Politik

Söder hält an Maskenpflicht fest, warnt vor Delta-Variante – „in vier Wochen dominierend“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will nicht nur an der Maskenpflicht festhalten, sondern warnt bereits vor der Delta-Variante des Coronavirus.
19.06.2021 15:19
Aktualisiert: 19.06.2021 15:19
Lesezeit: 1 min
Söder hält an Maskenpflicht fest, warnt vor Delta-Variante – „in vier Wochen dominierend“
Der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) blickt am 05.08.2013 in (Bayern) während der Eröffnung eines Informations- und Aussichtsturms im Hafen Nürnberg-Roth durch ein Fernglas. (Foto: dpa) Foto: Daniel Karmann

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat vehement vor der Delta-Variante des Coronavirus gewarnt. Die zuerst in Indien bekannt gewordene und inzwischen etwa in Großbritannien vorherrschende Virusvariante werde in drei bis vier Wochen in Deutschland dominierend sein, sagte Söder am Samstag auf der Landesversammlung der Jungen Union Bayern in Unterhaching. Sie sei acht Mal ansteckender als die Ausgangsvariante, zitiert die dpa Söder.

„Wer zu früh aufsteht in einem Krankheitsfall, der riskiert einen schweren Rückschlag“, sagte Söder. Die Wissenschaftler hätten in früheren Wellen fast punktgenau vorhergesagt, wann es wieder zu größerem Infektionsgeschehen kommen wird. „Ich lasse nicht zu, dass wegen kleiner Interessen am Ende das ganze Land in Mitleidenschaft gezogen wird“, sagte der Regierungschef und verteidigte seine vorsichtige Corona-Linie. Wichtig sei es jetzt, das Impftempo - vor allem bei den Zweitimpfungen - zu erhöhen. „Es kommt jetzt auf jeden Tag an.“

Zudem will Söder dem „RND“ zufolge an der Maskenpflicht festhalten.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

DWN
Politik
Politik Nach Landtagswahlen: Mehrheit hält Merz' Kanzlerschaft für gescheitert
07.10.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz kommt aus dem Umfragetief nicht heraus, die Mehrheit der Deutschen sieht keine Zukunft für ihn als Kanzler....

DWN
Politik
Politik Tankrabatt in der Kritik: Ölkonzerne geben den Steuernachlass nur zum Teil weiter
07.10.2026

Der seit 1. Oktober geltende Tankrabatt der Bundesregierung kommt nur teilweise an den Zapfsäulen an. Bereits vor der Einführung des...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Porsche-Aktie nach Neuausrichtung: Porsche will sparen und Profitabilität steigern
07.10.2026

Sinkenden Absatzzahlen, geringere Nachfrage nach E-Modellen und US-Zölle: Nach heftigen Gewinneinbrüchen will Porsche zurück in die...

DWN
Technologie
Technologie Rückgang bei Industrierobotern: Deutschland droht im weltweiten Wettlauf den Anschluss zu verlieren
07.10.2026

Trotz seiner führenden Rolle bei der industriellen Automatisierung in Europa gerät der Standort Deutschland im globalen Vergleich ins...

DWN
Finanzen
Finanzen Schwarzbuch 2026/27: Vom Rotlicht-Container zum Tapetenmuseum
07.10.2026

In diesem Jahr listet das "Schwarzbuch" wieder 100 Fälle auf, in denen öffentliche Gelder aus Sicht des Bundes der Steuerzahler...

DWN
Politik
Politik Klimaschutz in armen Ländern: Deutschland zahlt weniger
07.10.2026

Deutschland kürzt seine staatlichen Hilfen für den internationalen Klimaschutz deutlich und verfehlt ein selbst gestecktes Ziel. Während...

DWN
Finanzen
Finanzen Krypto-Überblick: Das Geld kehrt zurück. Folgt jetzt ein starkes Jahresende?
07.10.2026

Nach kräftigen Zuflüssen in Bitcoin-ETF und einem starken dritten Quartal steigt die Hoffnung auf ein freundliches Jahresende am...

DWN
Finanzen
Finanzen Verkehrte Welt: Griechen lehren die Deutschen Reformen, griechische Börse renditestärker als deutsche
07.10.2026

Vor gut einem Jahrzehnt diskutierte Deutschland noch über einen möglichen Euro-Austritt Griechenlands. Heute wächst die griechische...