Unternehmen

Wacker Chemie rechnet mit Umsatzplus um einen niedrigen zweistelligen Prozentsatz

Wacker Chemie blickt nach einem Umsatzplus zu Jahresauftakt zuversichtlicher auf das Gesamtjahr.
30.04.2021 10:41
Lesezeit: 1 min
Wacker Chemie rechnet mit Umsatzplus um einen niedrigen zweistelligen Prozentsatz
Das Foto zeigt Cysteinkristalle nach dem Zentrifugieren bei der Wacker Chemie (undatiertes Handout). (Foto: dpa) Foto: Handout

Wacker Chemie blickt nach einem Umsatzplus zu Jahresauftakt zuversichtlicher auf das Gesamtjahr. Das Unternehmen sagte am Freitag ein Umsatzplus um einen niedrigen zweistelligen Prozentsatz vorher, der Betriebsgewinn dürfte um 15 bis 25 Prozent zulegen. Insbesondere die Nachfrage nach Polysilizium für Solaranlagen oder Halbleiter habe sich in den vergangenen Monaten sehr positiv entwickelt, sagte Wacker-Chemie-Chef Rudolf Staudigl. Zudem profitiere das Unternehmen von steigenden Preisen für Solarsilizium.

Die Anleger waren nicht überzeugt: Die Papiere verloren am Vormittag in der Spitze 4,9 Prozent und waren Schlusslicht im MDax. Ein Händler sprach von Gewinnmitnahmen, zumal die Prognose nicht so stark angehoben worden sei wie von Analysten erwartet.

Im ersten Quartal erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von knapp 1,4 Milliarden Euro, das entspricht einem Plus von 14 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Der Betriebsgewinn (EBITDA) legte um 42 Prozent zu auf 246,4 Millionen Euro. Die Geschäfte seien dabei vor allem in Asien gut gelaufen, erklärte das Unternehmen. In Europa legte der Umsatz dagegen nur um fünf Prozent zu, in Amerika ging es sogar abwärts.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie Verbessern Sie die Lieferketten-Transparenz

Identifizieren, scannen und übermitteln von eindeutigen Komponentendaten

 

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsen: Ölpreissprung und Spannungen im Nahen Osten ließen US-Märkte uneinheitlich schließen
02.03.2026

Der US-Aktienmarkt schloss am Montag uneinheitlich, während der Rohölpreis einen starken Sprung machte. Investoren wogen die Folgen der...

DWN
Politik
Politik Nahost-Krieg: Deutsche kommen nicht zurück - Lufthansa-Airbus fliegt leer von Abu Dhabi nach München
02.03.2026

Etwa 30.000 Touristen von deutschen Reiseveranstaltern hängen im Nahen Osten fest. Die Bundesregierung sieht aber in erster Linie nicht...

DWN
Finanzen
Finanzen Erdgas-Preis aktuell: Iran-Krieg lässt europäischen Erdgas-Preis um fast 50 Prozent steigen
02.03.2026

Nach dem Angriff auf den Iran steigt der europäischer Erdgas-Preis um fast 50 Prozent nach Produktionsstopp. Analysten warnen vor...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Chinas Autooffensive in Europa verlangsamt sich: Struktureller Rückzug oder taktische Pause?
02.03.2026

Nach einem Rekordjahr verlieren chinesische Automarken in Europa plötzlich Marktanteile. Handelt es sich um eine Trendwende oder lediglich...

DWN
Politik
Politik Deutsche Umwelthilfe: Verbrenner-Aus 2030? BGH prüft Klimaklagen gegen Autobauer
02.03.2026

Wenn es nach der Deutschen Umwelthilfe geht, müssen BMW und Mercedes-Benz 2030 den Verkauf klimaschädlicher Verbrenner einstellen. Um den...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Inflation in Frankreich und Spanien: Unerwarteter Anstieg zwingt EZB harten Wechselkurs aufrechtzuerhalten
02.03.2026

Neue Inflationsdaten aus Frankreich und Spanien sorgen für Unruhe an den Märkten. Muss die Europäische Zentralbank ihre Zinspolitik...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft ADAC: Sprit so teuer wie seit fast zwei Jahren nicht mehr
02.03.2026

Der Irankonflikt macht Öl teuer. Das bekommen auch die deutschen Autofahrer zu spüren. Bisher hält sich die Reaktion an den Zapfsäulen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen PCK-Raffinerie GmbH: Treuhandverwaltung für Rosneft Deutschland verlängert
02.03.2026

Die deutschen Töchter des russischen Staatskonzerns Rosneft stehen wegen des Ukraine-Kriegs jetzt unter Kontrolle der Bundesnetzagentur...