Finanzen
Anzeige

Wachsende Inflation: Wie investiert man in 2022 am besten?

Die Inflation ist auf dem Vormarsch. Das bedeutet, dass der Wert von Geld immer weiter abnimmt. Aktuell beträgt die geschätzte Inflationsrate für die Eurozone 8,5 % und ist damit deutlich höher, als frühere Schätzungen vermuten ließen. Das bedeutet: Wer jetzt sein Geld anlegen möchte, sollte sich genau überlegen, in welche Bereiche er investiert. Nachfolgend werden mehrere Optionen vorgestellt.
30.11.2022 16:00
Lesezeit: 2 min

Die Inflation nimmt zu - Was bedeutet das für Investoren?

Die Inflationsrate in Deutschland befindet sich derzeit auf dem höchsten Stand seit vielen Jahren. Dieser Anstieg ist vor allem auf die steigenden Energiepreise zurückzuführen, die seit Anfang des Jahres stetig gestiegen sind. Das bedeutet, dass Anleger vorsichtiger denn je sein müssen, wenn sie entscheiden, wo sie ihr Geld anlegen. Unter der Inflation versteht man dabei den allgemeinen Anstieg der Preise für Waren und Dienstleistungen. Sie kann durch eine Reihe von Faktoren verursacht werden. Dazu gehören:

  • Das Wirtschaftswachstum
  • Eine Erhöhung der Geldmenge
  • Ein Rückgang der Produktion von Waren und Dienstleistungen
  • Steigende Produktionskosten (wie z.B. durch höhere Energiepreise)

Wenn die Inflation ansteigt, kann sie den Wert von Anlagen aufzehren. Insbesondere Investitionsgüter, die keine ausreichend hohen Kapitalerträge zahlen, lohnen sich nicht mehr. Wenn jemand beispielsweise 100 € in eine Anleihe investiert hat, die 2 % Zinsen zahlt, die Inflation jedoch um 3 % steigt, dann verliert die Anlage an Wert. Um sich vor der Inflation zu schützen, sollten Sie also Alternativen suchen, die mit einer Rate wachsen, die über der Inflationsrate liegt. Das kann schwer zu finden sein, ist aber für den Werterhalt Ihres Anlageportfolios unerlässlich. Bedenken Sie aber: Selbst bei niedrigen Zinsen könnte sich eine Investition lohnen, da Geld auf dem Tageskonto noch viel niedriger verzinst wird.

Welche Anlagen sind am besten, um die Inflation zu bekämpfen?

Die Inflation ist ein allgegenwärtiger Faktor in unserer Wirtschaft. Mit der Zeit untergräbt sie die Kaufkraft Ihres Geldes und macht es immer schwieriger, über die Runden zu kommen. Zum Glück gibt es eine Reihe von Investitionsgütern, mit denen Sie den Wertverlust verringern können. Nachfolgend werden sie vorgestellt.

FOREX-Handel

Der Devisenmarkt (auch bekannt als FOREX-Handel) ist eine der beliebtesten Alternativen überhaupt. Er ermöglicht es den Kunden, von den Wechselkursschwankungen zwischen verschiedenen Währungen zu profitieren. Dies kann auf unterschiedliche Weise wie z. B. durch den direkten Kauf und Verkauf von Fremdwährungen oder durch Investitionen in Investmentfonds, die sich auf FOREX-Anlagen spezialisiert haben, geschehen.

DAX-Hebelprodukte

DAX-Hebelprodukte sind perfekt für Anleger, die einen schnellen Gewinn erzielen möchten. Dabei setzen Sie auf die Entwicklung einer Aktie, ohne den Basiswert selbst zu besitzen. Durch den Hebel können Sie Ihre Gewinne vervielfachen und besonders hohe Rendite erzielen. Sie sollten jedoch bedenken, dass die Hebelwirkung auch mögliche Verluste vervielfacht. Daher ist es wichtig, dass Sie Stop-Loss-Orders verwenden und Ihr Risiko begrenzen. Richtig eingesetzt sind DAX-Hebelprodukte allerdings ein wirkungsvolles Instrument, um an der Börse Geld zu verdienen.

Immobilien-Investmentfonds

Real Estate Investment Trusts (REITs) sind eine weitere gute Möglichkeit. Damit investieren Sie in Immobilien, obwohl sie sie nicht direkt besitzen. REITs bieten Anlegern Zugang zu einkommensstarken Immobilien, ohne dass sie sich mit den Problemen herumschlagen müssen, die mit dem Eigentum verbunden sind. Immobilien-Investmentfonds sind ideal für alle, die ein regelmäßiges Einkommen aus ihren Investitionen erzielen, sich aber den Ärger und die Kosten für die Verwaltung der Immobilien vermeiden möchten.

Inflationsgebundene Anleihen

Diese Art der Anleihen sind so konzipiert, dass sie Schutz bieten, indem der Zinssatz der Anleihe an die Inflation gekoppelt ist. Diese Investitionsgüter erhalten die Kaufkraft, weil der Wert der Anleihe mit der Inflation ansteigt. Die Investition ist ideal, um sich im Laufe der Zeit gegen die Inflation abzusichern und Ersparnisse zu schützen. Sie werden zwar nur einen niedrigen Nettogewinn erzielen, aber dafür setzen Sie auf besonders risikoarme Investitionsgüter.

Fazit - Wie man sich auf eine inflationäre Zukunft vorbereitet

Um die inflationäre Zukunft in der EU zu bekämpfen, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Ersparnisse und Anlagen diversifiziert sind. Das bedeutet, dass Sie in eine Vielzahl von Vermögenswerten und in verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Bargeld und Immobilien investieren sollten. Ziehen Sie auch Tätigkeiten wie den Devisenhandel in Betracht. Außerdem ist es wichtig, informiert zu bleiben, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Die Inflation wird für die nächsten Jahre hoch bleiben - Deshalb ist es wichtig, dass Sie vorausschauend planen und Ihre Investitionen entsprechend anpassen.


DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsen: US-Börsenindizes treten auf der Stelle: Starke Beschäftigungsdaten dämpfen Zinssenkungserwartungen
11.02.2026

Die US-Börsenindizes beendeten den Handelstag am Mittwoch mit minimalen Veränderungen, da ein stärker als erwartet ausgefallener...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Stromausfall oder Blackout: Deutsche Firmen sind schlecht auf einen Ernstfall vorbereitet
11.02.2026

Trotz einer verschärften Sicherheitslage ist die deutsche Wirtschaft nur unzureichend gegen hybride Bedrohungen wie Cyberangriffe oder...

DWN
Politik
Politik Europas Verhandlungskurs auf dem Prüfstand: Russlands Finanzlage im Ukrainekrieg unter Druck
11.02.2026

Russlands wirtschaftliche Grenzen im Ukrainekrieg treten immer deutlicher hervor, während Europa über Gespräche mit dem Kreml nachdenkt....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Energiepreise unter Druck: KI-Rechenzentren treiben US-Strompreise in die Höhe
11.02.2026

Der Ausbau von KI-Rechenzentren treibt den Stromverbrauch in den USA nach oben und erhöht regional die Strompreise. Wie stark verändert...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Wirtschaft: Krisen kosten Deutschland fast 1.000 Milliarden Euro
11.02.2026

Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Zoll-Streit: Seit 2020 reiht sich eine Krise an die andere. Das kommt die deutsche Wirtschaft teuer zu...

DWN
Panorama
Panorama Allensbach-Studie: Weniger Rückhalt der Deutschen für Energiewende
11.02.2026

Fossile Energieträger wie Kohle und Gas sollen in Deutschland schrittweise durch erneuerbare Energien ersetzt werden - für mehr...

DWN
Politik
Politik Neuwahlen Ukraine: Selenskyj könnte Präsidentenwahl für 15. Mai ansetzen
11.02.2026

Die USA wollen ein schnelles Ende des Ukraine-Kriegs: Einem Bericht der Financial Times zufolge könnte Präsident Selenskyj die Flucht...

DWN
Politik
Politik Epstein Files: Von Adel bis Politik - das „Wer ist wer“ der Epstein-Akten
11.02.2026

Royals, Regierungsmitglieder und Diplomaten: Das Netzwerk des US-Multimillionärs und Sexualstraftäters Jeffrey Epstein umspannte die Welt...