Politik

Leopoldina empfiehlt sofortige umfassende Kontaktbeschränkungen

Um die Pandemie in den Griff zu bekommen, sieht die Wissenschaftseinrichtung Leopoldina nur noch eine Möglichkeit: Die Kontakte müssen sich reduzieren.
27.11.2021 13:35
Aktualisiert: 27.11.2021 13:35
Lesezeit: 1 min

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt angesichts des dynamischen Corona-Infektionsgeschehens sofortige umfassende Kontaktbeschränkungen. „Unmittelbar wirksam ist es aus medizinischer und epidemiologischer Sicht, die Kontakte von Beginn der kommenden Woche an für wenige Wochen deutlich zu reduzieren“, heißt es in einer am Samstag veröffentlichten Stellungnahme. „Aufgrund der nachlassenden Immunität müssten diese Maßnahmen vorübergehend auch für Geimpfte und Genesene gelten, die in dieser Zeit eine Auffrischungsimpfung erhalten müssen.“

Die Impfkampagne müsse massiv verstärkt und eine Impfpflicht stufenweise eingeführt werden. Insgesamt sollten bis Weihnachten neben Erst- und Zweitimpfungen rund 30 Millionen Drittimpfungen ermöglicht werden, so die Leopoldina.

Mit Blick auf Kinder und Jugendliche empfiehlt die Leopoldina vorgezogene Weihnachtsferien und regelmäßige Corona-Tests mindestens dreimal pro Woche. Während des gesamten Aufenthalts in den Schulen sollten Lehrer und Schüler aller Klassenstufen Masken tragen. „Eine Aussetzung der Präsenzpflicht und ein Wechselunterricht an Schulen sowie die Schließung von Kitas sollten möglichst vermieden werden.“

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsen: 5 Chip-Aktien, die Sie haben müssen – Bitcoin-Kurs mit großem Potenzial
05.10.2026

Der S&P 500 legt trotz höherer Zinsen und geopolitischer Spannungen weiter zu. Investoren hoffen auf eine historisch starke Schlussrallye...

DWN
Finanzen
Finanzen VW kündigt Tarifvertrag: Was jetzt auf 100.000 Beschäftigte zukommt – und auf die VW-Aktie
05.10.2026

Volkswagen verschärft seinen Sparkurs und kündigt einen Großteil seiner Haustarifverträge. Nach Angaben der IG Metall sind zehn...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Saatgutproduzent Christopher Rudloff im Interview: „Wir können keine Sonderschichten fahren“
04.10.2026

Hitze erreicht die Bilanz von Saatgutproduzenten mit zwei Jahren Verzögerung. Christopher Rudloff führt die RUDLOFF GmbH in Sereetz bei...

DWN
Immobilien
Immobilien Immobilienvermögen: Warum Erben Arbeit schlägt
04.10.2026

Deutschlands Wohlstandsversprechen gerät ins Wanken: Während Immobilien- und Erbschaftsvermögen immer wichtiger werden, lässt sich mit...

DWN
Politik
Politik Handwerkerbonus wird gekappt: Bis zu 300 Euro weniger – Fiskus profitiert
04.10.2026

Mehr Geld im Portemonnaie – das verspricht die Einkommensteuerreform 2027. Beim Handwerkerbonus passiert das Gegenteil: Statt 1.200 Euro...

DWN
Finanzen
Finanzen 800 Milliarden Dollar für KI: Was passiert mit der Börse, wenn das größte Technologierennen langsamer wird?
04.10.2026

Die größten US-Techkonzerne investieren in diesem Jahr fast 800 Milliarden Dollar, vor allem in Rechenzentren, Chips und Infrastruktur...

DWN
Politik
Politik „Auf dünnem Eis“: Weltenergie-Chef warnt, drei neue Schocks könnten Europas Preise in die Höhe treiben
04.10.2026

Europa könnte vor einem schwierigen Winter stehen. Nach Einschätzung von IEA-Chef Fatih Birol laufen gleich drei Faktoren aus, die die...

DWN
Panorama
Panorama Sie bezahlte ein Croissant mit Karte und tippte ihre PIN ins Trinkgeldfeld
04.10.2026

Ein gewöhnlicher Einkauf in einer Bäckerei am Bahnhof von Winterthur endete für eine Seniorin mit einer Abbuchung von rund 1.707 Euro....