuerten auf den größten Tagesgewinn seit gut zwölf Jahren zu. Mit 310 Euro waren sie so teuer wie zuletzt im Oktober 2008, als die Übernahme durch Porsche den damals noch im Dax notierten Papieren zeitweise dreistellige prozentuale Kursgewinne beschert hatte. VW-Vorzüge gewannen in der Spitze zwölf Prozent und markierten mit 232,70 Euro ein Sechs-Jahres-Hoch. Das ist der größte Kurssprung seit rund einem Jahr.

Weiterlesen: Aktie von Volkswagen steigt und steigt - Was steckt dahinter?

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie KI und digitale Steuerberatung: Der Gamechanger für den deutschen Mittelstand

Die Digitalisierung verändert die deutsche Wirtschaft in rasantem Tempo. Während große Unternehmen bereits seit Jahren auf...

 

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Rallye an der Wall Street endet, da Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran den Ölpreis in die Höhe treiben
03.06.2026

Lesen Sie, welche überraschenden Wendungen die Finanzmärkte in Atem halten und warum Anleger jetzt besonders wachsam sein müssen.

DWN
Politik
Politik Österreich und Portugal im UN-Sicherheitsrat, Deutschland nicht - eine historische Niederlage
03.06.2026

Niederlage in New York: Deutschland ist erstmals mit seiner Bewerbung um einen Sitz im mächtigsten UN-Gremium gescheitert. Stattdessen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Hat Deutschland die Lösung für Europas Stromnetz-Krise gefunden?
03.06.2026

Deutschland erlebt einen Solarboom auf Dächern, Balkonen und Parkplätzen. Während Dänemark unter einem überlasteten Stromnetz leidet,...

DWN
Politik
Politik Großbritanniens EU-Rückkehr: Realistische Option oder politischer Wunschtraum?
03.06.2026

Erst galt der Brexit als endgültig, nun spricht ein Labour-Schwergewicht offen von Großbritanniens EU-Rückkehr. Hinter der neuen...

DWN
Politik
Politik Investitionen in die Energiewende: EU-Kommission will mehr Schulden erlauben
03.06.2026

Die EU-Kommission schlägt vor, dass Mitgliedsstaaten für den Wandel zu sauberer Energie mehr Schulden machen dürfen, ohne Strafverfahren...

DWN
Finanzen
Finanzen Steigende Arbeitslosigkeit: Bundesagentur für Arbeit steuert auf Milliardendefizit zu
03.06.2026

Die schwierige wirtschaftliche Lage und der schwache Arbeitsmarkt in Deutschland haben erhebliche Auswirkungen auf den Haushalt der...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ölpreis: China bremst, doch die nächste Preiswelle rollt an
03.06.2026

Chinas Ölimporte sind eingebrochen, doch Entwarnung am Ölmarkt wäre riskant. Die Straße von Hormus bleibt blockiert, Washington...

DWN
Politik
Politik Vor Wirtschaftsforum: Selenskyj lobt Drohnenangriff auf Sankt Petersburg
03.06.2026

Russische Behörden haben ukrainische Angriffe gemeldet: Ukrainische Drohnen trafen auch Energie- und Militäranlagen in St. Petersburg....