Politik

Grüne fordern deutliches Plus beim Bafög – Reformantrag heute im Bundestag

Die Grünen im Bundestag drängen auf eine umfassende Reform des Bafög und fordern eine Erhöhung des Grundbedarfs von 475 auf 563 Euro. Ziel sei ein modernes Fördersystem, das Studierende unabhängig von ihrer sozialen Herkunft unterstützt, erklärte Ayse Asar, forschungspolitische Sprecherin der Grünen.
17.10.2025 14:52
Lesezeit: 1 min

Höhere Förderung und automatische Anpassung

Die Grünen schlagen vor, das Bafög automatisch an steigende Lebenshaltungskosten anzupassen und reale Wohnkosten zu berücksichtigen. Bürokratische Hürden sollen abgebaut werden, zudem soll niemand beim Fachrichtungswechsel oder im Teilzeitstudium benachteiligt werden.

Zusätzliche Pauschale und höhere Freibeträge

Der Reformantrag sieht eine monatliche Pauschale von 100 Euro für Ausbildungskosten vor. Außerdem sollen die Einkommensfreibeträge für Eltern, Ehegatten und Lebenspartner um zehn Prozent steigen, sodass mehr Studierende Anspruch auf Förderung erhalten.

Kritik an aktueller Bafög-Lage

Die Grünen bemängeln, dass das Bafög in seiner jetzigen Form kaum noch soziale Mobilität ermöglicht. Trotz steigender Lebenshaltungskosten ist die Zahl der geförderten Studierenden 2024 auf den niedrigsten Stand seit 2000 gefallen – nur noch etwa 11,5 Prozent der Studierenden erhalten Bafög.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Ist es sicher, auf Top-Up-Websites wie Refilled mit Kreditkarte zu bezahlen?

Jeden Tag gibt es mehr und mehr digitale Shops, die nach deinen Kredit- oder Debitkartendaten fragen. Mit Kreditkarte auf einer...

DWN
Panorama
Panorama Arag-Analyse: Konflikte bei Arbeit und Wohnen nehmen zu
16.04.2026

Steigende Kosten treiben immer mehr Menschen vor Gericht – selbst bei kleinen Beträgen. Eine neue Analyse zeigt, wie stark Konflikte um...

DWN
Technologie
Technologie AEO: Wie KI-Suchmaschinen Google den Rang ablaufen
16.04.2026

Die klassische Google-Suche verliert an Macht, während KI-Systeme Antworten direkt liefern. Unternehmen kämpfen nicht mehr um Rankings,...

DWN
Finanzen
Finanzen Iran-Krieg verschärft Risiken: Investoren senken Wachstumserwartungen
16.04.2026

Die Erwartungen globaler Investoren an das Wirtschaftswachstum geraten unter Druck, während Inflation und geopolitische Risiken wieder...

DWN
Technologie
Technologie Experte warnt: Mittelstand unterschätzt Datensouveränität
16.04.2026

Für den Mittelstand wirkt Datensouveränität oft wie ein Randthema. Tatsächlich entscheidet sie über Kontrolle und Unabhängigkeit. Wer...

DWN
Panorama
Panorama Lufthansa-Streik: Diese Rechte haben Passagiere bei einem Pilotenstreik
16.04.2026

Der Lufthansa-Streik bringt den Flugverkehr in Deutschland ins Wanken und sorgt bei Tausenden Reisenden für Unsicherheit. Flugausfälle,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft 1.000 Euro steuerfrei: Wer kriegt sie?
16.04.2026

Die geplante 1.000-Euro-Prämie sorgt für neuen Streit zwischen Politik, Wirtschaft und Union. Während Arbeitgeber vor Überlastung...

DWN
Technologie
Technologie Atomausstieg: Spahns will Debatte über Rückkehr zur Kernenergie
16.04.2026

Unionsfraktionschef Jens Spahn greift die Sehnsucht in CDU und CSU nach einer Rückkehr zur Atomkraft auf und bringt die Reaktivierung...

DWN
Technologie
Technologie Anthropic hält neues KI-Modell zurück: Warum die Öffentlichkeit außen vor bleibt
16.04.2026

Anthropic hält ein besonders leistungsfähiges KI-Modell bewusst zurück und stellt es nur ausgewählten Unternehmen zur Verfügung, da...