Finanzen

Spekulation um Amazon treibt Bitcoin Richtung 40.000 Dollar

In den Handel mit Kryptowährungen ist zu Wochenbeginn ordentlich Schwung gekommen.
26.07.2021 11:06
Aktualisiert: 26.07.2021 11:06
Lesezeit: 1 min
Spekulation um Amazon treibt Bitcoin Richtung 40.000 Dollar
Ein Mann benutzt am 08.12.2017 in Hongkong (China) einen Bitcoin-Automaten. Bei Bitcoin handelt es sich um eine Kryptowährung. (Foto: dpa) Foto: Kin Cheung

In den Handel mit Kryptowährungen ist zu Wochenbeginn ordentlich Schwung gekommen. Spekulationen, wonach Amazon möglicherweise in Zukunft bald digitale Währungen für Transaktionen akzeptieren könnte, trieben Bitcoin in der Spitze um 22,3 Prozent auf 39.748 Dollar, das ist der höchste Stand seit knapp sechs Wochen. Etherum kletterten um bis zu 17,2 Prozent auf 2391 Dollar. Die Londoner Zeitung City A.M. hatte am Wochenende einen namenlosen Insider zitiert, der erklärte, Amazon könnte bald Zahlungen mit Bitcoin akzeptieren.

„Das Brodeln der Gerüchteküche um den möglichen Einstieg Amazons in die Branche ist Wasser auf die Mühlen der Anleger“, sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. „Die jüngsten Regulierungssorgen aus dem Reich der Mitte befinden sich damit aus den Augen und damit aus dem Sinn von Börsianern. Dies könnte das Signal für den erhofften Stimmungsumschwung gewesen sein.“

In den vergangenen Wochen hatten vor allem Nachrichten über zunehmenden regulatorischen Druck auf Kryptowährungshandelsplattformen die Digitalwährungen immer wieder auf Talfahrt geschickt. Vor knapp einer Woche war der Kurs der größten und bekanntesten Kryptowährung Bitcoin auf den tiefsten Stand seit einem Monat gefallen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gold als strategischer Anker: Warum physische Substanz zählt

Wo sich die wirtschaftlichen Gewichte grundlegend verschieben, suchen Unternehmen sowie Privatanlegerinnen und Privatanleger nach...

 

DWN
Unternehmen
Unternehmen Räumungsverkauf im November: Filialschließungen setzen den Einzelhandel unter Druck
03.11.2026

Räumungsverkäufe prägen in zahlreichen deutschen Innenstädten den Herbst 2026. Hinter den Rabattschildern stehen nicht nur günstige...

DWN
Finanzen
Finanzen Konto in Zürich, Kredit in London: Die neue EU-Bankenfalle ab 2027
03.11.2026

Millionen-Finanzierung in New York oder Vermögen in der Schweiz? Ab 2027 gelten im EU-Binnenmarkt neue Spielregeln für Auslandsbanken....

DWN
Finanzen
Finanzen Abfindungswelle in der Autobranche: Wie der Fiskus zuschlägt - und wer ganz leer ausgeht
03.11.2026

Microsoft, Google und Meta – die Tech-Konzerne verschlanken ihre Belegschaft weltweit mit saftigen Abfindungen, damit Mitarbeiter...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Schaeffler-Aktie im Fokus: Schaeffler streicht Tausende Jobs und schließt Werke
03.11.2026

Die Krise in der Autoindustrie setzt sich fort: Schaeffler will vier deutsche Standorte schließen und Tausende Stellen streichen. Welche...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Lebensmittelhersteller Völpel insolvent: Hohe Energiekosten belasten Familienunternehmen
03.11.2026

Die Völpel GmbH aus Königsmoos in Bayern ist auf die Herstellung von Trockenkräutern, Tees, Trockengemüse und Kräutersalz...

DWN
Politik
Politik Deutsche können sich "Bio" weiter leisten: Umsatzplus bei Bio-Lebensmitteln
03.11.2026

Wer kann sich Bio-Produkte in Zeiten von Stellenabbau und Wirtschaftskrise noch leisten? Wieso hält in Deutschland der Öko-Trend trotz...

DWN
Politik
Politik Leere Gasspeicher: Vorgaben bei Gasversorgung verfehlt - was bedeutet das?
03.11.2026

Der Winter steht bevor - und die Gasspeicher in Deutschland sind vergleichsweise gering befüllt. Vorgaben werden nicht eingehalten. Warum...

DWN
Politik
Politik US-Midterms 2026: Das Wichtigste zu den Kongresswahlen in den USA
03.11.2026

Steigende Preise, politische Unzufriedenheit und ein tief gespaltenes Land: Die USA stehen vor entscheidenden Kongresswahlen. Für Donald...