Immobilien

Heizkosten: Verbraucher drehen die Heizungen runter

Die Energiekrise hat dazu geführt, dass europäische Verbraucher weniger heizen, um Gas einzusparen. Der milde Winter begünstigt den Trend.
03.02.2023 12:03
Aktualisiert: 03.02.2023 12:03
Lesezeit: 1 min

Die Verbraucher in Europa haben Daten des Dienstleisters Tado zufolge nach den Aufrufen der Politik zum Gas-Sparen ihre Heizungen tatsächlich heruntergedreht. Im laufenden Winter 2022/23 stieg der Anteil der Haushalte in Europa, die ihre Heizungen anstellten, am 28. November auf über 90 Prozent, wie am Mittwoch veröffentlichte Daten des im Markt für Smarte Thermostate tätigen Unternehmens zeigen.

In den Jahren zuvor wurde den Daten zufolge dieser Anteil schon Anfang November erreicht, etwa am 07. November. Laut den Daten von rund 340.000 Cloud-basierten Thermostaten des Unternehmens reduzierten Verbraucher in den Niederlanden ihre Ziel-Temperatur im Winter um 0,99 Grad Celsius gegenüber dem Vorjahr, in Spanien waren es dagegen nur rund 0,29 Grad Celsius.

Verbraucher wollen Gas sparen

In Deutschland hätten 79,6 Prozent der Haushalte im November und Dezember im Vergleich zum Vorjahr die Innenraumtemperaturen verringert, teilte Tado mit. Spitzenreiter sei dabei das Saarland mit 82,3 Prozent der Haushalte gewesen.

Die Behörden hatten dazu aufgerufen, die Heiztemperaturen zu senken, um die Gas-Krise in Folge des russischen Einmarsches in der Ukraine besser bewältigen zu können. Auch große Immobilien-Konzerne hatten angekündigt, die Heizungsleistung in ihren Wohnungen herunterzuschrauben.

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