Finanzen

Goldpreis aktuell: Jetzt in Gold investieren – warum Edelmetalle unbedingt ins Portfolio gehören

Goldpreis aktuell? Weiterhin auf Rekordkurs! Während der US-Dollar und die Weltwirtschaft unter Druck geraten, ist das gelbe Edelmetall beliebt wie niemals zuvor. Was Anleger jetzt wissen müssen und welche Chancen der Goldpreis aktuell bietet.
29.04.2025 07:17
Aktualisiert: 29.04.2025 07:27
Lesezeit: 2 min

Goldpreis aktuell: Über 40 Prozent in einem Jahr – und das war erst der Anfang

Der Goldpreis ist auf Rekordkurs – und viele Anleger fragen sich jetzt: Habe ich den Einstieg verpasst? Während Unsicherheit an den Märkten wächst und der Glaube an den US-Dollar schwindet, rückt das gelbe Edelmetall erneut ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Warum es noch nicht zu spät ist und welche Alternativen jetzt Rendite versprechen, lesen Sie hier.

Während Anleger auf Quartalszahlen großer Tech-Konzerne wie Microsoft und Apple blicken, brodelt unter der Oberfläche ein ganz anderer Trend: die Rückkehr zu „harten“ Werten. Gold steht im Zentrum dieser Entwicklung – nicht trotz, sondern wegen der scheinbaren Ruhe an den Märkten. Wer jetzt denkt, den Goldzug verpasst zu haben, sollte genauer hinsehen. Denn die Chancen, die sich aus der globalen Unsicherheit, makroökonomischen Umbrüchen und politischen Machtverschiebungen ergeben, sind größer denn je.

Der Goldpreis hat sich in den letzten zwölf Monaten um über 40 Prozent verteuert, doch Analysten warnen: Dies ist kein Grund zur Euphorie, sondern ein Signal tiefgreifender Instabilität. Ob Inflation, geopolitische Spannungen oder die nach wie vor ungelöste Schuldenkrise in westlichen Industrienationen – Gold steigt, weil die Risiken steigen. Und das tut es weiter.

Während China seine Goldreserven auf über sieben Prozent verdoppelt hat, stehen auch die Zentralbanken anderer Schwellenländer nicht still. Die USA hingegen setzen weiterhin auf eine Wirtschaftspolitik, die zunehmend als erratisch wahrgenommen wird – das Vertrauen in den Dollar schwindet.

Christopher Wood warnt: „Der amerikanische Markt hat seinen Zenit überschritten“

Der Aktienstratege von Jefferies bringt es auf den Punkt: Die Bewertung der US-Börsen hat ihren historischen Höhepunkt überschritten. Die Ära des US-Exzeptionalismus sei vorbei, warnt auch Alain Bokobza von Société Générale. Mit Blick auf sinkende Unternehmensgewinne, steigende Staatsverschuldung und politische Unsicherheiten werde der Dollar seine Funktion als sicherer Hafen verlieren. Anleger flüchten – nicht in Tech-Aktien, sondern in Rohstoffe.

Selbst ehemalige Trump-Unterstützer wie Hedgefonds-Milliardär Ken Griffin schlagen Alarm. Die Handelskriege, die als Wirtschaftsmotor gedacht waren, entpuppen sich zunehmend als Bremsklotz. Fabriken kommen nicht zurück in die USA – sie verschwinden schlicht. Gleichzeitig senkt die Deutsche Bank ihre Gewinnerwartungen für den S&P 500 drastisch. Von Euphorie keine Spur mehr.

Gold ist nicht allein: Silber, Minenaktien und strategische Metalle im Aufwind

Während Gold bereits deutlich gestiegen ist, hinken verwandte Anlageklassen wie Silber oder Goldminenaktien noch hinterher. Experten wie Merryn Somerset Webb und Analysten von Macro Strategy weisen darauf hin, dass Silber im Verhältnis zu Gold so günstig ist wie selten zuvor. Auch Aktien von Produzenten wie Newmont oder Barrick Gold verzeichnen eine überdurchschnittliche Performance – und könnten vom anhaltenden Trend weiter profitieren.

Gold kaufen: Nicht mehr nur „nice to have“ – sondern „must have“

In einer Welt, in der Notenbanken ihre Glaubwürdigkeit verlieren, politische Konflikte eskalieren und selbst Tech-Giganten unter regulatorischem Druck stehen, wird es Zeit, umzudenken. Gold ist keine Spekulation – es ist eine Absicherung. Und wer jetzt noch wartet, riskiert mehr als nur entgangene Rendite.

Sie haben noch kein Gold gekauft? Dann fragen Sie sich: Wie sicher ist Ihr Portfolio wirklich?

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gold als strategischer Anker: Warum physische Substanz zählt

Wo sich die wirtschaftlichen Gewichte grundlegend verschieben, suchen Unternehmen sowie Privatanlegerinnen und Privatanleger nach...

 

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Politik
Politik Sozialreformen: Hohe Bereitschaft der Deutschen zu persönlichen Einschnitten
06.11.2026

Der Reformbedarf ist groß in Deutschland, darüber herrscht Einigkeit. Doch wie steht es um die Opferbereitschaft der Bevölkerung? Eine...

DWN
Finanzen
Finanzen Ausverkauf von Tech-Aktien: Südkoreas Börse bricht ein
06.11.2026

Der Ausverkauf von Tech-Aktien in den USA belastet auch die Börsen in Asien. Besonders betroffen ist der südkoreanische Aktienmarkt. In...

DWN
Politik
Politik Robert Habeck warnt vor Putins nächster Falle: „Wir dürfen nicht wieder wegsehen“
06.11.2026

Europa hat die Gefahr durch Putin lange unterschätzt. Der frühere Wirtschaftsminister Robert Habeck fürchtet, dass sich dieser Fehler in...

DWN
Finanzen
Finanzen Daimler Truck-Aktie im Aufwind: Gewinnplus von 73 Prozent
06.11.2026

Der Markt für Nutzfahrzeuge erholt sich - vor allem in Nordamerika. Davon profitiert der Lkw-Bauer Daimler Truck: Das Unternehmen hat im...

DWN
Finanzen
Finanzen Novo Nordisk überrascht mich endlich positiv: Ist jetzt die Trendwende da?
06.11.2026

Novo Nordisk hat seine Jahresprognose zum dritten Mal angehoben und mit den Wegovy-Tabletten die Erwartungen übertroffen. Die Aktie...

DWN
Politik
Politik Sanktionen als Bumerang: Wie der Westen seine Gegner stärkt
06.11.2026

Der Westen setzt auf Sanktionen, Exportverbote und Zölle, um seine geopolitischen Gegner unter Druck zu setzen. Doch eine neue Studie...

DWN
Technologie
Technologie BMW Neue Klasse: Ein Auto darf kein Computer auf Rädern sein
06.11.2026

Chinesische Hersteller entwickeln neue Autos deutlich schneller als europäische Konkurrenten. BMW-Entwicklungschef Mike Reichelt erklärt,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Raffinerien schließen: Warum sogar Hähnchen teurer werden
06.11.2026

Europa verliert Raffinerien und damit einen Rohstoff, ohne den zahlreiche Industriezweige nicht auskommen. Die Schwefelknappheit lässt...