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Reichstes 1 Prozent hängt den Rest der Welt ab

Lesezeit: 1 min
21.01.2014 00:05
Die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung besitzt so viel Vermögen wie die reichsten 85 Personen. Die weltweite Ungleichheit steigt. Nach Ansicht von Oxfam gefährdet dies die soziale Stabilität und den Weltfrieden.

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Die Lobby-Gruppe Oxfam kritisiert den weltweiten Anstieg der Ungleichheit. Dieser habe extreme Ausmaße erreicht und benachteilige große Teile der Weltbevölkerung.

Im November 2013 veröffentlichte das World Economic Forum einen Bericht, wonach die Ungleichheit weltweit zunimmt. Dies gefährde die soziale Stabilität innerhalb der Staaten und bedrohe zudem den Weltfrieden. Oxfam teilt diese Analyse:

„Ein gewisses Maß an ökonomischer Ungleichheit ist notwendig, um Wachstum und Fortschritt zu fördern, indem es Talent, Fleiß und die Anstrengung zu Innovationen und unternehmerischem Risiko belohnt. Doch die heutigen extremen Ausmaße der Konzentration von Vermögen drohen hunderte Millionen Menschen davon auszuschließen, ihre Talent und harte Arbeit zu nutzen.“

Heute liegt fast die Hälfte des weltweiten Vermögens in den Händen des reichsten Prozents der Weltbevölkerung. Das reichste 1 Prozent besitzt Vermögen von insgesamt 110 Billionen Dollar ($ 110 Trillion). Das ist 65 Mal so viel wie das Vermögen der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung.

Die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung besitzt so viel Vermögen wie die reichsten 85 Personen. Die Ungleichheit hat zugenommen. Das reichste 1 Prozent konnte seinen Anteil am weltweiten Vermögen in den letzten Jahren noch ausbauen.

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