Finanzen

Dax: Anleger blicken alle gespannt auf Lagarde und die US-Arbeitsmarktdaten

Die Börse bekommt heute Nachmittag möglicherweise neue Impulse. Denn dann gibt es wichtige Ereignisse.
10.06.2021 10:27
Aktualisiert: 10.06.2021 10:27
Lesezeit: 1 min
Dax: Anleger blicken alle gespannt auf Lagarde und die US-Arbeitsmarktdaten
Die Märkte bewegen sich erst einmal nur sehr wenig. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat bis 10.30 Uhr 0,3 Prozent auf 15.538 Punkte verloren.

Die Anleger warten noch auf die Entscheidung der EZB, die sich neue Schritte zur Bekämpfung der Pandemie überlegt hat. Heute nachmittag um 14.30 Uhr MEZ wird die Chefin der Einrichtung, Christine Lagarde, an die Öffentlichkeit treten und sich erklären.

Doch das ist noch nicht alles: Zum selben Zeitpunkt werden die US-Verbraucherpreise veröffentlicht – ein weiteres makroökonomisches Highlight, das für weitere Entwicklung der Märkte wichtig ist. Darüber hinaus erfahren die Börsianer die aktuelle Tendenz am US-Arbeitsmarkt. Es geht um die Zahl der Erstanträge zur Arbeitslosenhilfe.

Dann wird klar, ob der Dax künftig in der Lage ist, sein neues Rekordhoch von 15732 Punkte, das er gerade erst aufgestellt hat, noch einmal zu übertreffen.

Zusätzlich kommen um 15 Uhr MEZ wichtige Informationen für Anleger, die sich auf russische Aktien konzentrieren. Dann präsentiert Moskau seine aktuellen Statistiken über die Zentralbankreserven. Bei der letzten Messung lagen sie bei knapp 606 Milliarden Dollar.

Das deutsche Leitbarometer hat bereits gestern den Handel ähnlich wie heute Morgen beendet. Der Index verlor 0,4 Prozent auf 15.581 Punkte. Merck hat 2,8 Prozent auf 154,55 Euro gewonnen und sich damit an die Spitze der Tagesgewinner gesetzt. Die Nummer zwei war Fresenius, das ein Prozent auf 45,24 Euro zulegte. Die Nummer drei war die Dialyse-Tochter FMC, das ebenso mit einem Plus von einem Prozent auf 68,28 Euro über die Ziellinie kam.

Doch gab es auch Verlierer: Diejenige Aktie, die am meisten verlor, war Covestro, das ein Minus von 3,3 Prozent auf 54,68 Euro verzeichnete. Die Deutsche Bank büßte 2,2 Prozent auf 12,02 Euro ein, während Delivery Hero mit einem Rückgang von 1,5 Prozent auf 110,55 Euro die Sitzung beendete.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

 

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Toyota Corolla Cross im Test: Der Hybrid, der an einen Diesel erinnert
02.10.2026

Der Toyota Corolla Cross verbindet Hybridtechnik mit viel Komfort und erstaunlich niedrigem Verbrauch. In der getesteten GR-Sport-Version...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EU und China an der Schwelle zum Handelskrieg: Die Schüsse fallen noch nicht, aber die Geschütze sind geladen
02.10.2026

Auch wenn die ersten Schüsse noch nicht gefallen sind, zeichnet sich zwischen der Europäischen Union und China ein Handelskonflikt ab....

DWN
Finanzen
Finanzen Verkehrte Welt: Griechen lehren die Deutschen Reformen, griechische Börse renditestärker als deutsche
02.10.2026

Vor gut einem Jahrzehnt diskutierte Deutschland noch über einen möglichen Euro-Austritt Griechenlands. Heute wächst die griechische...

DWN
Politik
Politik Verlängerte Befristungen für Arbeitsverträge geplant: Platzt der Traum einer Festanstellung?
02.10.2026

Die Koalition will die sachgrundlose Befristung für Arbeitnehmer verlängern. Eine Befristung des Arbeitsvertrages soll bald vier statt...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Micron führt Chip-Rallye an, während Wall Street leicht zulegt
01.10.2026

Überraschende Impulse an der Wall Street – Erfahren Sie, welche Kräfte den Markt heute bewegten.

DWN
Politik
Politik Frankreichs Schüler rebellieren: Knapp 2.000 Festnahmen bei Schulprotesten in Frankreich
01.10.2026

Seit Tagen demonstrieren Schüler an Frankreichs Gymnasien gegen kaputte Gebäude, zu wenig Lehrer und angekündigte Sparmaßnahmen in der...

DWN
Politik
Politik Innenministerkonferenz ändert Regeln: Bundesländer wollen mit Mehrheit gegen AfD entscheiden
01.10.2026

Die Innenministerkonferenz (IMK) verabschiedet sich vom Einstimmigkeitsprinzip, um zukünftig "Blockaden" zu verhindern. Aus Angst vor der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen VW-Autozulieferer vorm Aus: Bohai-Automotive schließt Werk in Sachsen-Anhalt
01.10.2026

Erst nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kommt die offizielle Nachricht: Der ostdeutsche Autozulieferer Bohai-Automotive schließt sein...