Urteile für alle? Nur ein Bruchteil der Gerichtsurteile ist öffentlich zugänglich
„Im Namen des Volkes“ – doch das Volk bekommt davon nur wenig zu sehen. Hunderttausende Gerichtsurteile verschwinden jedes Jahr in Archiven oder werden später vernichtet. Nur rund ein bis drei Prozent aller Urteile werden überhaupt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine neue Initiative will das ändern und das Vertrauen in den Rechtsstaat stärken.
Andreas Voßkuhle, Vorsitzender des Zweiten Senats beim Bundesverfassungsgericht, setzt nach der Urteilsverkündung zum Sterbehilfe-Verbot sein Richterbarett auf (Foto: dpa).
Foto: Uli Deck
Im Folgenden:
Warum nur ein bis drei Prozent aller Gerichtsurteile öffentlich zugänglich sind.
Wie die Initiative "OffeneUrteile" eine Million Gerichtsentscheidungen öffentlich machen will.
Welche Vorteile mehr Transparenz in der Rechtsprechung für Bürger bringen könnte.
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