Politik

Norwegen zapft Staatsfonds an, um Ukraine zu helfen

Die Regierung von Norwegen wird den Staatsfonds des Landes anzapfen, um der Ukraine militärische und zivile Unterstützung zukommen zu lassen.
Autor
02.02.2023 17:50
Aktualisiert: 02.02.2023 17:50
Lesezeit: 1 min
Norwegen zapft Staatsfonds an, um Ukraine zu helfen
Jonas Gahr Støre, Premierminister von Norwegen, nutzt den Staatsfonds für Ukraine-Hilfen. (Foto: dpa) Foto: Kay Nietfeld

Norwegen wird die Ausgaben aus seinem Staatsfonds in den kommenden Jahren erhöhen, um militärische und zivile Hilfe für die Ukraine zu finanzieren, sagte der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Stoere am Donnerstag im Parlament.

Der 1,3 Billionen Dollar schwere norwegische Staatsfonds ist einer der größten Investoren der Welt. Er verzeichnete im letzten Jahr einen starken Anstieg der Einnahmen, weil der Preis für norwegische Öl- und Gasexporte in die Höhe schnellte.

Der Premierminister machte keine näheren Angaben darüber, wie viel Geld Norwegen für die Ukraine ausgeben wird, sagte aber, dass es sich um eine mehrjährige Verpflichtung handeln werde, wie Reuters berichtet.

"Dies wird zu einer vorübergehenden Erhöhung der Ausgaben aus dem Staatsfonds führen", so Stoere. Die zusätzlichen Ausgaben dürften sich nicht auf die norwegische Binnenwirtschaft auswirken und auch keine Auswirkungen auf die Zinssätze haben, fügte er hinzu.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Immobilien
Immobilien Mehr Rechte für Mieter: So reformiert das Kabinett das Mietrecht
01.07.2026

Mietpreisbremse, Möblierung, Kündigung: Im April 2026 wurde ein Entwurf zur Änderung des Mietrechts im Bundeskabinett angenommen. Was...

DWN
Politik
Politik Rente statt Pension? Beamtenpensionen gehören auf dem Prüfstand
01.07.2026

Die Beamtenpensionen sind ein riesiger Kostenfaktor für Bund und Ländern. Trotzdem hat sich die Zahl der Pensionsempfänger in den...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Saab landet historischen U-Boot-Deal mit Polen
01.07.2026

Polen kauft drei U-Boote von Saab und zahlt deutlich mehr als zunächst erwartet. Der Auftrag umfasst nicht nur die Boote selbst, sondern...

DWN
Politik
Politik Koalitionstreffen zum Reformpaket: Welche geplanten Änderungen auf Widerstand stoßen
01.07.2026

Am Mittwoch trifft sich der Koalitionsausschuss zu einer voraussichtlich wegweisenden Sitzung. Ein ganzes Paket an Reformen soll vor Beginn...

DWN
Finanzen
Finanzen Kospi zeigt die gefährliche Seite der KI-Euphorie
01.07.2026

Südkoreas Börse feiert den KI-Boom, doch hinter der Rekordrally wächst ein gefährliches Muster. Privatanleger kaufen Chipwerte auf...

DWN
Politik
Politik Russland Benzinmangel: Putins Energie-Supermacht muss plötzlich einkaufen
01.07.2026

Russland gehört zu den großen Energieexporteuren der Welt. Doch nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Raffinerien sucht Moskau offenbar...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Microsoft zahlt 6,3 Milliarden Dollar an Steuern in der EU – Deutschland bekommt wenig
01.07.2026

Microsoft zahlt in der EU 6,3 Milliarden US-Dollar Steuern – doch Deutschland erhält davon trotz hoher Umsätze nur einen kleinen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Tech-Giganten streichen Tausende von Stellen: Experte glaubt nicht, dass KI den Menschen ersetzen wird
01.07.2026

Oracle hat im Laufe des letzten Jahres 21.000 Mitarbeiter entlassen, während das Unternehmen massiv in künstliche Intelligenz investiert....