Deutschland

Verdi: Frankfurter Flughafen wird bestreikt

Lesezeit: 1 min
23.03.2014 14:08
Am Donnerstag will Verdi den Flughafen in Frankfurt bestreiken. So soll der Druck im Tarifstreit erhöht werden. Reisende müssen sich „auf erhebliche Verzögerungen“ einstellen, so die Gewerkschaft.
Verdi: Frankfurter Flughafen wird bestreikt

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Am Donnerstag müssen sich Reisende am Frankfurter Flughafen auf Verzögerungen einstellen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die vom Tarifstreit betroffenen Beschäftigten am Flughafen aufgerufen, ihre Arbeit ruhen zu lassen. „Es ist davon auszugehen, dass es an diesem Tag zu erheblichen Verzögerungen beim Flugverkehr kommen wird“, teilte Verdi mit.

Die Gewerkschaft will mit den Arbeitsniederlegungen den Druck auf die Arbeitgeber im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes bei den Kommunen und beim Bund noch einmal erhöhen (mehr hier). Bei den Tarifverhandlungen sei man noch nicht weitergekommen und in zentralen Fragen lägen die Beteiligten weit auseinander, sagte Jürgen Bothner, Landesbezirksleiter von Verdi in Hessen. „Die Reaktion der Gewerkschaft kann nicht anders sein.“

Ein Sprecher des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport appellierte an die Gewerkschaft, Tarifauseinandersetzungen nicht auf dem Rücken der Passagiere auszutragen. Bereits in den vergangenen Tagen hatten vielerorts Beschäftigte unter anderem in Kindertagesstätten, der Müllabfuhr und bei Bussen und Bahnen gestreikt (mehr hier).

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft IWF-Urteil von „Bretton Woods“: Digitale Zentralbankwährungen werden das Bargeld abschaffen

Der neue „Bretton Woods“-Moment wirkt sich bereits auf das internationale Finanzsystem aus. Durch die Einführung digitaler...

DWN
Panorama
Panorama Kinder und Jugendliche erhalten wohl ab Sommer Biontech-Impfstoff

Der Impfstoff von Biontech steht vor der Zulassung auch für Kinder und Jugendliche. Doch der Präsident des Kinderärzte-Verbands spricht...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Hackerangriff auf US-Pipeline: Investoren bereiten Aufkauf von Benzin in Europa vor

Medienberichten zufolge haben Großhändler Öltanker gebucht, um Benzin und Diesel aus Europa in die Vereinigten Staaten zu bringen.

DWN
Finanzen
Finanzen Alzheimer: So bewahren Sie Freiheit, Finanzen und Lebensqualität trotz Diagnose

Betroffene und Angehörige reagieren zuerst geschockt auf die Diagnose von Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen. Doch gerade in diesen...

DWN
Politik
Politik Der „Great Reset“ ist keine Verschwörungstheorie, sondern eine Realität

Der „Great Reset“ wird in der Öffentlichkeit als Verschwörungstheorie abgetan. Doch das stimmt nicht. Es handelt sich dabei um eine...

DWN
Deutschland
Deutschland DWN-SPEZIAL / Nato-Nordflanke: Deutsche Marine testet Raketen vor Norwegen

Die Deutsche Marine hat in den vergangenen Tagen Boden-Luft-Raketen vor Norwegen getestet.

DWN
Finanzen
Finanzen Rohstoff-Gigant: Kupferpreis muss weiter steigen, damit massive Nachfrage bedient werden kann

Dem Rohstoffhändler Glencore zufolge reicht das gegenwärtige Allzeithoch beim Kupferpreis nicht aus. Das Industriemetall müsse noch...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Konjunktur: Börsianer sind so optimistisch wie zuletzt im Jahr 2000

Das ZEW-Barometer, das die Erwartungen der Börsianer für die wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten sechs Monaten misst, ist im...