Finanzen
Anzeige

Ein Leben an der Armutsgrenze: Können Kryptowährungen die Lösung sein?

Die Altersarmut, ein Thema, das sich nicht nur durch das Sauerland, sondern auch durch die restlichen Teile Deutschlands zieht! Schon jetzt sieht man in einigen Innenstädten oder Bahnhöfen, wie sich Rentner durch das Sammeln von Pfandflaschen ihren Geldbeutel aufbessern. Ist das der Dank für teilweise über 50 Jahre Arbeit? Bei diesem Anblick ist die Sorge vor einer Altersarmut durchaus berechtigt, jedoch trifft es nicht jeden von uns. Aber wahrscheinlich einen Großteil! Denn im Hochsauerlandkreis liegt das durchschnittliche Jahreseinkommen bei 27.000 Euro. Hat dies ein Leben lang Bestand, fällt die Altersrente grob gerechnet mit circa 1.100 Euro brutto relativ niedrig aus.
03.12.2024 11:14
Lesezeit: 2 min
Ein Leben an der Armutsgrenze: Können Kryptowährungen die Lösung sein?
(Bildquelle: pexels.com)

Bei den stetig steigenden Energie- und Lebensmittelkosten reicht das bei Weitem nicht. Lösungen müssen her und so rücken auch die Kryptowährungen zunehmend in den Fokus. Bei einem Blick auf den Bitcoin Kurs aus der Vergangenheit bis heute ist das durchaus berechtigt. Ein Plus von mehreren 1.000 Prozent spricht für sich. Aber wie viele Personen und vor allem Rentner leben im Sauerland eigentlich wirklich an der Armutsgrenze und wie können Kryptowährungen zu einer finanziell besseren Zukunft beitragen?

Wie viele Menschen leben im Sauerland an der Armutsgrenze beziehungsweise sind von Armut gefährdet?

Bereits vor zwei Jahren wies der Sozialverband VdK NRW darauf hin, dass die Angst vor Altersarmut im Sauerland sehr hoch ist. Sie forderten Lösungen, wie beispielsweise die Streichung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel. Ihre Bitte fand innerhalb der Regierung bislang jedoch kein Gehör. Wie viele Menschen im Sauerland generell an der Armutsgrenze leben, lässt sich auf die Schnelle nicht ermitteln.

Ein kleines Indiz gibt jedoch die Armutsgefährdungsgrenze aus dem Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die statistischen Ämter gaben im vergangenen Jahr an, dass die Armutsgefährdungsquote bei 18,8 Prozent lag und damit 0,11 Prozentpunkte weniger als im vergangenen Jahr. Laut aktuellen Prognosen leben bis zum Jahr 2030 mehr als 60.000 Rentner im Sauerland.

Wie können Kryptowährungen helfen?

Grundsätzlich ist diese Frage schwierig zu beantworten. Kryptowährungen gelten als äußerst volatil, woraufhin der Kurs theoretisch auch auf 0 fallen könnte. In der Praxis ist dies bei großen Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum nahezu ausgeschlossen. Kleinere Kryptowährungen hingegen sind ein reines Spekulationsobjekt und sollten keinesfalls zum Aufbessern der Rente eingesetzt werden.

Blicken Sie jedoch auf die Kurse von Bitcoin und Ethereum, sehen Sie: Langfristig verzeichneten diese einen Anstieg und werden dies laut Prognosen auch in Zukunft weiterhin tun. Warum? Unternehmen und auch Regierungen öffnen sich zunehmend für die digitalen Coins. Bitcoin gilt schon seit langem als das digitale Gold und als ein hervorragendes Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel. In El Salvador ist dies sogar die offizielle Landeswährung. Ethereum hingegen revolutioniert zahlreiche Branchen durch die Integration von Smart Contracts – also intelligente Verträge.

Mit der steigenden Beliebtheit und Akzeptanz der Kryptowährungen steigt auch ihr Kurs. Schon jetzt ist es nahezu ausgeschlossen, dass Bitcoin oder Ethereum noch einmal von der Bildfläche verschwinden werden. Vielmehr ist davon auszugehen, dass sich besonders diese beiden Kryptowährungen zunehmend in unseren Alltag integrieren. Ein frühzeitiges Investment könnte zu einem immensen Wertanstieg im Alter führen und somit die Rentenlücke schließen!

Fazit – Streuen Sie Ihr Geld

Personen, die schrittweise in Kryptowährungen investieren, freuen sich wahrscheinlich auch im Alter über einen Kursanstieg. Generell sollten Sie zur Altersvorsorge jedoch nicht alles auf eine Kante setzen. Beschäftigen Sie sich neben den Kryptowährungen auch mit anderen Anlageoptionen, wie Aktien, ETFs, Immobilien oder auch Anleihen. So können Sie Ihr Geld in mehreren Anlageklassen streuen, wodurch Sie gleichzeitig auf mehreren Beinen stehen.


DWN
Politik
Politik Er war Bill Clintons engster Berater – nun sieht er eine einzigartige Möglichkeit, nach Trump die Macht zu übernehmen
01.07.2026

Doug Sosnik war einer der engsten Berater von Bill Clinton. Heute räumt er ein, dass die Demokraten den schleichenden Verlust ihrer...

DWN
Finanzen
Finanzen Wären Sie gern ein besserer Investor? KI kann helfen, doch Experten sind uneins, ob sie das sollte
01.07.2026

KI-Agenten analysieren Märkte, bauen Portfolios und führen teils schon selbstständig Trades aus. Doch während Broker eine neue...

DWN
Politik
Politik Ex-Kanzlerin Merkel leuchtet: Porträt für Kanzlergalerie enthüllt
01.07.2026

Mehrere Monate stand Angela Merkel in einem Atelier in Berlin-Mitte immer wieder Modell für ihr offizielles „Staatsporträt“. Es sei...

DWN
Politik
Politik AfD-Parteitag in Erfurt: GdP warnt vor Mangel an Einsatzkräften
01.07.2026

In Erfurt hält die AfD am kommenden Wochenende ihren Bundesparteitag ab. Laut Kopelke geht die Polizei in Thüringen von bis zu 50.000...

DWN
Finanzen
Finanzen Bargeld-Comeback: Läden in Schweden müssen Bargeld annehmen
01.07.2026

Schweden ist Vorreiter in Sachen bargeldlose Gesellschaft. Fast alles läuft über Karte oder Handy. Doch jetzt sollen zumindest manche...

DWN
Politik
Politik Neue Regeln für „Demokratie leben!“: Prien bezieht Verfassungsschutz ein
01.07.2026

Die Familienministerin hat neue Vorgaben für die Förderung von Initiativen gegen Extremismus und für Vielfalt entworfen. Dieses Jahr...

DWN
Panorama
Panorama Vier Buchempfehlungen für die Liege: Was Entscheider diesen Sommer unbedingt lesen sollten
01.07.2026

Das Tablet ist geladen, der Sonnenschirm steht, die E-Mails dürfen warten. Wir haben vier Wirtschaftsbuch-Empfehlungen für Sie, die den...

DWN
Immobilien
Immobilien Mieten statt Kaufen: Deutschland bleibt das Land der Mieter in Europa
01.07.2026

Eigenheim - Nein, danke? In Deutschland ist das Interesse nach einer eigenen Immobilie im europaweiten Vergleich am geringsten ausgeprägt....