Wirtschaft

Ölpreise legen deutlich zu, Opec+ berät über Fördermenge

Die Ölpreise sind am Donnerstag kräftig gestiegen.
01.04.2021 13:15
Aktualisiert: 01.04.2021 13:15
Lesezeit: 1 min

Die Ölpreise sind am Donnerstag kräftig gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 64,05 US-Dollar. Das waren 1,31 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI stieg um 1,35 Dollar auf 59,51 Dollar.

Im Mittelpunkt steht ein Treffen des Ölverbunds Opec+ zur Förderpolitik. Im Tagesverlauf beraten die in der Opec+ vereinten Länder rund um Saudi-Arabien und Russland über ihre künftige Produktion. Seit längerem ist die Förderung aufgrund der coronabedingt schwachen Nachfrage durch Beschlüsse des Verbunds gedeckelt. Es gilt als wahrscheinlich, dass sich an der Gesamtproduktion zunächst nichts oder nur wenig ändert.

Gestützt werden die Ölpreise auch durch die Aussicht auf neue Konjunkturmaßnahmen in den USA. Präsident Joe Biden will in den kommenden acht Jahren unter anderem die Infrastruktur erneuern und Millionen Arbeitsplätze schaffen. Die Investitionen entsprächen etwa zehn Prozent der jährlichen US-Wirtschaftsleistung.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Cartier Tank oder Santos – welche ist zeitloser?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht: Design-Kenner sehen in der klar reduzierten Tank das zeitlosere Statement, während die vielseitigere...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Märkte im Überblick: US-Aktien schließen uneinheitlich, während sich die Rendite 10-jähriger Anleihen 5,2 Prozent nähert
24.09.2026

Erfahren Sie, welche Kräfte die Wall Street aktuell in Atem halten und was das für Ihre Anlagen bedeutet.

DWN
Politik
Politik Debatte im Bundestag: Neuer Anlauf für umstrittene Widerspruchsregelung bei Organspenden
24.09.2026

Tausende schwerkranke Patienten warten dringend auf ein Spenderorgan wie eine Niere oder eine Leber. Um die Zahl der Transplantationen zu...

DWN
Politik
Politik Tiefe Gräben beim Staatsvertrauen: Wie die Bürger das politische System bewerten
24.09.2026

Während eine breite Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland nach wie vor auf die Qualität der Demokratie vertraut, offenbart eine neue...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Audi China-Modelle: Diese Elektroautos will Audi in Deutschland stoppen
24.09.2026

Audi entwickelt Elektroautos eigens für China, doch plötzlich stehen sie bei Händlern in Deutschland. Was wie ein Erfolg der eigenen...

DWN
Politik
Politik EuGH-Urteil zu Energiepreisen: Grundsatzentscheidung stärkt Rechte der Verbraucher und widerspricht dem BGH
24.09.2026

Jahrelang zu hohe Beträge für Wärme gezahlt? Nach einer Grundsatzentscheidung des Europäischen Gerichtshofs verjähren...

DWN
Technologie
Technologie Rückgang bei Industrierobotern: Deutschland droht im weltweiten Wettlauf den Anschluss zu verlieren
24.09.2026

Trotz seiner führenden Rolle bei der industriellen Automatisierung in Europa gerät der Standort Deutschland im globalen Vergleich ins...

DWN
Politik
Politik Atempause beim Tanken vorbei? Spritpreise steigen wieder an
24.09.2026

Autofahrer müssen nach einer kurzen Verschnaufpause an den Zapfsäulen wieder mit höheren Ausgaben rechnen. Obwohl Benzin und Diesel im...

DWN
Technologie
Technologie Experten schlagen Alarm: Forderungen nach grundlegendem Umdenken bei KI-Konzernen
24.09.2026

Angesichts potenziell unkontrollierbarer Gefahren durch Künstliche Intelligenz dringen Fachleute auf neue Regeln für die führenden...