Finanzen

US-Börsen: US-Börsenbericht: Wall Street schließt vierte Verlustwoche in Folge

20.03.2026 22:07
Lesezeit: 1 min
US-Börsen: US-Börsenbericht: Wall Street schließt vierte Verlustwoche in Folge
Die US-Börsen spielen eine Schlüsselrolle für die weltweite Kapitalallokation. (Foto: Alexey_Fedoren/iStock) Foto: Alexey_Fedoren/iStock

Da ein Ende des Golfkriegs, der die Energiepreise ins Chaos gestürzt hat, scheinbar nicht in Sicht ist, haben die US-Börsen die vierte Woche in Folge im Minus geschlossen.

Am Freitag war aufgrund der Bemühungen zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus eine leichte Entspannung beim Ölpreis zu verzeichnen. Diese Entwicklung kehrte sich jedoch bald wieder um, sodass der Preis für die Rohölsorte Brent auf 112 $ pro Barrel kletterte.

Und dies reichte nicht aus, um die tiefroten Vorzeichen, die die Wall Street aktuell beherrschen, in grüne zu verwandeln.

Zum Ertönen der Schlussglocke vor dem Wochenende lag der Dow Jones Industrial Average mit 447 Punkten beziehungsweise 1 Prozent im Minus, während der S&P 500 um 1,5 Prozent nachgab.

Der Nasdaq verlor unterdessen 2 Prozent.

Für den Dow ist dies die längste Verlustserie seit dem Jahr 2023.

Vier von fünf Werten im S&P 500 gaben am Freitag nach. Darunter befanden sich auch Nvidia und Tesla, die beide 3 Prozent an Kurswert verloren.

Zu den weiteren großen Tagesverlierern an der Börse zählten Super Micro Computer, deren Aktien um 33,3 Prozent auf 20,53 $ einbrachen, Vistra Corp mit einem Minus von mehr als 12,5 Prozent auf 46,02 $ sowie Constellation Energy, die um 10,9 Prozent auf knapp unter 282 $ nachgaben.

AT&T und Workday gehörten mit einem Plus von 2,05 beziehungsweise 1,93 Prozent zu den wenigen Gewinnern des Tages.

Dies geschieht vor dem Hintergrund scharfer Angriffe, die Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social startete. Er schrieb, dass die NATO-Verbündeten sich „über die hohen Ölpreise beschweren, die sie gezwungenermaßen zahlen müssen, aber nicht dabei helfen wollen, die Straße von Hormus zu öffnen“.

„Es wäre so einfach für sie und mit so geringem Risiko verbunden. FEIGLINGE, und wir werden uns das MERKEN!“, schrieb er.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft "Deutschland fährt auf Verschleiß": Geringste Investitionsquote seit 1990
24.03.2026

Deutschland lebt von seiner Substanz: Neue Daten zeigen, dass so wenig investiert wird wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Selbst...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Kik schließt 300 Filialen
24.03.2026

Der Discounter Kik schrumpft sein Filialnetz in Europa deutlich zusammen und streicht rund 300 Standorte. Hinter dem Rückzug steckt nicht...

DWN
Finanzen
Finanzen Vermögensaufbau verlangt unternehmerisches Denken – warum Rendite aktiv erarbeitet werden muss
24.03.2026

Die Deutschen sparen so viel wie kaum ein anderes Volk in Europa. Doch ausgerechnet diese Tugend könnte beim Vermögensaufbau zum Problem...

DWN
Politik
Politik Trump steht im Iran-Krieg unter Druck: Warum ein Rückzug kaum möglich ist
24.03.2026

Der Iran-Krieg entwickelt sich für Donald Trump zunehmend zu einem strategischen Risiko mit globalen wirtschaftlichen Folgen. Kann...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Aumovio-Aktie: Continental-Spin-off zieht sich aus Litauen zurück – 800 Job betroffen
24.03.2026

Die Eigentümer der Unternehmen Aumovio Autonomous Mobility Lithuania und Aumovio Global Holding haben beschlossen, sich aus Litauen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Erst Ölpreis bei 200 Dollar erschüttert die Welt – ohne das bleibt der Iran-Krieg nur eine Korrektur
24.03.2026

Historische Erfahrungen zeigen, dass nicht Kriege selbst, sondern makroökonomische Fundamentaldaten die Finanzmärkte bestimmen. Warum der...

DWN
Politik
Politik Familienversicherung vor dem Aus: Koalition will Ehepartner blechen lassen
24.03.2026

Kostenlose Mitversicherung für Familienangehörige - damit dürfte bald Schluss sein. Die Bundesregierung prüft das Ende der kostenlosen...

DWN
Finanzen
Finanzen SAP-Aktie fällt: Analystenoptimismus schwindet
24.03.2026

Die SAP-Aktie gerät immer stärker unter Druck, Analysten senken ihre Ziele massiv. Für Anleger könnten sich jetzt entscheidende Chancen...