Finanzen

Starkes China-Wachstum lässt Dax an Rekord-Marke kratzen

Heute Morgen ist das eingetreten, was sich viele Börsianer in der laufenden Woche erhofft hatten: Der Dax hat zumindest einmal kurz die alten Rekordmarke von 15.312 Zählern berührt.
16.04.2021 09:46
Aktualisiert: 16.04.2021 09:46
Lesezeit: 1 min
Starkes China-Wachstum lässt Dax an Rekord-Marke kratzen
Der Dax erklimmt neue Höhen. (Foto: dpa)

Der deutsche Leitindex hat bis gegen 9.30 Uhr 0,4 Prozent auf 15.312 Punkte gewonnen. Damit kratzt der Dax am Rekordhoch von Ostern.

Für die Anleger gab es heute Morgen positive Informationen aus China: So hat das Reich der Mitte im ersten Quartal seine Wirtschaftsleistung um 18,3 Prozent erhöht. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat es noch nie in diesem Zeitraum ein so großes Wachstum gegeben. Sämtliche ökonomische Haupt-Faktoren sind mehr als 20 Prozent gestiegen. "Dies bedeutet einen ermutigenden Start für das gesamte Jahr", schreibt das chinesische Portal "Global Times". Dies sei unter anderem durch die niedrige Vorjahresbasis ermöglicht worden. "Die Nachfrage aus Übersee steigt an, und der Konsum erholt sich zuhause", analysiert die Publikation.

Um 14.30 Uhr MEZ erfahren die Anleger, wie sich im März die Zahl der Baugenehmigungen und der Baubeginne entwickelt hat. Die Volkswirte gehen für die Genehmigungen von einem Plus von vier Prozent gegenüber dem Vormonat, bei den Baubeginnen rechnen sie hingegen sogar mit einem Wachstum von 14 Prozent. Zusätzlich veröffentlicht die Universität Michigan um 16 Uhr MEZ, wie bisher die Stimmung im April unter den Verbrauchern in den USA ist. Die Fachleute rechnen mit einem Wert von 89.

Darüber hinaus gibt es um 18 Uhr MEZ für Investoren, die sich auf Russland konzentrieren, wichtige Informationen: So werden der Erzeuger- und der Herstellungspreis-Index veröffentlicht.

In Deutschland standen gestern an Aktienmärkten die Zeichen auf Wachstum: Der deutsche Leitindex hat am Mittwoch 0,3 Prozent auf 15.255 Punkte zugelegt. Die Top-Aktie war Deutsche Wohnen, das 2,5 Prozent auf 44,60 Euro gewann. Danach kam SAP mit einem Plus von zwei Prozent auf 115,68 Euro über die Ziellinie. Die Nummer drei auf der Liste war Volkswagen, das einen Gewinn von 1,8 Prozent auf 238,25 Euro verbuchte.

Darüber hinaus gab es Verlierer: Siemens Energy büßte 2,6 Prozent auf 29,50 Euro ein und landete damit auf den ersten Platz in diesem Ranking. Die Nummer zwei war Covestro, dessen Kurs zwei Prozent auf 56,76 Euro verlor. Schließlich beendete die Deutsche Bank die Sitzung mit einem Minus von 1,9 Prozent auf 10,21 Euro.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Finanzen
Finanzen Mazda 6e im Vergleich: Wie wettbewerbsfähig ist das Elektromodell?
15.03.2026

Die neue Mazda 6e entsteht auf chinesischer Plattform und markiert einen strategischen Neustart für die Baureihe Mazda6. Kann das...

DWN
Technologie
Technologie Immer mehr US-Forschende zieht es nach Deutschland
15.03.2026

Aus politischen Gründen geht das Weiße Haus gegen Elite-Unis vor. Für Wissenschaftler und Studierende aus den USA wird Deutschland daher...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft KI trifft auf SaaS: Steht die Softwarebranche vor einem Strukturwandel?
15.03.2026

Künstliche Intelligenz verändert die wirtschaftliche Logik der Softwarebranche und setzt das klassische SaaS-Modell unter Druck. Steht...

DWN
Finanzen
Finanzen Iran-Krieg heizt Energiepreise an: Investoren suchen Absicherung
15.03.2026

Der Iran-Krieg treibt die Energiepreise nach oben und zwingt Investoren weltweit, ihre Strategien angesichts steigender Öl- und Gaspreise...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Milliardär warnt: Wir stehen vor einem totalen Umsturz unserer Gesellschaft
14.03.2026

Der dänische Investor und Milliardär Lars Seier Christensen warnt vor massiven Verwerfungen in der Gesellschaft und in der Wirtschaft....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft OSINT: Wie Satellitendaten Staaten und Konzerne kontrollierbar machen
14.03.2026

Satelliten blicken längst nicht mehr nur für Militärs und Geheimdienste auf die Erde. Mit frei zugänglichen Satellitendaten und OSINT...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Anspruch auf Bildungsurlaub: Mangelndes Wissen bremst Inanspruchnahme – was Sie beachten müssen
14.03.2026

Fortbildungen ermöglichen eine berufliche und private Weiterentwicklung. Doch viele Menschen in Deutschland sind trotz Interesse über...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft KI-Arbeitsmarkt: Werden Elektriker reicher als Programmierer?
14.03.2026

Programmierer galten lange als sichere Gewinner der Digitalisierung. Doch im KI-Arbeitsmarkt verschieben sich die Machtverhältnisse...