Deutschland

267,5 neue Stellen für Spitzenbeamte der Bundesregierung seit 2017

Die Zahl der Stellen für Spitzenbeamte in der Bundesregierung ist in den vergangenen vier Jahren um 16,3 Prozent gestiegen.
11.09.2021 13:56
Aktualisiert: 11.09.2021 13:56
Lesezeit: 1 min
267,5 neue Stellen für Spitzenbeamte der Bundesregierung seit 2017
Horst Seehofer (CSU), Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Karl Lauterbach (SPD) und Olaf Scholz (SPD), Bundesminister der Finanzen. (Foto: dpa) Foto: Kay Nietfeld

Die Zahl der Stellen für Spitzenbeamte in der Bundesregierung ist einer FDP-Auswertung zufolge in den vergangenen vier Jahren um 16,3 Prozent gestiegen. Konkret wurden demnach 267,5 neue Stellen geschaffen, für die derzeit mindestens ein Grundgehalt von 8762 Euro pro Monat gezahlt wird. Die Auswertung lag der Deutschen Presse-Agentur am Samstag vor. Zuerst hatte die Bild-Zeitung berichtet.

Die meisten neuen Top-Stellen wurden der Auswertung zufolge im Bundesinnenministerium von Ressortchef Horst Seehofer (CSU) geschaffen. Die FDP-Auswertung verzeichnet hier ein Plus von 48,6 Prozent beziehungsweise 54 Stellen. Ebenfalls deutlich nach oben ging die Zahl im Wirtschaftsministerium von Peter Altmaier (CDU) mit 41 zusätzlichen Stellen (26,1 Prozent). Im Gesundheitsministerium entstanden 18 neue Stellen (31,6 Prozent) für Spitzenbeamte, vor allem zwischen 2019 und 2020 wurde hier deutlich aufgestockt. Das Bundesministerium für Forschung und Wissenschaft erhielt 24 neue Top-Stellen, was einem Plus von 27,3 Prozent entspricht.

Grundlage der Auswertung der FDP-Bundestagsfraktion sind die Bundeshaushalte. Berücksichtigt wurden Stellen der Besoldungsgruppen B3, B6, B9 und B11. Die Grundgehälter für diese Gruppen liegen 2021 für Beamtinnen und Beamte des Bundes zwischen 8762,03 Euro und 14 808,25 Euro.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gold als strategischer Anker: Warum physische Substanz zählt

Wo sich die wirtschaftlichen Gewichte grundlegend verschieben, suchen Unternehmen sowie Privatanlegerinnen und Privatanleger nach...

DWN
Politik
Politik Die Amerikaner haben uns bislang erfolgreich gespalten
04.11.2026

Russland gilt seit Jahren als Meister der Einflussnahme auf Europa. Doch inzwischen richtet sich der Blick zunehmend auf Washington. Auch...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Maschinenbau: 14 Prozent mehr Aufträge im September
04.11.2026

14 Prozent mehr Aufträge im September, vor allem aus dem Inland: Für den Maschinenbau ist das ein Hoffnungsschimmer. Doch der starke...

DWN
Politik
Politik Pleitewelle erwartet: Krankenhäuser fürchten neue Milliardenlöcher und Insolvenzen
04.11.2026

Die Finanzlöcher deutscher Krankenhäuser werden immer tiefer: Eine Welle von Klinik-Insolvenzen wird erwartet. Um gegenzusteuern, wollen...

DWN
Finanzen
Finanzen Wie reagiert die EZB? Inflationsrate in Eurozone steigt im Oktober auf 4,0 Prozent
04.11.2026

Die Inflation in der Eurozone ist im Oktober auf den höchsten Stand seit über drei Jahren gestiegen. Damit entfernt sich die Teuerung...

DWN
Politik
Politik Midterms 2026: Doppelniederlage für Trumps Republikaner
04.11.2026

Zwanzig Jahre hat es gedauert, jetzt ist es wieder passiert: Trumps Republikaner verlieren Repräsentantenhaus und Senat zugleich. Selbst...

DWN
Finanzen
Finanzen Krypto und Finanzamt: Wo Anleger in Steuerfallen geraten – und wann Steuerhinterziehung droht
04.11.2026

Ab 2027 melden Krypto-Anbieter erstmals automatisch Transaktionsdaten an das Bundeszentralamt für Steuern – und zwar für das gesamte...

DWN
Unternehmen
Unternehmen BMW-Aktie: Gewinn von BMW schrumpft - Jobabbau wird ausgeweitet
04.11.2026

Am Dienstagabend erschreckt der Autobauer die Märkte mit der zweiten Gewinnwarnung im laufenden Jahr. Das liegt auch daran, dass die...

DWN
Politik
Politik Machtkampf in Polen: Warum Investoren nervös werden könnten
04.11.2026

Polizisten vor dem Verfassungsgericht, eine aufgebrochene Absperrung und ein Präsident, der sich mitten in einer nächtlichen...