Finanzen

Dax: Gelingt zum Wochenausklang noch ein neuer Rekord?

Heute gibt es keine großen Ereignisse, die dem Markt Impulse geben können. Setzt der Dax trotzdem noch einmal zu einem Höhenflug an?
28.05.2021 11:05
Aktualisiert: 28.05.2021 11:05
Lesezeit: 1 min
Dax: Gelingt zum Wochenausklang noch ein neuer Rekord?
Die Börse zeigt sich heute Morgen ziemlich müde. (Foto: dpa)

Der Dax hat heute Morgen bis 11 Uhr 0,6 Prozent auf 15.489 Punkte gewonnen. Die Anleger haben vor dem Wochenende die Marke von 15.500 Zählern im Blick. Die Frage macht am Markt die Runde, wie die Börse die Woche abschließt. Zur Erinnerung: Am Dienstag hatte der Index kurzzeitig ein neues Allzeithoch von 15 568 Punkten erreicht, ohne dies allerdings bis zum Sitzungsende halten zu können. Möglicherweise knackt der Dax heute noch einmal die alte Marke.

Grundsätzlich dürfte dies heute etwas schwierig werden, weil die großen Ereignisse fehlen, die dem Markt die nötigen Impulse geben. Immerhin gibt es am Nachmittag ein paar Präsentationen von Makrodaten: So publizieren die Verantwortlichen um 14.30 Uhr MEZ Statistiken über die Großhandelsinventare, die persönlichen Konsumausgaben und die Warenhandelsbilanz.

Zusätzlich erfahren die Anleger um 15.45 Uhr MEZ, wie der Chicago-Einkaufsmanager-Index im Mai ausgefallen ist. Die Erwartungen betragen 68 Punkte, während sie im Vormonat noch bei 72,1 gelegen haben. Um 16 Uhr MEZ wird schließlich der Index über das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan für den Mai präsentiert. Die Prognosen liegen bei 82,90. Bei der letzten Messung hatte das Niveau bei 82,80 gelegen.

In Deutschland hingegen hat sich der Dax bereits gestern so ähnlich wie heute Morgen bewegt. So hat der Index 0,3 Prozent auf 15.406 Zähler verloren. Diejenige Aktie, die am meisten gewonnen hat, war die Deutsche Post, die 4,2 Prozent auf 56,48 Euro zulegte. Danach folgte Vonovia, das 3,2 Prozent auf 51,24 Euro an Boden gut machte. Der Dritte auf der Liste war MTU, das sich 2,4 Prozent auf 210 Euro nach vorne schob.Darüber hinaus gab es Verlierer. Bayer ging mit einem Minus von fünf Prozent auf 52,20 Euro aus dem Rennen, während Siemens einen Verlust von 3,5 Prozent auf 130,20 Euro verbuchte. Zusätzlich beendete RWE mit einem Minus von 2,8 Prozent auf 31,12 Euro den Tag.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie PC-Gaming in Europa erlebt eine Phase der Zurückhaltung

Einst galt PC-Gaming in Europa als lohnende Langzeitinvestition. Man baute sich einen Rechner zusammen oder rüstete ihn auf, zahlte im...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen MSCI stuft Griechenland als entwickelten Markt ein: Chancen und Risiken für Anleger
11.04.2026

Griechenland steht mit der Aufnahme in die MSCI-Indizes wieder stärker im Fokus internationaler Investoren und signalisiert eine neue...

DWN
Immobilien
Immobilien Senkt schnelleres Bauen wirklich die Wohnkosten? Der Bauturbo- und Maßnahmen-Check
11.04.2026

Schwarz-Rot verspricht, dass der Bauturbo und sonstige Maßnahmen, die den Bau von Immobilien beschleunigen, unweigerlich zu Preisfall auf...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Eine nervöse Erholung an der Wall Street, während der brüchige Frieden hält
10.04.2026

Zwischen Hoffen und Bangen: Entdecken Sie, welche verborgenen Marktdynamiken aktuell den Takt vorgeben und für Überraschungen sorgen.

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Wenn Heilung stört: Wie Coldplasmatech einen Milliardenmarkt herausfordert
10.04.2026

Das Medizinprodukt von Coldplasmatech revolutioniert die Heilung von chronischen Wunden. Für Millionen Patienten bedeutet es Erlösung von...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Nahost-Konflikt treibt Ölpreis weiter an: Nordseeöl erreicht Rekordniveau
10.04.2026

Die Eskalation in der Straße von Hormus verschärft die Lage auf den Energiemärkten und setzt Preise sowie Lieferketten weltweit unter...

DWN
Politik
Politik Schlappe für das Innenministerium: Grenzkontrollen an bayerischer Grenze rechtswidrig
10.04.2026

Jahrelange Routine, nun rechtlich erschüttert: Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die seit 2015 praktizierten Kontrollen an der...

DWN
Politik
Politik Wettrüsten im Cyberspace: Wenn KI zur Gefahr für die Infrastruktur wird
10.04.2026

Ein neues KI-Modell des US-Entwicklers Anthropic sorgt für Alarmstimmung beim BSI. Das Werkzeug „Claude Mythos“ spürt verborgene...

DWN
Politik
Politik Koalitions-Zoff: Wachsender Druck auf Kanzler Merz wegen ausbleibender Entlastungen
10.04.2026

Angesichts explodierender Energiepreise wächst der Unmut über die abwartende Haltung von Bundeskanzler Friedrich Merz. Während die...