Finanzen

Dax: Deutscher Leitindex nach neuem Rekord weiter auf hohem Niveau - IBM und BMW überraschen

Der Dax hat gestern ein neues Allzeithoch erreicht. Heute bleiben die Kurse auf einem hohen Niveau - kleiner Verluste zum Trotz.
20.04.2021 10:45
Aktualisiert: 20.04.2021 10:45
Lesezeit: 1 min
Dax: Deutscher Leitindex nach neuem Rekord weiter auf hohem Niveau - IBM und BMW überraschen
Die Märkte bleiben stark. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat bis gegen 11 Uhr 0,3 Prozent auf 15.330 Punkte eingebüßt. Damit bleibt der Index weiter auf einem hohen Niveau, nachdem er gestern ein neues Allzeithoch von 15.501,84 Zählern erreicht hatte.

So gering gestern die Nachrichtenlage war, so sehr gibt es heute Neuigkeiten, die die Märkte beeinflussen: Dazu gehören in erster Linie die Weltkonzerne IBM und Coca Cola: Der Technologiekonzern hat nach den ersten drei Monaten einen bereinigten Gewinn von 1,77 Dollar je Aktie verdient. Im Vorjahreszeitraum hatte es noch ein Plus von 1,84 Dollar gegeben.

Der Umsatz hat bei 17,73 Milliarden Dollar gelegen, nachdem die Volumina im vergangenen Jahr noch 17,57 Milliarden Dollar betragen hatten. Damit waren die Zahlen besser als die Analysten erwartet hatten: Sie waren für den Gewinn von 1,69 Dollar ausgegangen und für den Umsatz von 17,32 Milliarden Dollar - also 2,3 Prozent weniger als die Erlöse tatsächlich ausgefallen sind.

Darüber hinaus hat Coca Cola im ersten Quartal ein uneinheitliches Bild abgegeben: So übertraf der Konzern die Erwartungen beim Umsatz, während er die Prognosen beim Gewinn enttäuschte. Das Management behielt für 2021 den Ausblick mit kleineren Änderungen bei.

Doch auch aus Deutschland gibt es wichtige Informationen: So hat die LKW-Tochter von VW, Tranton, ihr Jahresziel angehoben. Das Quartal war überraschend gut ausgefallen. Zusätzlich macht BMW auf sich aufmerksam: Der Hersteller hat im Autogeschäft seine Marge deutlich erhöht - und die Erwartungen übertroffen.

Gestern ist der Index hingegen mit einem Minus von 0,6 Prozent auf 15.369 Punkte aus dem Rennen gegangen. E.ON hat zwei Prozent auf 10,04 Euro gewonnen und lag damit auf der Tabelle an der ersten Stelle. Danach folgte Delivery Hero, das zwei Prozent auf 130,95 Euro zulegte. Darüber hinaus verzeichnete Bayer 1,8 Prozent auf 54,96 Euro und war hier die Nummer drei.

Darüber hinaus gab es Verlierer: Covestro büßte 4,7 Prozent auf 55,78 Euro ein, während Vonovia bei einem Verlust von drei Prozent auf 56,90 Euro landete. Zusätzlich kam Henkel mit einem Minus von 2,8 Prozent auf 96,18 Euro über die Ziellinie.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt und Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Panorama
Panorama DWN-Wochenrückblick KW 06: Die wichtigsten Analysen der Woche
06.02.2026

Im DWN Wochenrückblick KW 06 aus dem Jahr 2026 fassen wir die zentralen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen der vergangenen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Debatte über Teilzeit: Gewerkschaften warnen vor Abbau sozialer Leistungen
06.02.2026

In Deutschland wächst die Diskussion über Einschnitte im Sozialstaat. Besonders geplante Änderungen im Bereich Teilzeitarbeit stoßen...

DWN
Finanzen
Finanzen Aktien Europa stabil: Bauwerte stark, Autowerte und Banken unter Druck
06.02.2026

Europas Börsen haben am Freitag leichte Gewinne verzeichnet, getragen von beruhigten Edelmetall- und Kryptomärkten sowie positiven...

DWN
Politik
Politik USA und Iran am Verhandlungstisch: Chancen und Risiken der neuen Gespräche
06.02.2026

Noch vor wenigen Wochen forderte US-Präsident Donald Trump einen Machtwechsel im Iran – jetzt verhandeln Washington und Teheran erneut...

DWN
Immobilien
Immobilien Absage bei der Wohnungssuche: Wann ist eine Wohnungsabsage rechtswidrig?
06.02.2026

Die Wohnungssuche kann frustrierend sein, selbst wenn Einkommen und Bonität stimmen. Manchmal steckt hinter Absagen mehr als nur Zufall....

DWN
Finanzen
Finanzen DIW-Studie: Vermögensteuer könnte 147 Milliarden Euro bringen – Unter Bedingungen
06.02.2026

Die Wiedereinführung einer Vermögensteuer könnte dem Staat nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) bis...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Industrieproduktion in Deutschland bricht überraschend ein: Autoindustrie belastet deutlich
06.02.2026

Nach drei Monaten mit Zuwächsen kommt für die deutsche Industrie ein unerwarteter Dämpfer: Im Dezember fällt die Produktion deutlich...

DWN
Politik
Politik US-Finanzminister Bessents Wandel unter Trump: Vom Stabilitätsfaktor zur politischen Figur
06.02.2026

In Donald Trumps zweiter Amtszeit gerät die Rolle des US-Finanzministers zunehmend unter politischen Druck. Wie zeigt sich dieser Wandel...