Batteriespeicher: Warum RWE den Takt für Europas Netze vorgibt
Ein deutscher Energiekonzern baut in Wales den größten Batteriespeicher Großbritanniens und verschiebt damit die Kräfteverhältnisse in Europas Energiemarkt. Die Anlage soll Schwankungen im Netz abfedern und zeigt, wie rasant der Ausbau solcher Speicher voranschreitet. Die Entwicklung wird auch in Deutschland aufmerksam verfolgt, weil sie künftige Stabilitätsanforderungen im Stromsystem vorzeichnen könnte.
Die Batteriespeicheranlage des Kraftwerks Pembroke wird aus 212 Lithium-Ionen-Batteriecontainern bestehen. Im Hintergrund sind die fünf gasbetriebenen Einheiten des 2.000-Megawatt-Kraftwerks Pembroke zu sehen. (Foto: RWE)
Im Folgenden:
Warum RWE den größten britischen Batteriespeicher baut.
Wie Wales zur Speicherregion Europas wird.
Weshalb die Anlage Netzschwankungen ausgleichen soll.
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Nataša Koražija ist leitende Journalistin und Redakteurin bei der slowenischen Wirtschaftszeitung Casnik Finance und hat sich auf die Bereiche Energie, Umwelt, Infrastruktur und Logistik spezialisiert.