Deutschland

Scholz: „Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Nächste Variante könnte um die Ecke kommen!“

Bundeskanzler Olaf Scholz schaut etwas pessimistisch in die Zukunft.
16.02.2022 21:32
Aktualisiert: 16.02.2022 21:32
Lesezeit: 1 min

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich zu weiteren Möglichkeiten zur Eindämmung von Corona auch nach dem Frühlingsbeginn am 20. März geäußert. „Wir brauchen auch nach dem 20. einen Basisschutz“, sagte Scholz am Mittwoch nach der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) in Berlin. Zusammen mit der Bundesregierung werde er sich dafür verwenden, dass entsprechende Maßnahmen im Gesetzgebungsprozess aufgegriffen würden. Scholz nannte Maske, Abstand und weitere Maßnahmen. Die meisten anderen Auflagen würden aber mit dem Frühlingsanfang entfallen.

Die Handlungsfähigkeit solle erhalten bleiben, sagte der Kanzler. Nötig sei es, vorbereitet zu bleiben für „das, was uns begegnen kann“. Scholz sagte: „Die Pandemie ist noch nicht vorbei, und es kann deshalb die nächste Variante um die Ecke kommen und uns vor ganz neue Herausforderungen stellen, und dann müssen wir etwas tun können.“ Die Bund-Länder-Runde hatte weitreichende Lockerungen ab 20. März beschlossen, wenn die Situation dies zulässt, sich zugleich aber zum Fortbestand eines Basisschutzes bekannt.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie Wie Twitch, Kick & Co. die Unterhaltungsbranche prägen

Das Bild der Unterhaltungsbranche hat sich dramatisch gewandelt. Dabei wurde aus einer Einbahnstraße eine Autobahn mit unzähligen Spuren...

X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Automobilchef: Mehrere europäische Automarken werden aussterben
01.06.2026

Jahrzehntelang lernten chinesische Hersteller von deutschen Autobauern. Nun reisen Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW nach China, um...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Hyundai Kona im Test: Futuristisch, mutig und anders
01.06.2026

Der Hyundai Kona sieht aus, als wolle er nicht jedem gefallen. Genau das macht ihn spannend, denn hinter der mutigen Form steckt ein...

DWN
Politik
Politik Vorteil für Migranten bei Behördenjobs: Ist das Partizipationsgesetz verfassungswidrig?
01.06.2026

In Berlin ist die öffentliche Verwaltung bunt: Vielfalt, Teilhabe, Chancengleichheit für Menschen mit Migrationsgeschichte. Diese Praxis...

DWN
Politik
Politik Rentenversicherung: 20 Prozent Rentenbeitrag im Jahr 2029?
01.06.2026

Die Beiträge für die Rente sollen steigen - nach neuen Prognosen sogar noch etwas stärker als bisher gedacht. Doch es könnte auch alles...

DWN
Politik
Politik Großbritanniens EU-Rückkehr: Realistische Option oder politischer Wunschtraum?
01.06.2026

Erst galt der Brexit als endgültig, nun spricht ein Labour-Schwergewicht offen von Großbritanniens EU-Rückkehr. Hinter der neuen...

DWN
Finanzen
Finanzen SpaceX-IPO: Warum Kleinanleger jetzt in ein riskantes Spiel geraten
01.06.2026

SpaceX ist noch nicht an der Börse, doch der Hype wird bereits gehandelt. Kryptoplattformen machen aus Erwartungen an Elon Musks...

DWN
Politik
Politik AfD-Wahlprogramm verabschiedet: Atomenergie, CO2-Aus und begrenzte Migration
01.06.2026

Die AfD rüstet sich für die anstehenden Landtagswahlen im September: In Mecklenburg-Vorpommern verabschiedeten die Delegierten auf dem...

DWN
Politik
Politik Gutachten zu Pistorius Wehrdienstgesetz: Neuer Ärger um Auslandsreisen
01.06.2026

Männer im wehrfähigen Alter brauchen für längere Auslandsreisen eine Genehmigung - im Frühjahr sorgte das für Schlagzeilen. Minister...