Deutschland

Premiere: Es gibt vier neue Alternativen zum Wahl-O-Mat

Mittlerweile gibt es vier Alternativen zum Wahl-O-Mat, der von der staatlich finanzierten Bundeszentrale für politischen Bildung entwickelt wurde. Die kreativen Alternativen sind WahlSwiper, FollowTheVote, DeinWal und Wahltest.
03.09.2021 13:44
Aktualisiert: 03.09.2021 13:44
Lesezeit: 1 min
Premiere: Es gibt vier neue Alternativen zum Wahl-O-Mat
Der WahlSwiper hat mehr Funktionen als der Wahl-O-Mat. (Screenshot)

Die Bürger hatten sehnsüchtig auf den Start des Wahl-O-Mat gewartet. Doch es gibt auch eine Alternative zum Wahl-O-Mat – nämlich den „WahlSwiper“. Während der Wahl-O-Mat erst am 2. September 2021 freigeschaltet wurde, konnten die Wähler bereits am 20. August 2021 auf den „WahlSwiper“ zugreifen.

Auf der Webseite von „WahlSwiper“ wird ausgeführt: „Beim bereits am 20. August erschienenen WahlSwiper werden die Fragen Altersgruppen übergreifend durch ein Team von Politikwissenschaftlern der Universität Freiburg erarbeitet. Darüberhinaus verfolgt der WahlSwiper des gemeinnützigen Vereins VoteSwiper ein anderes Konzept und klärt auch über die Hintergründe der entwickelten Fragen in kurzen Videos auf.“

Projektleiter und Vereinsvorstand Matthias Bannert wörtlich: „Wir setzen hier deutlich stärker auf Bildung und Information als die Bundeszentrale für politische Bildung. Aus unserer Sicht reicht es nicht, nur Thesen zur Abstimmung zu stellen, sondern man muss politische Debatten hinter den Fragen auch erklären, damit sich alle ein persönliches Urteil bilden können.“

Damit sich auch Menschen mit Migrationshintergrund informieren können, werden die Fragen und Erklärvideos nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch, Türkisch, Russisch, Arabisch und Persisch angeboten.

Auf der Webseite von „WahlSwiper“ wird darauf hingewiesen, dass es noch weitere Online-Wahltests neben dem Wahl-O-Mat gibt. Dazu zählen „wahltest.de“, „followthevote.com“ und „btw21.deinwal.de“.

Gemeinsam fordern die Anbieter, dass auch die Bundeszentrale für politische Bildung auf die Vielzahl unterschiedlicher Wahlhilfekonzepte aufmerksam macht, heißt es auf der Webseite von „WahlSwiper“.

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