Ratgeber
Anzeige

Die Wirtschaftsmacht der US-Sportligen

Der internationale Profisport ist zu einem enormen wirtschaftlichen Zweig gewachsen. Ob Fußball, Basketball oder American Football – der Profisport zieht Millionen von Menschen in seinen Bann und generiert damit auch enorme Umsätze. Vor allem seitdem immer mehr Investoren den Weg in den Profisport suchen, sind die Zahlen in den vergangenen Jahren regelrecht explodiert. Das gilt insbesondere für Majorligen der US-Sportarten – aber auch für die eSports. Besonders die US-Sportarten wollen mehr und mehr in Europa und den anderen Teilen der Welt expandieren. Wir stellen die großen US-Sportligen genauer vor.
13.12.2021 14:11
Aktualisiert: 13.12.2021 14:11
Lesezeit: 2 min

Der internationale Profisport ist zu einem enormen wirtschaftlichen Zweig gewachsen. Ob Fußball, Basketball oder American Football – der Profisport zieht Millionen von Menschen in seinen Bann und generiert damit auch enorme Umsätze. Vor allem seitdem immer mehr Investoren den Weg in den Profisport suchen, sind die Zahlen in den vergangenen Jahren regelrecht explodiert. Das gilt insbesondere für Majorligen der US-Sportarten – aber auch für die eSports. Besonders die US-Sportarten wollen mehr und mehr in Europa und den anderen Teilen der Welt expandieren. Wir stellen die großen US-Sportligen genauer vor.

Die NFL ist ganz vorne

Für viele Fans ist die NFL weltweit die größte Show. Tatsächlich ist die US-amerikanische Football-Profiliga mit einem Jahresumsatz von knapp 13 Milliarden Dollar die umsatzstärkste Sportliga der Welt. Ein Großteil dieses Umsatzes wird natürlich durch den Verkauf der TV-Rechte generiert. Allein in den Jahren 2009 bis 2014 erhielt die Liga von den vier großen TV-Anstalten nur in den USA rund 21 Milliarden Dollar. Hinzu kommen natürlich noch internationale Übertragungsrechte. Auch Betway Sportwetten hat sich genauer mit der NFL beschäftigt. Demzufolge könnten die neuen Übertragungsrechte sogar bis zu 110 Milliarden Dollar wert sein. Mit verschiedenen Maßnahmen, wie den International Games auf anderen Kontinenten oder der höheren Präsenz im ausländischen TV will die NFL weiter wachsen.

Auch die NBA auf dem Vormarsch

Auch die NBA hat seit den 1990er Jahren nichts von ihrem Globalisierungsdrang eingebüßt. Während damals vor allem Michael Jordan und seine Chicago Bulls für einen nie vorher dagewesen Basketball-Boom gesorgt haben, ist es mittlerweile die weltweite Vermarktung, welche die NBA immer beliebter macht. Auch in Deutschland wird die US-amerikanische Profiliga immer beliebter. Das liegt nicht zuletzt an den zahlreichen deutschen Spielern in der NBA. Lange Zeit war es Dirk Nowitzki, der als einziger Deutscher die Flagge in der NBA hochhielt. Zwar hat sich der Würzburger mittlerweile zur Ruhe gesetzt, doch gleich sieben weitere Nationalspieler halten nun die deutsche Flagge hoch in der NBA.

NHL-Eishockey auch in Deutschland beliebt

Während Basketball und American Football als „ur-amerikanische“ Sportarten bezeichnet werden können, ist Eishockey vor allem auch im Norden und Osten Europas zu Hause. Doch auch wenn die russische oder schwedische Liga extrem stark aufgestellt sind, ist die NHL immer noch das Nonplusultra im Eishockey. Im Konzert der besten Spieler der Welt hat es auch ein Deutscher bis an die Spitze geschafft. Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers ist einer der Superstars in der NHL und wenig überraschend eine der deutschen Topverdiener im US-Sport. Neben Draisaitl spielen mittlerweile sechs weitere deutsche Spieler in der NHL. Das sorgt natürlich auch für höhere Einschaltquoten in Deutschland.

Die drei oben genannten US-Sportarten erfahren immer mehr Popularität. Zwar steht der Fußball in Europa immer noch ganz oben, allerdings haben die Pläne rund um die Super League für einiges an Verdruss gesorgt. Und aufgrund der deutschen Teilnehmer schalten hierzulande immer mehr Menschen ein, wenn NBA, NFL und Co. anstehen. Dabei machen die US-Amerikaner auch vor, wie die Wertschöpfungskette der Sportvermarktung voll ausgenutzt werden kann.

Bildquelle: Pixabay


DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Der Ukraine-Krieg und Deutschlands Rohstoff-Dilemma: Abhängigkeit statt Versorgungssicherheit
22.02.2026

Der Ukraine-Krieg hat nicht nur Europas Sicherheitsordnung erschüttert, sondern auch Deutschlands wirtschaftliches Fundament offengelegt....

DWN
Finanzen
Finanzen Amundi verringert Dollar-Exponierung: Europa im Zentrum der Anlagestrategie
22.02.2026

Amundi reduziert gezielt Dollar-Engagements und richtet seine Portfolios stärker auf Europa und Schwellenmärkte aus. Signalisiert dieser...

DWN
Politik
Politik Sanktionslücke bei Düngemitteln: Russlands Rüstungsindustrie profitiert
22.02.2026

Eine Sanktionsausnahme für Düngemittel verschafft Russlands Rüstungsindustrie Zugang zu zentralen Vorprodukten für Munition, obwohl...

DWN
Politik
Politik Washington Post unter Druck: Welche Rolle spielt Jeff Bezos für die Pressefreiheit?
22.02.2026

Die Washington Post steht exemplarisch für den wachsenden Druck auf die Pressefreiheit in den USA. Gerät die publizistische...

DWN
Politik
Politik Das Ländle wählt: Wohin steuert das Autoland Baden-Württemberg?
22.02.2026

Am 8. März entscheidet sich, welche Wirtschaftspolitik im Südwesten künftig gelten soll. Die Konzepte der Parteien reichen von...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Neue Ära im Welthandel: Bain-Chef sieht strukturellen Umbruch
21.02.2026

Geopolitische Spannungen und technologische Umbrüche erzwingen eine strategische Neuausrichtung in der Weltwirtschaft. Wie lässt sich...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Künstliche Intelligenz verdrängt Influencer: Generation Z trifft Kaufentscheidungen mit KI
21.02.2026

Künstliche Intelligenz beeinflusst zunehmend, wie junge Konsumenten Informationen bewerten und Kaufentscheidungen treffen. Welche Folgen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Tarifjahr 2026: Lohnrunden unter wachsendem Druck
21.02.2026

Rund zehn Millionen Beschäftigte verhandeln 2026 neue Tarifverträge, denn in zahlreichen Schlüsselbranchen laufen Entgelttarifverträge...