Dollar, Macht, Abhängigkeiten – Weltordnung vor dem Umbruch?
Die bestehende Weltordnung gerät ins Wanken. Doch für viele Länder des Globalen Südens hat sie nie funktioniert. Der Ökonom Dr. Patrick Kaczmarczyk, Autor des Buches „Zerfall der Weltordnung“, erklärt, warum die USA trotz relativen Machtverlusts weiter dominieren, weshalb der Dollar so schwer zu ersetzen ist und vor welchen strategischen Entscheidungen Europa in einer multipolaren Welt steht.
Die bestehende Weltordnung gerät ins Wanken. Doch für viele Länder des Globalen Südens hat sie nie funktioniert. Und auch Europa steht vor Entscheidungen (iStock/ Lidiia Moor).
Foto: Lidiia Moor
Im Folgenden:
Warum die Nachkriegsordnung strukturell asymmetrisch angelegt war und eine Entwicklung des globalen Südens lange verhinderte
Wie der US- Dollar als Machtinstrument wirkt und weshalb es absehbar keine echte Alternative gibt
Weshalb Europa sich zwischen transatlantischer Abhängigkeit und strategischer Autonomie neu positionieren muss
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Moritz Enders ist freier Autor und schreibt seit 2017 regelmäßig für die Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Er studierte Geschichte in Rom und Sevilla, Enders ist außerdem Autor und Regisseur. Mehrere Dokumentarfilme brachte er unter anderem für das ZDF und arte auf den Bildschirm, zum Beispiel „Schüsse auf dem Petersplatz – wer wollte den Papst ermorden?“ und „Tod eines Bankers – der Skandal um die älteste Bank der Welt“. Im Februar 2026 ist sein Roman „Die Prinzessin von Centocelle“ erschienen, dessen Hauptfiguren neben der Prinzessin ein Tierpfleger im Ruhestand, ein Schimpanse, ein Privatdetektiv und der Doppelgänger eines Top-Terroristen sind.