Finanzen

Studie: Superreiche Familien setzen zunehmend auf Kryptowährungen

Immer mehr Großanleger steigen einer Umfrage zufolge bei Kryptowährungen ein.
18.11.2021 14:00
Lesezeit: 1 min

Immer mehr Großanleger steigen bei Kryptowährungen ein. 28 Prozent der superreichen Familien rund um den Globus seien bereits in Bitcoin, Ethereum und Co. investiert, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage der Beratungsorganisation Campden Wealth bei 385 Family Offices hervorging. Viele erwarteten, dass sich die einst mit einem zweifelhaften Ruf kämpfenden Cyberdevisen zu etablierten Anlagemitteln mausern dürften. 28 Prozent der Befragten planten, ihre Positionen im kommenden Jahr aufzustocken.

Family Offices verwalten die Privatvermögen ihrer Eigentümer-Familien, die sich der Umfrage zufolge auf durchschnittlich 1,1 Milliarden Dollar belaufen. Nach Großbritannien ist die Schweiz eines der Zentren für Family Offices in Europa.

Bitcoin und Ethereum eilten in den vergangenen Wochen von Rekord zu Rekord. Auch große Investoren und sogar Pensionsfonds greifen zunehmend zu. Viele traditionelle Vermögensverwalter wie etwa die Schweizer Privatbanken sind dabei, entsprechende Angebote für ihre Kunden aufzubauen. Treiber der Nachfrage sind unter anderem die schwelende Inflationsangst und die Furcht, etwas zu verpassen.

Campden Wealth zufolge halten 42 Prozent der Family Offices Kryptowährungen für ein lohnendes Investment. Bisher liege ihr Anteil an den Gesamtvermögen der Familien bei lediglich einem Prozent - gleich viel wie Edelmetalle. Das größte Stück entfalle auf Aktien gefolgt von Immobilien. Family Offices gelten als eher konservativ; viele von ihnen haben die Aufgabe, die ihnen anvertrauten Vermögen zu bewahren.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

 

DWN
Politik
Politik DWN-Podcast Folge 46: Die Woche im Rückblick – KW 41
09.10.2026

Unser neuer Podcast ist da: Die ganze Woche in wenigen Minuten. Der DWN-Wochenrückblick bringt die Themen, die zählen – eingeordnet,...

DWN
Politik
Politik Führerscheinreform: Führerschein könnte bis zu 1.000 Euro günstiger werden
09.10.2026

Wie viel spart man wirklich durch die Führerscheinreform? Verkehrsminister Steffen Bilger nennt erstmals konkrete Zahlen – und erklärt,...

DWN
Finanzen
Finanzen Gold schützt nicht vor jedem Risiko
09.10.2026

Gold gilt als sicherer Hafen – doch wer sein Vermögen schützen will, sollte sich nicht auf ein einziges Edelmetall verlassen....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Ökostromanbieter grüüün gibt auf: Was der Lieferstopp für rund 200.000 Kunden bedeutet
09.10.2026

Der Stromversorger grüüün beendet zum 31. Oktober 2026 die bundesweite Belieferung von Privatkunden. Das junge Unternehmen macht...

DWN
Politik
Politik Geheime Gespräche zwischen USA und Russland: Amerikaner wollen bei Nord Stream einsteigen und Gasgewinne teilen
09.10.2026

Hinter den Kulissen wird offenbar über eine Rückkehr von Nord Stream gesprochen. Nach Reuters-Informationen prüfen Vertreter der USA und...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Unternehmenspleiten in Deutschland: Höchster Stand seit 2013
09.10.2026

Vor allem kleinere Firmen rutschen in die Zahlungsunfähigkeit. Gläubiger verlieren zwar weniger Geld als im Vorjahr, doch manche Branchen...

DWN
Politik
Politik Schröder bei Putins Geburtstag: Umstrittene Freundschaft zum Kremlchef
09.10.2026

Altkanzler Gerhard Schröder steht seit Jahren wegen seiner engen Beziehungen zu Russland und Kremlchef Wladimir Putin in der Kritik. Nun...

DWN
Finanzen
Finanzen VW-Aktie im Fokus: BaFin setzt Volkswagen Millionenstrafe auf
09.10.2026

Kursbewegende Neuigkeiten müssen von Unternehmen an der Börse sofort und mit Nachdruck mitgeteilt werden. Hier soll VW in einem Fall...