Politik

Rubio drängt Lawrow: „Beenden Sie diesen sinnlosen Krieg“ – USA forcieren neue Friedensdynamik

Die USA erhöhen den Druck auf Moskau: Rubio verlangt ein schnelles Ende des Ukraine-Krieges.
29.04.2025 11:01
Lesezeit: 2 min

Im Schatten geopolitischer Spannungen sendet Washington ein klares Signal nach Moskau: Der Ukraine-Krieg müsse enden. Außenminister Marco Rubio betont gegenüber Lawrow den Ernst der US-Bemühungen – doch hinter den Kulissen droht die Geduld der USA zu schwinden.

Der neue US-Außenminister Marco Rubio hat in einem direkten Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow bekräftigt, dass die Vereinigten Staaten entschlossen seien, auf ein schnelles Ende des Ukraine-Krieges hinzuwirken. Wie das US-Außenministerium am Montag mitteilte, sprach Rubio mit Lawrow über mögliche Schritte in den stockenden Friedensverhandlungen. Ein Zeichen der Entspannung? Oder der Auftakt einer neuen Druckphase gegenüber Moskau?

USA machen Druck: Ein Krieg, der Washington zunehmend zu belasten droht

„Den Vereinigten Staaten ist es ernst damit, zur Beendigung dieses sinnlosen Krieges beizutragen“, erklärte die Sprecherin des Außenministeriums, Tammy Bruce. Die Wortwahl ist deutlich und lässt auf wachsendes Unbehagen in Washington schließen. Präsident Donald Trump hatte das Ende des Ukraine-Krieges zu einer zentralen außenpolitischen Priorität erklärt – eine Verpflichtung, an der Rubio nun gemessen wird.

Rubios Gespräch mit Lawrow fand kurz vor der Ankündigung eines dreitägigen Waffenstillstands statt, den der russische Präsident Wladimir Putin vom 8. bis 10. Mai ausgerufen hat – offenbar als symbolische Geste zum Tag des Sieges über Nazi-Deutschland.

Zwischen Optimismus und Rückzugsszenarien – USA denken laut über Alternativen nach

In einem Interview mit NBC am Sonntag warnte Rubio jedoch vor zu viel Euphorie. „Es gibt Gründe, optimistisch zu sein, aber auch Gründe, realistisch zu sein“, sagte er. Die USA könnten sich, so Rubio weiter, dazu entschließen, sich auf andere Prioritäten zu konzentrieren – eine unverhohlene Warnung an Kiew. Diese Aussage dürfte in Europa und insbesondere in der Ukraine für Unruhe sorgen: Der Westen, so scheint es, prüft zunehmend die Kosten seiner Unterstützung.

Waffenstillstand als Taktik? Moskau gibt sich gesprächsbereit – vorerst

Die russische Seite versucht, mit dem temporären Waffenstillstand ein Zeichen der Gesprächsbereitschaft zu setzen. Doch die bisherigen diplomatischen Manöver aus Moskau wurden von westlicher Seite stets als taktische Verzögerung gewertet. Ob sich daran nun etwas ändert, bleibt abzuwarten – doch der Ton aus Washington ist unmissverständlich: Die Zeit für ein echtes Ende des Krieges drängt.

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