Politik

AfD: Berlin soll Ort für Friedensverhandlungen zwischen Putin und Selenskyj sein

Die AfD plädiert dafür, dass sich Deutschland als Vermittler einer diplomatischen Lösung des Krieges in Stellung bringt.
29.04.2022 15:23
Aktualisiert: 29.04.2022 15:23
Lesezeit: 1 min

AfD-Chef Tino Chrupalla hat Berlin als Ort von Friedensverhandlungen zwischen Russlands Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vorgeschlagen. «Wir dürfen uns nicht auf eine Seite schlagen. Mit der Lieferung schwerer Waffen verlieren wir die Kontrolle darüber, ob Russland uns als Kriegspartei wahrnimmt», sagte der Partei- sowie Bundestagsfraktionschef am Freitag der Zeitung Welt.

«Anstatt als Partei in den Krieg einzutreten, sollte die Bundesregierung als neutraler Vermittler Putin und Selenskyj nach Berlin einladen. Es sollte hier verhandelt werden, nicht in Ankara.»

Der Bundestag hatte am Donnerstag in Berlin mit großer Mehrheit einen gemeinsamen Antrag von Ampel-Koalition und Union zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine beschlossen. Chrupalla forderte einen Stopp der Waffenlieferungen sowie der Sanktionen gegen Russland und warnte vor einer Eskalation. «Wenn sich Nato-Staaten in den Krieg hineinziehen lassen, kann das zu einer atomaren Konfrontation führen. Das müssen wir verhindern. Deutschland muss auch die berechtigten Sicherheitsinteressen Russlands akzeptieren. Anders wird es keinen Kompromiss geben», sagte Chrupalla weiter der "Welt".

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie Brady TwinLead: Wenn das Etikett plötzlich mitdenkt

Ein Etikett bleibt am Produkt, doch die Informationen dahinter können sich verändern. Mit TwinLead verbindet Brady physische...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen US-Märkte: Wall Street uneinheitlich vor Beginn der Berichtssaison
12.10.2026

Spannung an den US-Börsen: Erfahren Sie, welche entscheidenden Faktoren und Quartalszahlen die Märkte aktuell bewegen.

DWN
Politik
Politik Kritische Rohstoffe: EU startet 46 neue Projekte, doch die alten scheitern
12.10.2026

Europa will sich aus Chinas Rohstoffklammer befreien. Dafür bringt Brüssel 46 neue strategische Projekte auf den Weg, die Investitionen...

DWN
Politik
Politik Putin ist erfolgreicher, als uns lieb sein kann: Analyst weist auf großen Fehler der NATO hin
12.10.2026

Sabotage, Drohnen und Angriffe auf Infrastruktur: Nach Einschätzung des Russland-Experten Mason Clark verfolgt der Kreml damit ein...

DWN
Politik
Politik Er verlor den Kampf um die Macht gegen Trump und Vance: Jetzt warnt er seine Partei
12.10.2026

Tim Walz hat die Niederlage von 2024 noch nicht abgehakt. Im Interview erklärt der frühere Vizepräsidentschaftskandidat, warum die...

DWN
Finanzen
Finanzen McDonalds-Aktie: Ausverkauf an der Börse – haben die Anleger die Burger satt?
12.10.2026

Die McDonalds-Aktie ist auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren gefallen und hat innerhalb von neun Monaten fast ein Drittel ihres...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EU-Handelskompromiss mit China: Was der Deal Deutschland bringt
12.10.2026

Nach wochenlangen Spannungen haben sich die Europäische Union und China auf erste konkrete Schritte zur Entschärfung ihres...

DWN
Politik
Politik Trumps überraschende Entscheidung, russischen Kraftstoff in die USA zu importieren, sorgt weltweit für Aufsehen
12.10.2026

Donald Trumps Vereinbarung mit Russland zeigt den wachsenden Druck, die Kraftstoffpreise zu senken, und markiert einen deutlichen...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldreserven wachsen rasant: China kauft so viel Gold wie seit drei Jahren nicht
12.10.2026

Die chinesische Zentralbank ist auf dem besten Weg, bei den Goldreserven an den Zentralbanken Frankreichs und Italiens vorbeizuziehen. Nach...