Finanzen

Kreditvergabe im Euro-Raum zieht an

Im September 2021 hat das Wachstum bei Firmenkrediten im EU-Raum zugelegt.
27.10.2021 14:29
Aktualisiert: 27.10.2021 14:29
Lesezeit: 1 min
Kreditvergabe im Euro-Raum zieht an
Christine Lagarde (l), die neue Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), und Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission. (Foto: dpa) Foto: Zhang Cheng

Das Wachstum bei den Firmenkrediten im Euro-Raum hat im September zugelegt. Die Geldhäuser vergaben 2,1 Prozent mehr Darlehen an Unternehmen als vor Jahresfrist, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch mitteilte. Im August hatte das Plus bei 1,5 Prozent gelegen. An die Privathaushalte reichten die Banken im September 4,1 Prozent mehr Kredite aus, nach 4,2 Prozent im August. Die Europäische Zentralbank (EZB) sorgt derzeit mit Niedrigzins und Anleihekäufen im großen Stil für ein günstiges Finanzierungsumfeld im Euro-Raum, womit auch die Kreditvergabe an die Wirtschaft befördert werden soll. Die Geldmenge M3 nahm im September um 7,4 Prozent zu.

Ökonomen hatten mit einem Anstieg um 7,5 Prozent gerechnet, nach einem Zuwachs von 7,9 Prozent im August. Zu M3 zählen unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten und Geldmarktpapiere. Eine starke Zunahme von M3 kann auf mittlere bis lange Sicht ein Warnzeichen für steigende Inflation sein.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Politik
Politik World Leaders Ranking: Indiens Premier Modi bleibt beliebtester Staatschef – wo steht Merz?
22.02.2026

Die aktuellen Ranglisten zur Zustimmung für Staats- und Regierungschefs offenbaren spürbare Verschiebungen im globalen Machtgefüge....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Der Ukraine-Krieg und Deutschlands Rohstoff-Dilemma: Abhängigkeit statt Versorgungssicherheit
22.02.2026

Der Ukraine-Krieg hat nicht nur Europas Sicherheitsordnung erschüttert, sondern auch Deutschlands wirtschaftliches Fundament offengelegt....

DWN
Finanzen
Finanzen Amundi verringert Dollar-Exponierung: Europa im Zentrum der Anlagestrategie
22.02.2026

Amundi reduziert gezielt Dollar-Engagements und richtet seine Portfolios stärker auf Europa und Schwellenmärkte aus. Signalisiert dieser...

DWN
Politik
Politik Sanktionslücke bei Düngemitteln: Russlands Rüstungsindustrie profitiert
22.02.2026

Eine Sanktionsausnahme für Düngemittel verschafft Russlands Rüstungsindustrie Zugang zu zentralen Vorprodukten für Munition, obwohl...

DWN
Politik
Politik Washington Post unter Druck: Welche Rolle spielt Jeff Bezos für die Pressefreiheit?
22.02.2026

Die Washington Post steht exemplarisch für den wachsenden Druck auf die Pressefreiheit in den USA. Gerät die publizistische...

DWN
Politik
Politik Das Ländle wählt: Wohin steuert das Autoland Baden-Württemberg?
22.02.2026

Am 8. März entscheidet sich, welche Wirtschaftspolitik im Südwesten künftig gelten soll. Die Konzepte der Parteien reichen von...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Neue Ära im Welthandel: Bain-Chef sieht strukturellen Umbruch
21.02.2026

Geopolitische Spannungen und technologische Umbrüche erzwingen eine strategische Neuausrichtung in der Weltwirtschaft. Wie lässt sich...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Künstliche Intelligenz verdrängt Influencer: Generation Z trifft Kaufentscheidungen mit KI
21.02.2026

Künstliche Intelligenz beeinflusst zunehmend, wie junge Konsumenten Informationen bewerten und Kaufentscheidungen treffen. Welche Folgen...