Wirtschaft

Ostdeutsche Wirtschaft tritt auf die Bremse: Geschäftsklima sinkt erneut

Die konjunkturelle Stimmung in Ostdeutschland hat sich im März leicht eingetrübt. Laut aktuellen Daten des Ifo-Instituts Dresden sank der Geschäftsklimaindex geringfügig auf 88,9 Punkte. Während die Unternehmen ihre momentane Geschäftslage überraschend positiv bewerten, blicken sie mit wachsender Skepsis auf die kommenden Monate: Die Erwartungen für die nahe Zukunft wurden spürbar nach unten korrigiert.
31.03.2026 14:20
Lesezeit: 1 min
Ostdeutsche Wirtschaft tritt auf die Bremse: Geschäftsklima sinkt erneut
Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, sitzt vor Beginn der 56. Regionalkonferenz der Regierungschefin und der Regierungschefs der ostdeutschen Länder im Roten Rathaus (Foto: dpa).

Industrie und Dienstleister mit gedämpften Erwartungen

Dieser Trend gilt auch für Industrie und Dienstleister. In beiden Bereichen kühlte sich das Geschäftsklima im März etwas ab. Das verarbeitende Gewerbe und der Dienstleitungssektor schätzten ihre laufenden Geschäfte zwar etwas besser ein als ein Monat zuvor, blickten jedoch pessimistischer auf die nächsten drei Monate.

Handel und Bau mit leicht besserem Klima

Leichtere Verbesserungen beim Geschäftsklima ergaben sich im März im Handel und im Baugewerbe. Sowohl der Großhandel als auch der Einzelhandel beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage deutlich besser als im Februar. Zugleich senkten die Unternehmen ihre Erwartungen etwas ab. Die Bauunternehmen meldeten eine kräftige Verbesserung ihrer laufenden Geschäfte. Zugleich nahm der Pessimismus für die kommenden Monate erheblich zu.

Indikator für die Konjunktur

Der Ifo-Geschäftsklimaindex für Ostdeutschland basiert auf rund 1.700 monatlichen Meldungen von Unternehmen aus Industrie, Dienstleistungssektor, Handel und Bauhauptgewerbe und gilt als wichtiger Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung.

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