Wirtschaft

Eurozone: Wirtschaft in der Währungsunion überrascht mit stärkerem Quartal

Die Eurozone-Wirtschaft hat im Sommer mehr Dynamik gezeigt als gedacht. Neue Daten von Eurostat korrigieren das Wachstum nach oben, doch die Unterschiede zwischen den Ländern bleiben groß.
05.12.2025 12:23
Lesezeit: 1 min

Eurozone: Wirtschaft legt im Sommer etwas stärker zu als erwartet

Die Eurozone-Wirtschaft hat im Sommer überraschend etwas mehr Schwung gezeigt und die Erwartungen knapp übertroffen. In den 20 Ländern des Währungsraums stieg die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal, wie Eurostat am Freitag nach einer dritten Schätzung berichtete. Zuvor hatte die zweite Schätzung nur 0,2 Prozent ausgewiesen. Ökonomen rechneten im Schnitt mit einer Bestätigung. Im zweiten Quartal war die Eurozone-Wirtschaft um 0,1 Prozent gewachsen.

Eurozone-Wirtschaft im Jahresvergleich stabil – Schätzung bestätigt

Gegenüber dem Vorjahresquartal erhöhte sich die Eurozone-Wirtschaft von Juli bis September um 1,4 Prozent; damit blieb die erste Schätzung unverändert und wurde bestätigt. Insgesamt setzt die Eurozone-Wirtschaft damit ihren moderaten Kurs fort. Unter den großen Staaten der Eurozone-Wirtschaft wuchs Spanien am kräftigsten mit 0,6 Prozent zum Vorquartal. Auch Frankreich legte spürbar um 0,5 Prozent zu. Italien kam auf ein leichtes Plus von 0,1 Prozent. In Deutschland stagnierte die Eurozone-Wirtschaft und verharrte im Quartalsvergleich ohne Zuwachs.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen US-Märkte im Überblick: Sandisk und Intel leiden unter Ausverkauf bei Chipaktien, während Händler weitere Inflationsdaten verarbeiten
15.07.2026

Erfahren Sie, welche überraschenden Entwicklungen die Wall Street bewegten und warum einige Schwergewichte trotz Marktdrucks kräftig...

DWN
Politik
Politik Energiekrise in Europa: Die nächste gefährliche Abhängigkeit bedroht die EU
15.07.2026

Die Straße von Hormus ist blockiert, Europas Energiepreise bleiben hoch und selbst Diesel könnte knapp werden. Zwei der wichtigsten...

DWN
Politik
Politik Merz sieht Koalition auf gutem Weg - aber nicht am Ziel
15.07.2026

Die Sommerpressekonferenz des Bundeskanzlers hat Tradition. Diesmal stellte sich Amtsinhaber Friedrich Merz den Fragen der Journalisten...

DWN
Politik
Politik EU schmiedet Drohnen-Pakt mit der Ukraine
15.07.2026

Die EU und die Ukraine wollen ihre Drohnenproduktion gemeinsam ausbauen, während Kiew den Seekrieg gegen Russland auf eine neue Stufe...

DWN
Finanzen
Finanzen ASML-Aktie überrascht mit starken Quartalszahlen
15.07.2026

Die ASML-Aktie setzt ihren Höhenflug fort: Der Chipausrüster hebt nach überraschend starken Quartalszahlen erneut seine Prognose an und...

DWN
Technologie
Technologie Absatzkrise der Autobauer: Nicht nur VW und Co. verlieren
15.07.2026

Deutsche Autobauer verlieren beim Absatz, doch auch andere große Hersteller kämpfen mit Rückgängen. Am stärksten leidet dabei ein...

DWN
Unternehmen
Unternehmen 220 Euro pro Kopf: War das der Höhepunkt der Bahn-Investitionen?
15.07.2026

Der Bund investiert so viel wie nie in die Schiene – doch schon in wenigen Jahren droht wieder der Rückwärtsgang. Die Bahnbranche warnt...

DWN
Finanzen
Finanzen Investieren für Kinder: Diese Entscheidungen können teuer werden
15.07.2026

Beim Ansparen für ein Kind hängt das Ergebnis nicht allein von der Rendite der Anlage ab. Es ist ebenso wichtig, auf wessen Namen das...