Unternehmen

Sartorius: Labor-Ausrüster ist den internationalen Herausforderungen gewachsen

Trotz gestiegener Inflation und der Corona-Krise ist der Pharma- und Laborzulieferer auf Wachstumskurs.
21.07.2022 15:45
Aktualisiert: 21.07.2022 15:45
Lesezeit: 1 min
Sartorius: Labor-Ausrüster ist den internationalen Herausforderungen gewachsen
Die Sartorius AG mit Hauptsitz in Niedersachsen wartet mit zweistelligem Umsatzwachstum auf. (Foto: dpa) Foto: Swen Pförtner

Der Life-Science-Konzern auf Wachstumskurs: Die börsennotierte Sartorius AG mit Hauptsitz in Göttingen hat im ersten Halbjahr 2022 Umsatz und Ertrag mit zweistelligen Zuwachsraten gesteigert. Unter Life-Science versteht man eine Verknüpfung von Biotechnologie, der Medizintechnik und der Pharmazie.

Der Umsatz des Pharma- und Laborzulieferers stieg im ersten Halbjahr auf Basis konstanter Wechselkurse gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20,9 Prozent auf rund 2060 Millionen Euro. Haupttreiber der guten Entwicklung waren Zuwächse in der Labor- als auch in der Bioprozesssparte. Auch trug der Erwerb von zwei Unternehmen knapp zwei Prozent zum Umsatzanstieg bei.

Der Konzernnettogewinn erreichte 334 Millionen Euro. Das sind 28,6 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2021. Im Rahmen der Erwartungen entwickelte sich auch der Auftragseingang mit rund 2.169 Millionen Euro.

Damit ist der Sartorius Konzern, der in Europa, im Mittleren Osten und in Afrika 15.795 Mitarbeiter beschäftigt, nach eigenen Aussagen finanziell weiter sehr solide aufgestellt. Und: Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ist die Mitarbeiterzahl um 1.963 Beschäftigte gestiegen.

Die Bioprocess-Sparte bietet eine breite Palette innovativer Technologien für die Herstellung von Biopharmazeutika und Impfstoffen an. Während die Sparte Lab Products & Services auf Technologien für die Life-Science-Forschung und Pharmalabore spezialisiert ist.

Im Rahmen der Präsentation der Halbjahreszahlen bestätigte die Unternehmensleitung auch den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2022. Der Konzernumsatz soll sich demnach um etwa 15 Prozent bis 19 Prozent erhöhen. Auf der Ertragsseite rechnet Sartorius weiter mit einer Marge von etwa 34 Prozent. Die Investitionen dürften hingegen auf den Umsatz bezogen eine Quote von etwa 14 Prozent erreichen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

 

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EZB-Leitzinsen: Die Zinswende kommt anders als erwartet
10.10.2026

Erst schien die nächste Zinserhöhung der EZB fast sicher, jetzt rudern die Finanzmärkte zurück. Trotz hartnäckiger Inflation und...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Anleger wägen SpaceX-Schritt ab, während die Wall Street boomt
09.10.2026

Wie ein überraschender Deal die Kräfteverhältnisse an der Börse nachhaltig verschiebt.

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Finanz Informatik: Der unsichtbare Riese hinter der Sparkassen-Digitalisierung
09.10.2026

Vom Online-Banking bis zu Wertpapiergeschäften – die Finanz Informatik digitalisiert 338 Sparkassen und betreut rund 114 Millionen...

DWN
Politik
Politik Brüssel schlägt vor: weniger Kommissare, weniger Vetos, mehr Schutzklauseln und 15 Jahre Kontrolle neuer Mitglieder
09.10.2026

Die Europäische Kommission will in den bisherigen Mitgliedstaaten Unterstützung für die Erweiterung gewinnen, da dort Sorgen über die...

DWN
Finanzen
Finanzen Investor Felix: Sechs Gründe, warum die Micron-Aktie zum Kauf einlädt
09.10.2026

Das Problem besteht nicht darin, einen Grund für den Kauf zu finden, sondern sich zu vergewissern, dass man davon nicht bereits zu viel im...

DWN
Politik
Politik Per Haftbefehl gesucht: Mehr als 148.000 offene Haftbefehle in Deutschland
09.10.2026

Warum bleiben Tausende Haftbefehle in Deutschland offen? Welche Rolle spielen Ersatzfreiheitsstrafen und die Staatsangehörigkeit dabei?

DWN
Unternehmen
Unternehmen Entstehung eines Mega-Reeders stockt: Israel hat ZIM-Übernahme noch nicht genehmigt
09.10.2026

Hapag-Lloyd will mit der Übernahme von ZIM einen der größten Deals seiner Geschichte abschließen. Doch Israel hat dem 4,2 Milliarden...

DWN
Politik
Politik DWN-Podcast Folge 46: Die Woche im Rückblick – KW 41
09.10.2026

Unser neuer Podcast ist da: Die ganze Woche in wenigen Minuten. Der DWN-Wochenrückblick bringt die Themen, die zählen – eingeordnet,...