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Die Doppelmoral der Politik in der Energie-Krise

Seit Kriegsbeginn überschlagen sich die verantwortlichen Politiker darin, den Bürgern Tipps zum Energie-Sparen zu geben. Sie selbst werden aber nicht frieren – denn für sie gelten andere Regeln.
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29.09.2022 10:17
Lesezeit: 1 min
Die Doppelmoral der Politik in der Energie-Krise
Maskenpflicht im Flugzeug? Galt lange nur für den Normalbürger. (Foto: dpa) Foto: Kay Nietfeld

Als Folge der deutschen Energie- und Außenpolitik sind die Energiepreise dieses Jahr stark gestiegen. In dieser Energie-Krise sind die erheblichen Mehrausgaben für viele Bürger nur noch schwer tragbar. Doch Politiker auf Bundes- und Landesebene bemühen sich unentwegt, den Menschen Mut zu machen. Sie erteilen ihnen zahlreiche kreative Hinweise, wie man Energie sparen kann. Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten haben einmal eine kleine Liste zusammengestellt.

So rief Winfried Kretschmann, der baden-württembergische Ministerpräsident, Ende August energisch zum Energiesparen auf. Dies lohne sich nicht nur finanziell, sagte er der Südwest Presse. Vielmehr sei es auch „gesünder, wenn man im Haus nicht überall die gleiche Temperatur hat“. Sein Tipp aus eigener Erfahrung: „Wir heizen in der Regel nur ein Zimmer.“ Zudem könnten die Bürger beim Duschen sparen. Denn „auch der Waschlappen ist eine brauchbare Erfindung“.

Aber es wird noch besser: Denn während unsereins angehalten wird, mit schärferem Blick auf die Umwelt zu achten, z.B. indem man das Fahrrad mehr nutzt, fahren unsere politischen Energiespar-Profies eine ganze andere Schiene.


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