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Lindner scheitert in Brüssel: Mehrwertsteuer auf Gas-Umlage kommt

Lesezeit: 1 min
16.08.2022 14:41  Aktualisiert: 16.08.2022 14:41
Finanzminister Christian Lindner ist in Brüssel mit seiner Bitte gescheitert, die Gasumlage ohne Mehrwertsteuer einführen zu können.
Lindner scheitert in Brüssel: Mehrwertsteuer auf Gas-Umlage kommt
Deutliche Abfuhr für Christian Lindner. (Foto: dpa)
Foto: Britta Pedersen

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Auf die Gas-Umlage für deutsche Kunden muss der EU zufolge die Mehrwertsteuer erhoben werden. "Es gibt keine Möglichkeit für eine Ausnahme bei dieser Art von Abgabe", sagte ein Kommissionssprecher am Dienstag in Brüssel. Man wolle aber gemeinsam mit Deutschland eine Lösung finden, damit der Endkunde genauso wie bei einem Verzicht auf die Steuer entlastet werde. "Wir teilen mit Deutschland den Wunsch, dass diese Maßnahme nicht unbeabsichtigte Steuer-Folgen hat."

Damit ist Finanzminister Christian Lindner (FDP) mit seiner Bitte gescheitert, dass die EU für die Umlage eine Ausnahme machen solle. Sie ist auf rund 2,4 Cent pro Kilowattstunde festgelegt worden. Für einen vierköpfigen Haushalt kann dies eine jährliche Belastung von etwa 480 Euro bedeuten - mit 19 Prozent Mehrwertsteuer wären es über 570 Euro.

Auch die Bundesregierung hat aber bereits erklärt, wenn die EU die Ausnahme nicht zulasse, werde man die Steuer auf anderem Wege für die Verbraucher kompensieren. Genauere Überlegungen hat sie noch nicht genannt.


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