Wirtschaft

Arbeitslosigkeit: Sorge vor Jobverlust bremst Kauflaune

Größere Anschaffungen schieben viele Menschen derzeit auf. Dazu trage auch die Sorge vor steigenden Preisen unter anderem für Energie bei. Eine Erholung der Wirtschaft scheint nicht so schnell in Sicht.
28.08.2025 07:18
Aktualisiert: 28.08.2025 07:48
Lesezeit: 1 min

Sorge um Arbeitsplatz bremst Kauflaune

Die Menschen in Deutschland halten ihr Geld zusammen. Im August hat sich die Konsumstimmung zum dritten Mal in Folge verschlechtert, wie aus der aktuellen Erhebung des Konsumklimas des Marktforschungsinstituts GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) hervorgeht.

Hauptgrund dafür sind die stark gesunkenen Einkommenserwartungen angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit. „Eine zunehmende Angst

vor Jobverlust sorgt dafür, dass viele Konsumenten gerade mit größeren Anschaffungen weiterhin vorsichtig bleiben“, teilte NIM-Experte Rolf Bürkl mit. Dazu trage auch die Sorge vor steigenden Preisen unter anderem für Energie bei.

Wenig Hoffnung für die Konjunktur

Auch die Konjunkturerwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher trüben sich der Erhebung zufolge weiter ein. Diese rutschen auf den niedrigsten Wert seit einem halben Jahr. Die Verbraucherinnen und Verbraucher rechnen demnach offenbar nicht mit einer baldigen Erholung der deutschen Wirtschaft.

Der Befragungszeitraum für die aktuelle Analyse war vom 30. Juli bis zum 11. August 2025. Die Ergebnisse basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews im Auftrag der EU-Kommission.

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