Finanzen

Wie man Wein zu Geld machen kann

Im Zeitalter mickriger Renditen locken Investitionen in gute Tropfen. Aber wie empfehlenswert ist die Geldanlage in Wein?
29.05.2022 07:57
Aktualisiert: 29.05.2022 07:57
Lesezeit: 1 min
Wie man Wein zu Geld machen kann
Eine Rotweinbeere. (Foto: dpa)

Wein als Geldanlage? In Zeiten historisch niedriger Zinsen suchten Anleger in den vergangenen Jahren verstärkt nach Alternativen zu Märkten der traditionellen Geldanlage, um Gewinne zu erzielen.

Ins Blickfeld von wohlhabenden Privatpersonen und professionellen Vermögensverwaltern gerieten dabei zunehmend „exotische“ Anlagemärkte: Mit dem Erwerb und Weiterverkauf teurer Uhren oder Gemälde, historischen Oldtimern oder seltenen Whiskey-Destillaten versuchen sie, Renditen zu erwirtschaften, die in herkömmlichen Bereichen inzwischen nur noch mit bestimmten Aktien oder risikobehafteten Unternehmens- oder Staatsanleihen generiert werden können. Auch der Handel mit namhaften Weinen gehört zu dieser illustren Untergruppe der Geldanlage – er lockt mit Gewinnspannen, die sich durchaus sehen lassen können. Das suggeriert zumindest die Kursentwicklung des „Fine Wine 100 Index“, welcher von der weltweit führenden Handelsbörse für Wein, der "London International Vintners Exchange", errechnet wird und der im vergangenen Jahr einen Wertzuwachs von 23 Prozent verzeichnete.

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