Finanzen

Finanz-Institut: Weltweiter Schuldenstand nähert sich 300 Billionen-Marke

Dem Institute of International Finance zufolge steigen die Verbindlichkeiten weltweit weiter stark an.
17.09.2021 09:37
Aktualisiert: 17.09.2021 09:37
Lesezeit: 1 min

Daten des Institute of International Finance (IIF) zufolge stieg die weltweite Gesamtverschuldung im zweiten Quartal auf ein neues Rekordhoch von fast 300 Billionen US-Dollar (296 Billionen US-Dollar). Das IIF zählt zur Gesamtverschuldung die Verbindlichkeiten von Staaten, Haushalten, Unternehmen und Banken, berücksichtigt Derivate und verschiedene andere exotische Finanz-Produkte aber nicht bei den Berechnungen.

Der Umfang dieser Derivate dürfte ein Vielfaches der Gesamtverschuldung umfassen, weshalb die Daten des IIF mit einer gewissen Zurückhaltug zu beurteilen sind. Zudem überprüft das IIF nur 61 Staaten, was die Relevanz der Bewertungen weiter vermindert.

In den 18 Monaten seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist die Verschuldung damit um 36 Billionen US-Dollar angestiegen.

Den stärksten Anstieg der Verbindlichkeiten zwischen dem ersten Quartal 2021 und dem zweiten Quartal soll es mit rund 3,5 Billionen Dollar in der willkürlich gewählten Gruppe der „Schwellenländer“ gegeben haben, deren Schuldenstand sich nun auf 92 Billionen Dollar belaufe, so das IIF.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Chip-Ausverkauf zieht Nasdaq-Titel nach unten
23.06.2026

Erfahren Sie, welche Faktoren die Technologiewerte unter Druck setzen und wo Anleger jetzt noch Chancen sehen.

DWN
Politik
Politik Putin: "Nato bereitet sich auf Krieg mit uns vor"
23.06.2026

Wladimir Putin wirft der Nato offen Kriegsvorbereitungen gegen Russland vor und kritisiert die steigenden Militärausgaben im Westen. Seine...

DWN
Finanzen
Finanzen Urlaubseuro 2026: In diesen Ländern bekommen Sie am meisten Urlaub für Ihr Geld
23.06.2026

100 Euro klingen nach 100 Euro, doch im Urlaub entscheidet das Reiseziel über ihren wahren Wert. Eine neue Analyse zeigt, wo Reisende 2026...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Warum wird in deutschen Geschäften so brutal viel geklaut?
23.06.2026

Der Einzelhandel klagt über steigende Verluste durch Diebstahl. Welche Produkte besonders begehrt sind, wie sich Händler dagegen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kleinunternehmer kürzen Gehalt statt Kredit aufzunehmen
23.06.2026

Fast jeder zweite Selbstständige in Europa verzichtet auf Lohn, um unabhängig zu bleiben. Was steckt hinter dem Stolz, auf Kredite zu...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Minijob 2026: Rückkehr in die Rentenversicherung möglich – was zu beachten ist
23.06.2026

Wer sich als Minijobber von der Versicherungspflicht befreien ließ und bislang keinen Eigenanteil für die Rentenversicherung zahlt, kann...

DWN
Politik
Politik Rentenreform trifft fast alle Deutschen
23.06.2026

Die Rentenkommission hat 33 Empfehlungen erarbeitet – und die Regierung will das Konzept vollständig umsetzen. Was kommt damit auf die...

DWN
Politik
Politik "Nichtstun ist keine Option": Merz will alle Renten-Pläne der Kommission umsetzen
23.06.2026

33 Vorschläge hat eine 13-köpfige Kommission für eine große Rentenreform vorgelegt. Der Kanzler stellt sich zu 100 Prozent hinter die...