Größte Fregatte der Welt: Warum die F126 die Deutsche Marine in der Milliardenfalle hält
Die Bundeswehr wartet auf ihre neuen U-Boot-Jäger. Und wartet, und wartet. Sechs Fregatten der Klasse F126, einst als größte ihrer Art weltweit angekündigt, liegen vier Jahre hinter dem Plan und haben bereits zwei Milliarden Euro gekostet. Jetzt soll Rheinmetall das Projekt retten. Ob das gelingt, weiß in Berlin keiner so recht.
Das Flottendienstboot „Alster“ A 50 der Marine liegt in einem Trockendock der Norderwerft: Die Fregatte F126 liegt vier Jahre hinter dem Zeitplan, zwei Milliarden Euro sind bereits geflossen. Nun soll Rheinmetall retten, was Damen Naval verbaut hat (Foto: dpa).
Foto: Marcus Brandt
Im Folgenden:
Warum die größte Fregatte der Welt nicht fertig wird – und wer dafür die Verantwortung trägt
Welche IT-Panne das Milliardenprojekt zum Stillstand brachte
Warum Deutschland jetzt zwei Fregattentypen gleichzeitig kauft – und was das kostet
Was passiert, wenn Rheinmetall den Liefertermin 2031 nicht hält
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Carsten Schmidt ist seit Januar 2024 freier Autor für die Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Der Finanz- und Wirtschaftsjournalist ist seit über zehn Jahren für verschiedene Wirtschafts- und Finanzmedien aktiv, unter anderem für CAPinside, DASINVESTMENT.com, multiasset.com, das private-banking-magazin.de sowie den Norddeutschen Rundfunk und die Lübecker Nachrichten. Darüber hinaus war er unter anderem für die HypoVereinsbank und verschiedene Kommunikationsagenturen tätig. Seine Schwerpunkte liegen auf Finanzmärkten und Fondsanalysen sowie Mittelstand und Wirtschaftspolitik. Carsten Schmidt ist Diplom-Germanist und Mitgründer des Surf- und Outdoormagazins Waves & Woods (2017).