Deutschland

Biontech-Gründer Uğur Şahin investiert eine Milliarde Euro in Mainz

Biontech-Gründer Uğur Şahin hat die Investitionspläne des Unternehmens in Mainz konkretisiert.
21.11.2021 13:29
Aktualisiert: 21.11.2021 13:29
Lesezeit: 1 min

Biontech-Gründer Uğur Şahin hat die Investitionspläne des Unternehmens in Mainz konkretisiert. Wenn alles umgesetzt sei, werde Biontech mehr als eine Milliarde Euro in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt investiert haben, sagte Şahin den Zeitungen der VRM-Gruppe.

Das erste Teilstück des an den Firmensitz in Mainz angrenzenden Kasernengeländes werde Biontech in rund sechs Wochen, Anfang 2022 erhalten, sagte Şahin. „Dort werden neue Labore und Büroflächen gebaut.“ Der übrige Bereich des Bundeswehr-Geländes werde für das Unternehmen Anfang 2023 frei. „Dann werden wir doppelt so viel Fläche haben wie derzeit“, sagte Şahin. Insgesamt seien zehn neue Gebäude über Mainz verteilt geplant oder bereits im Bau. Entstehen soll ein Campus für Wissenschaft und ein Mini-Campus für Administration. „Hinzu kommt eine Herstellungsstätte für Krebstherapien und Büroflächen, die sich über die Stadt verteilen.“

Am Standort Marburg werde nach wie vor die Produktion ausgebaut, erklärte der Biontech-Gründer. „Der Löwenanteil der kommerziellen Produktion wird auch dort bleiben.“ In Marburg stelle Biontech große Mengen des abfüllfertigen Covid-19-Impfstoffs her. „Auch dort können wir uns vorstellen, uns breiter aufzustellen“, sagte Şahin. Auch am Produktionsstandort Idar-Oberstein sei viel passiert, dort habe Biontech gerade neue Labore in Betrieb genommen.

Aktuell hat Biontech nach Şahins Worten rund 1800 Beschäftigte in Mainz und 2800 weltweit. In den nächsten fünf bis acht Jahren solle die Zahl der Beschäftigten in Mainz auf 3000 bis 4000 wachsen, sagte der Biontech-Gründer. Auch der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) hatte kürzlich gesagt, er rechne innerhalb der nächsten zehn Jahre mit Investitionen des Unternehmens in Mainz von insgesamt einer Milliarde Euro.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Immobilien
Immobilien Horrende Mieten in Deutschland: 6,6 Millionen Haushalte finanziell überlastet
07.06.2026

In Deutschland ist inzwischen jeder dritte Mieterhaushalt von den Wohnkosten finanziell überlastet. Das ergab eine Studie des...

DWN
Finanzen
Finanzen SpaceX-IPO könnte zum Wendepunkt für Weltraum-Aktien werden
07.06.2026

Die Vorfreude auf den Börsengang von SpaceX treibt Weltraum-Aktien auf immer neue Höhen. Doch gerade die größten Euphoriephasen an den...

DWN
Finanzen
Finanzen Vermögen schützen: Interessenskonflikte im Asset Management erkennen
07.06.2026

Vermögensverwalter betonen gerne ihre Unabhängigkeit und die Ausrichtung am Kundenwohl. Doch hinter den Kulissen wirken häufig Anreize,...

DWN
Immobilien
Immobilien Wende am Immobilienmarkt: Hier lohnt sich Wohneigentum wieder
07.06.2026

Der deutsche Immobilienmarkt kommt in Bewegung. Gerade Eigentumswohnungen werden wieder interessanter, allerdings bleiben die regionalen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Was die Chinesen in Europa alles aufkaufen
07.06.2026

Ein halbes Dutzend aufsehenerregender Übernahmen – welche haben am meisten wehgetan?

DWN
Unternehmen
Unternehmen KI-Einsatz in Deutschland: KI bleibt in Unternehmen oft im Testlauf stecken
07.06.2026

Der Hype um Künstliche Intelligenz in der deutschen Wirtschaft ist groß. Doch der Schritt vom ersten Testlauf in den täglichen...

DWN
Finanzen
Finanzen VW-Aktie: Mit ID. Polo und Cupra Raval beginnt die Elektro-Offensive von Volkswagen
07.06.2026

Volkswagen startet mit einer neuen Generation kompakter Elektroautos in einen der wichtigsten Wachstumsmärkte Europas. Die Erwartungen an...

DWN
Finanzen
Finanzen Ende des billigen Geldes: Wie Staaten den Preis des Krieges zahlen
07.06.2026

Der Krieg im Iran ist nicht nur ein Ölpreisschock. Er zeigt, wie verwundbar Staaten geworden sind, wenn Energiepreise, Inflation und hohe...