Technologie

Frauen entscheiden sich häufiger für MINT-Studium

Immer mehr Frauen starten ein Studium in technischen, mathematischen oder naturwissenschaftlichen Fächern. Doch in einschlägigen Ausbildungsberufen bleiben sie Exotinnen.
29.01.2026 07:36
Lesezeit: 1 min

Frauen entscheiden sich häufiger für MINT-Studium

Ein Studium im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) kommt für immer mehr junge Frauen in Betracht. Im Jahr 2024 waren in diesen Studienfächern mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Erstsemester weiblich, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Das ist beim Anteil ein neuer Höchststand, nachdem der Frauenanteil hier zehn Jahre zuvor noch fünf Prozentpunkte weniger betragen hatte.

Langfristig ist die Gesamtzahl der MINT-Studienanfänger einschließlich der jungen Männer allerdings zurückgegangen. Im Studienjahr 2024 waren es mit rund 318.800 jungen Menschen fünf Prozent weniger als zehn Jahre zuvor. 113.265 von ihnen waren weiblich.

Ungeliebte Ausbildungsberufe

Im Vergleich zum Jahr 2023 stieg die Zahl der MINT-Studienanfängerinnen und Anfänger um drei Prozent. Das war eine etwas größere Steigerung als in der Gesamtheit der Erstsemester, deren Zahl um zwei Prozent auf 823.900 kletterte.

Deutlich seltener ergreifen junge Frauen einen MINT-Ausbildungsberuf. Von den 167.700 Anfängern in den einschlägigen Berufen waren im Jahr 2024 nur zwölf Prozent weiblich. Das ist nur eine minimale Steigerung um einen Prozentpunkt im Vergleich zu 2014. Besonders selten wollten junge Frauen Elektronikerin, Anlagenmechanikerin oder Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnikerin werden.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

DWN
Finanzen
Finanzen LPKF-Aktie bricht nach Prognosesenkung ein: Verzögerte Aufträge belasten Ausblick
30.09.2026

Die LPKF-Aktie ist am Mittwoch kräftig unter Druck geraten. Der Laserspezialist hat seine Prognose für 2026 deutlich gesenkt, weil sich...

DWN
Politik
Politik Russland erhöht Militärausgaben um 27 Prozent. Putin: Krieg mit Europa wäre kurz
30.09.2026

Medwedew spricht von Angriffen auf deutsche Fabriken. Russland beschlagnahmt deutsches Vermögen. Russische Fluggeräte sorgen an der...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Kurs aktuell: Rally verliert an Schwung vor US-Inflationsdaten
30.09.2026

Der Bitcoin-Kurs hält sich am Mittwochmorgen über 83.000 US-Dollar, doch unter der Oberfläche verliert die jüngste Rally an Kraft....

DWN
Unternehmen
Unternehmen 1627 gegründet: Traditionsbrauerei Wolters wird geschlossen
30.09.2026

Das Brauerei-Sterben geht weiter: Die Wolters-Brauerei in Braunschweig schließt die Tore. Für die Produktionsstätte mit 90 Mitarbeitern...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Steigende Kerosin-Kosten: Lufthansa-Chef erwartet noch höhere Ticketpreise
30.09.2026

Nicht nur den Autofahrern machen die gestiegenen Ölpreise an den Tankstellen zu schaffen. Auch die Lufthansa muss mehr Geld für Kerosin...

DWN
Politik
Politik Bildungsnotstand: Protestwelle an Frankreichs Schulen weitet sich aus
30.09.2026

Fehlende Mittel, zu wenig Lehrkräfte, heruntergekommene Gebäude: An mehr als 300 Gymnasien in Frankreich gibt es Proteste gegen schlechte...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis aktuell stabil: Starker Dollar begrenzt die Gegenbewegung
30.09.2026

Nach dem heftigen Ausverkauf zu Wochenbeginn sucht Gold einen Boden. Die Erholung vom Dienstag trägt am Mittwochmorgen nur noch begrenzt,...

DWN
Politik
Politik Nach Migrantenansturm auf Ceuta: Frontex soll schnelle Eingreiftruppe bekommen
30.09.2026

Migrationskrise: Mehr als 70.000 Migranten kamen innerhalb kürzester Zeit nach Ceuta und hatten eine diplomatische Krise mit...