Gemischtes

Neue Methode: Cannabis als Schmerzmittel für Haustiere

Lesezeit: 1 min
30.11.2013 02:51
Die Nachfrage nach Cannabis als Medikament für Tiere steigt. Die Tierbesitzer trauen der Wirkung der Pflanze mehr als ihren Ärzten. Die Verabreichung der Cannabis soll nicht nur die Schmerzen lindern, sondern auch den Genesungsprozess begünstigen.
Neue Methode: Cannabis als Schmerzmittel für Haustiere

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Gesundheit  
USA  
Kanada  

Cannabis kann für Menschen als Schmerzmittel eingesetzt werden, wenn es von einem Arzt verschrieben wurde. Nun kommt die Wunderpflanze aber auch bei Tieren zum Einsatz. Immer öfter greifen Haustierbesitzer in den USA zu Cannabis, um die Schmerzen ihrer Tiere zu lindern.

So berichtet CBS von einer Haustierbesitzerin, deren Hund Probleme mit den Lymphknoten hatte. Der Hund musste bereits eine Chemotherapie über sich ergehen lassen, „die Lymphknoten waren groß wie Golfbälle“, so die Besitzerin. Also griff sie zu Cannabis, abgefüllt als konzentriertes Öl in Kapseln. Die Schmerzen des Hundes sollten dadurch gelindert werden. „Je mehr ich die Dosis erhöhte, umso geringer wurden die Nebenwirkungen.“ Auch andere Tierbesitzer griffen zu Cannabis – das Vertrauen in die Pflanze ist größer als in andere Medikamente von Tierärzten.

Während amerikanische Tierschutzvereine vor dem Einsatz von Cannabis bei Tieren warnen, befürwortet die zertifizierte US-Verhaltensforscherin Darlene Arden diese „Therapie“. „Wir können Marihuana jetzt als genau das sehen, was es ist: keine Straßendroge, sondern ein legales Medikament.“ Auch in Kanada steigt die Nachfrage. Mehrmals die Woche wird Katherine Kramer vom Vancouver Animal Wellness Hospital  nach Cannabis als Medizin für Haustierte gefragt, berichtet leafscience.com.

Mittlerweile gibt es auch Nahrungsergänzungsmittel aus Cannabis. Die Firma Canna-Pet wirbt: „Während die medizinischen Untersuchungen anhalten, um die Vorteile von Cannabis bei Menschen zu bestätigen, wissen wir bereits von den erstaunlichen Wirkungen auf kleine Tiere (…).

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..
Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Politik
Politik Die Stärke des Rubels ist nur eine Inszenierung: Verscherzt Putin es sich mit dem russischen Volk?

Russland macht die Welt glauben, dass niemand dem Rubel etwas anhaben kann. Doch in Wahrheit hält die russische Zentralbank den Kurs...

DWN
Politik
Politik Ukrainisches Militär räumt Rückschlag in wichtiger Stadt Lyman ein

Das ukrainische Militär hat einen Rückschlag im Kampf um die strategisch wichtige Stadt Lyman im Donbass eingeräumt.

DWN
Finanzen
Finanzen Ackerland statt Aktien?

Auch Wein, Gemälde oder Devisen können Gewinne abwerfen. Im brandneuen DWN-Magazin "Alternative Investments: Ausweg aus dem Nullzins"...

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Deutschland
Deutschland Wegen hoher Inflation: Bürger verzichten auf teuren Spargel

Spargel gilt als Edelgemüse. Daher halten sich die Bürger vor dem Hintergrund hoher Inflation mit Käufen zurück. Dies bekommen die...

DWN
Technologie
Technologie Schnelles Internet auf dem Mond geplant

Auf dem Mond soll es künftig ein Internet geben, das im Unterschied zum Netz auf der Erde flächendeckend sein soll.

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Maschinenbauer fordern Öl-Embargo gegen Russland

Deutschlands Maschinenbauer haben ihre Prognose für das laufende Jahr erneut senken müssen. In ihrer Verzweiflung fordern sie nun sogar...

DWN
Politik
Politik Völkerrechtler: Der Great Reset ist ein großer Schwindel - das Weltwirtschaftsforum gehört aufgelöst

Lesen Sie heute den zweiten Teil des Interviews, das DWN-Autor Ralf Paulsen mit Alfred de Zayas, dem ehemaligen Sekretär der...